Workshop mit David Lurey

Heute Morgen fiel mir siedendheiß ein, dass ich euch ja noch gar nicht von dem genialen Workshop mit David Lurey berichtet habe.

Kaum war ich aus dem Urlaub zurück, zog es mich am 20. Juni zu einem 3stündigen „Vinyasa Experience“ Workshop nach Hamburg. Gehalten von dem internationalen Gastlehrer David Lurey aus San Francisco.

Meine Freundin Jessi hatte mir schon ganz lange von ihm vorgeschwärmt, was für ein toller Lehrer er doch sei. Bei so viel Lob bin ich manchmal etwas skeptisch, doch ich wurde in keinster Weise enttäuscht, ganz im Gegenteil.

Im Studio angekommen, checkte ich ein, zog mich um und breitete meine Matte in guter Sichtposition aus. Kurze Zeit später erschien auch schon David lächelnd in der Tür. Er ist ein schlanker, braungebrannter und sympathischer Lockenkopf der, so wie es mir erschien immer gut gelaunt ist. Wie das Foto beweist 😉

Yoga-Lehrer David-Lurey

Pünktlich um 10:00 Uhr starteten wir dann. Er saß auf einer gefalteten Decke und begrüßte alle Yogabegeisterten freundlich. Thema des Workshops war die Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft, also das hier und jetzt. Beine und Rücken stehen für die Vergangenheit und Rumpf und Arme für die Zukunft. Der Kopf befindet sich dazwischen und steuert das Ganze. Das ist auch der Grund, warum es uns so schwer fällt im aktuellen Moment zu sein.

Es folgten einige Sonnengrüße zur Aufwärmung, die er übrigens ohne Matte ganz einfach auf dem Parkett machte. Die Zeit verging wie im Fluge und er führte uns mit seiner sehr warmen und angenehmen Art von Pose zu Pose. Wir dehnten die Beine, stärkten den unteren Rücken, öffneten den Brustkorb,… und atmeten und atmeten. Die Asanas waren zwar nicht schwer (im Rahmen Level 1– 2), doch im Flow und der langsamen Ausführung kam ich ganz schön ins Schwitzen.

Er erzählte zwischendurch sehr viel über die Atmung und seine magische Kraft und dass durch die richtige Atmung die geistige Stille gestärkt wird, um die wahre, liebende Natur des Herzens zu entfalten. Seine wichtigste Message war: „Atmen ist Leben und wer nicht atmet, der lebt nicht“.

Das Schönste für mich war am Ende die Entspannung als wir in Savasana lagen. Ich hatte den Eindruck, dass ich alle Muskeln gestärkt und gedehnt hatte und fühlte mich richtig relaxt. Als David dann allerdings leise anfing Gitarre zu spielen, entschwebte ich in andere Sphären. Nach der Entspannung haben wir alle gemeinsam „Om Shanti“ gesungen und David begleitete uns auf der Gitarre – Gänsehautfeeling.

Es war ein anstrengender und unglaublich schöner Samstagvormittag, mit Erlebnissen, die ich auf keinen Fall missen möchte.

Om Shanti
Diana

Bildquelle: www.findbalance.net

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