Ihr werdet jetzt sicherlich im ersten Moment denken: „Mensch, was hat die einen Verschleiß, so viele Yogalehrer kann man doch gar nicht nicht mögen?“ Da stimme ich euch zu, das ist schon eine ganze Menge und ist auch nicht die Regel, doch mit Abneigung hat das nichts zu tun, eher im Gegenteil.
Archiv: Juni 2009
Yoga-Toes – was ist das?
Im Yoga ist es wichtig einen festen Stand zu haben und gut geerdet zu sein. Jeder Yogalehrer predigt dies immer und immer wieder. Man soll seine Zehen weit spreizen und von außen nach innen ablegen. Leichter gesagt als getan, wenn man es noch nie vorher gemacht hat.
Hilfe sollen die sogenannten „Yoga-Zehen“, wie Yoga-Toes übersetzt heißt, bieten. Sie sehen wie überdimensionierte Zehenspreizer aus. Es gibt sie in vielen schrillen Farben und verschiedenen Größen, so dass sie sowohl von Frauen als auch Männern getragen werden können. Bei meiner Schuhgröße (37) habe ich mir das passende Modell in XS gekauft. Als ich das Päckchen auspackte war ich zuerst etwas erschrocken. „Was, diese riesigen Dinger, soll ich mir zwischen die Zehen stecken?“, schoss es mir erstmal durch den Kopf.
Mein Mann ein Yogi?!
Der einzige Sport, der meinen Mann seit über zwei Jahrzehnten fasziniert ist Bodybuilding. Fitness-Studios mag er nicht, da ihn das als Selbstständigen zu viel An- und Abfahrtszeit kostet und im Zweifel muss er vor den Geräten dann noch einmal warten. Das geht ja nun gar nicht. Also haben wir in unserem Keller einen Raum eingerichtet, der mit einem Fitness-Fahrrad und einer großen Hantelanlage ausgestattet ist und er sich nach Herzenslust austoben kann. Ich konnte damit noch nie wirklich viel damit anfangen. Ich hab es zwar mal ausprobiert, doch das hantieren mit den Gewichten ist halt nicht mein Ding.
Ich selbst mache seit 10 Jahren Yoga und seit 3 Jahren sehr intensiv. Er hat mich immer etwas belächelt, wenn ich im Wohnzimmer meine Matte ausgebreitet habe, mir Kerzen angezündet habe, um mich in entspannter Atmosphäre auf meine Yoga-Stunde vorzubereiten. Ich hatte ihm auch öfters angeboten, dass ich ihm mal ein paar einfache Übungen zur Lockerung der Schulter- und Nackenmuskulatur zeigen könne, doch er hatte immer andere Ausreden. Er dachte wohl, dass das nur was für Frauen ist, reine Entspannung und ein bisschen Gymnastik auf dem Boden – nix für richtige Kerle.
Die Ujjayi-Atmung
Heute möchte ich euch etwas über die Atmung erzählen.
Die perfekte Yoga-Atmung ist die “Ujjayi“-Atmung. Die Ujjayi-Atmung kann entweder losgelöst geübt werden oder in Verbindung mit einer Asana. Bei dieser Atmung wird nur durch die Nase ein- und ausgeatmet.
Du wirst den Atem als Rauschen in deiner Kehle verspüren und auch hören. Wenn du Ujjayi atmest ist dies nie ganz leise. Das Meeresrauschen, das du dabei erzeugst, geschieht durch eine leichte Verengung der Kehle während der Atmung und kommt nicht von deinen Stimmbändern. Durch diese intensive Atmung wird der Weg der Luft praktisch verlängert, da gleich viel Luft durch weniger Raum fließt. Jüngere Menschen denken bei diesem Geräusch evtl. an “Starwars” und “Darth Vader”, der sich durch seine Maske fast genauso anhört.
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Wie ich zum Bikram-Yoga kam!
Yoga kommt zwar aus Indien, doch Amerika hat Yoga zum Trend gemacht und an die westlichen Verhältnisse zum großen Teil angepasst. Da mein Mann und ich im Mai/Juni unseren Urlaub in Arizona und Kalifornien verbracht haben, wollten wir uns unbedingt selbst ein Bild vom „amerikanischen“ Yoga machen.
Wir haben aus dem Internet ein Yoga-Studio in der Nähe herausgesucht und uns für einen Kurs entschieden. Neugierig und motiviert haben wir uns auf den Weg gemacht.
Savasana – die Totenstellung
Heute möchte ich euch die Totenstellung vorstellen.
Sie sieht auf den ersten Blick sehr einfach aus, doch sie gehört zu den schwierigsten aller Übungen. Savasana, wie die Totenstellung in Sanskrit heißt, zählt zu den beliebtesten Entspannungsübungen und wird meistens am Ende einer Yogastunde geübt.
Während du in dieser entspannenden Haltung liegst, solltest du dich nicht bewegen und alle Gedanken aus deinem Geist verbannen. Sei immer sanft zu dir und gehe das Ganze nicht zu verbissen an. Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn du es auf Anhieb nicht schaffst, an nichts zu denken.
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Entdecke Yoga – mit Diana
Wow, mein Yoga-Blog ist nun online. Ich kann es noch gar nicht glauben, doch es ist wahr.
Ich möchte mir mit diesem Blog einen Traum verwirklichen, denn Yoga und auch Ayurveda bestimmen mittlerweile mein Leben und seitdem hat es sich unglaublich verbessert.
Du denkst vielleicht, diese merkwürdigen Verknotungen – ohne mich! Yoga heißt nicht, dass man sich komplett Verrenken oder gar den Spagat können muss. Yoga kann spirituell sein, muss es aber nicht.
In regelmäßigen Abständen werde ich Übungen zum Nachmachen vorstellen. Ich werde Produkte für euch testen, Erlebnisberichte veröffentlichen und einige hartnäckige Yoga-Mythen entkräftigen.
Ich lade alle ein, mit mir auf eine spannende Entdeckungsreise zu gehen und das Yoga zu finden, das zu dir passt.
Peace and Light
Diana



