Yoga-Toes – Was ist das?

Yoga-Toes

Im Yoga ist es wichtig einen festen Stand zu haben und gut geerdet zu sein. Jeder Yogalehrer predigt dies immer und immer wieder. Man soll seine Zehen weit spreizen und von außen nach innen ablegen. Leichter gesagt als getan, wenn man es noch nie vorher gemacht hat.

Hilfe sollen die sogenannten „Yoga-Zehen“, wie Yoga-Toes übersetzt heißt, bieten. Sie sehen wie überdimensionierte Zehenspreizer aus. Es gibt sie in vielen schrillen Farben und verschiedenen Größen, so dass sie sowohl von Frauen als auch Männern getragen werden können. Bei meiner Schuhgröße (37) habe ich mir das passende Modell in XS gekauft. Als ich das Päckchen auspackte war ich zuerst etwas erschrocken. „Was, diese riesigen Dinger, soll ich mir zwischen die Zehen stecken?“, schoss es mir erstmal durch den Kopf.

Der erste Versuch sie anzuziehen, war tatsächlich etwas krampfig und fühlte sich auch nicht super angenehm an. Es drückte schon etwas, vor allem an meinem linken Fuß, wo die Zehen sehr eng zueinander stehen. Nach 5 Minuten habe ich sie dann wieder ausgezogen. Etwas abgeschreckt habe ich sie am nächsten Tag mal getragen, das war schon besser und von da an trug ich sie jeden Tag. Es ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Inzwischen trage ich meine Yoga-Toes bequem beim Fernsehschauen jeden Tag und habe die Tragezeit auf inzwischen 45 Minuten ausgeweitet. Witzig sind auch die kleinen Massage-Aufsätze, die man dazu kaufen kann. Man positioniert sie ungefähr an den mittleren Zehen und nach dem Einschalten vibriert es angenehm. Wer jedoch kitzelig an den Füßen ist, für den ist die Massage womöglich nichts. Am Anfang hatte ich Angst, dass meine Zehen in dem weiten Abstand bleiben, wenn ich sie oft und lange anziehe, doch das hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet.

Gerade wenn man den ganzen Tag enge und hohe Schuhe trägt, sind Yoga-Toes eine herrliche Entspannung am Abend. Ich finde übrigens, dass sie noch besser zum Nägellackieren geeignet sind als die einfachen Zehenspreizer, die man in der Drogerie kaufen kann.

Zum Glück habe ich keinerlei Fußprobleme, doch ich bin fest davon überzeugt, dass die Yoga-Toes bei Hammerzehen und anderen Beschwerden durchaus helfen und Linderung verschaffen.

Tipp: Wenn sie beim Anziehen schlecht gleiten, einfach in etwas Wasser tauchen oder mit Fußbalsam die Zehenzwischenräume leicht eincremen. Yoga-Toes sollten immer wieder in die Schachtel gesteckt werden, da die gelartige Struktur sehr leicht Staub und Schmutz anzieht. Sie lassen sich aber mit Wasser problemlos abwaschen und reinigen.

Ich freu mich schon auf meine Yoga-Toes-Zeit heute Abend.

Eure
Diana

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4 Kommentare
  1. Claudia
    Claudia says:

    Liebe Diana,

    gibt es da inzwischen einen shop in Deutschland, wo man sie bekommen kann? Weißt du vielleicht etwas? Ich habe leider nichts gefunden …

    Freue mich auf einen Tipp von dir,
    viele Grüße
    Claudia

  2. admin
    admin says:

    Hallo liebe Anne,

    in Deutschland sind die original Yoga Toes leider noch nicht so verbreitet wie in den USA.
    Ich habe sie lediglich in kleineren oder „dubiosen“ Shops zu einem irren Preis von >80€ + Versand gefunden, die ich dir nicht guten Gewissens empfehlen kann und auch nicht zu dem Preis.
    Solltest du die Gelegenheit haben, sie dir über einen Bekannten aus den USA mitbringen zu lassen, ist das definitv die günstigste Variante.

    Liebe Grüße
    Diana

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