Heute möchte ich euch etwas über die Atmung erzählen.
Die perfekte Yoga-Atmung ist die “Ujjayi“-Atmung. Die Ujjayi-Atmung kann entweder losgelöst geübt werden oder in Verbindung mit einer Asana. Bei dieser Atmung wird nur durch die Nase ein- und ausgeatmet.
Du wirst den Atem als Rauschen in deiner Kehle verspüren und auch hören. Wenn du Ujjayi atmest ist dies nie ganz leise. Das Meeresrauschen, das du dabei erzeugst, geschieht durch eine leichte Verengung der Kehle während der Atmung und kommt nicht von deinen Stimmbändern. Durch diese intensive Atmung wird der Weg der Luft praktisch verlängert, da gleich viel Luft durch weniger Raum fließt. Jüngere Menschen denken bei diesem Geräusch evtl. an “Starwars” und “Darth Vader”, der sich durch seine Maske fast genauso anhört.
So geht’s:
- Setz’ dich aufrecht in einen Schneidersitz.
- Atme tief und ruhig ein.
- Beim Ausatmen, stelle dir vor, du hauchst einen Spiegel an, lasse dabei den Mund geschlossen.
- Beim nächsten Einatmen versuche diese Verengung beizubehalten.
- Übe dies für den Anfang fünf mal hintereinander und steigere es bei Bedarf.
Sei nicht enttäuscht, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Übe es öfter mal Zwischendurch und du wirst sehen, wie gut es nach einer Weile klappt.
Achtung: Wenn du Probleme mit den Stimmbändern hast, übe bitte nicht die Ujjayi-Atmung. Auch nicht, wenn du beruflich sehr viel sprichst, da es sonst zu einer Überanstrengung kommen kann.
Übrigens: Durch die Konzentration während der Atmung kannst du prima deinen Geist beruhigen. Mit der Ujjayi-Atmung versorgst du deinen Körper während der Asanas optimal mit Sauerstoff.
Viel Spaß beim Üben
Diana


