Yoga-Übung – abwärtsgerichteter Hund

Heute möchte ich euch das All-Round-Talent unter den Yoga-Übungen vorstellen: Abwärtsgerichteter Hund!
Der Name klingt auf den ersten Blick lustig, doch wenn man einen Hund beobachtet, wird man diese Yoga-Übung mehrfach täglich sehen, also auch ideal für Zwischendurch geeignet.

Doch was ist das Besondere? Ein „abwärtsgerichteter Hund“ streckt die Wirbelsäule und dehnt gleichzeitig Schultern und Achillessehnen. Durch den Blick nach unten, kann neues Blut in den Kopf strömen und erfrischt so den Geist.

Yoga-Übung-abwärtsgerichteter-Hund-Adho-Mukha-Svasana

Lust auf eine schnellen Wachmacher?

So geht’s:

  • Am einfachsten ist die Yoga-Übung „der abwärtsgerichtete Hund“ aus dem Vierfüßlerstand heraus.
  • Knie dich dazu auf deine Yoga-Matte oder auf den Boden.
  • Hände und Knie sind schulterbreit auf der Yoga-Matte aufgestellt. Das Gewicht ist gleichmäßig zwischen rechter und linker Seite und Händen und Füßen verteilt. Deine Finger sind weit gespreizt. Die Handgelenke sollten senkrecht unter der Schulter sein. Deine Füße liegen mit dem Spann auf der Matte, dein Rücken ist gerade und der Blick geht zur Matte, so dass der Hals lang ist.
  • Atme nun tief durch die Nase ein und stelle die Zehen auf.
  • Beim Ausatmen, halte die Arme fest und schiebe deinen Po über die Fersen.
    Aus dieser Haltung drücke dich nun mit geradem Rücken hoch, indem du die Beine durchstreckst. Arme sind fest und Hände pressen fest auf die Matte (vor allem das Dreieck zwischen Daumen und Zeigefinger). Die Beinmuskulatur fest angespannt. Deine Fersen möchten zur Matte runter gedrückt werden und dein Po nach oben und hinten. In dieser Haltung, sollten die Ellenbogen nach außen zeigen und die Schultern nach außen gedreht sein. Dein Kopf hängt locker mit dem Blick zu den Knien in Verlängerung zu deiner Wirbelsäule. Spanne  Bauch und Beckenboden leicht an.
  • Halte diese Yoga-Übung für 3 – 5 tiefe Atemzüge.
  • Zum Verlassen der Haltung komm wieder in den Vierfüßlerstand zurück, indem du die Beine beugst und die Knie auf die  Matte sinken.

Achtung: Bitte mache diese Yoga-Übung nicht, wenn du gerade Kopfschmerzen oder hohen Blutdruck hast und Schmerzen in den Händen und Schultern!

Viel Spaß beim Yoga-Üben
Eure Diana

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9 Kommentare
  1. Diana
    Diana says:

    Hallo Gerlinde,

    lass Dich bei einem Karpaltunnensyndrom von einem Arzt beraten und kläre ob und was Du nicht tun solltest. Der herabschauende Hund ist in der Tat nicht gerade förderlich.

    Aber es gibt Alternativen, wie du ihn modifizieren kannst, so dass es für dich angenehmer wird.

    Zum Beispiel: Kannst du die Hände auf Blöcke oder Klötze setzen, um den Winkel zu verändern. Du könntest auch nur den „halben“ Hund üben und lässt die Knie im Boden, anstatt die Beine zu strecken.

    Oder Variante 3 an der Wand. Dabei stelle dich eine Armlänge weit vor eine Wand. Platziere die Hände auf Hüfthöhe an der Wand. Die Beine und Arme sind dabei gestreckt. So hast du weniger Druck auf den Handgelenken.

    Gute Besserung und Namasté
    Diana

  2. Gerlinde
    Gerlinde says:

    Liebe Diana,
    hoffe es geht dir gut …
    Frage ist ein hinabschauender Hund gut beim Karpaltunnelsyndrom ?
    danke für eine Antwort

    liebe sonnige Grüsse Gerlinde

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  1. […] dich im abwärtsgerichteten Hund (5 tiefe Atemzügehalten). Lege in dieser Variante dazu deinen Kopf auf ein dickes Kissen oder […]

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  3. […] und die Empfehlung von Ärzten und Medien, begeben sich immer mehr Menschen in Positionen wie den Hund oder das Kamel. Auch zahlreiche österreichische Prominente wie Claudia Stöckl oder Nina Proll sind […]

  4. […] im herabschauenden Hund. Achte darauf, dass Deine Arme schulterbreit sind und nicht […]

  5. […] Balanceübung (Halbmond) könnte für viele eine ziemliche Herausforderung sein und die zahlreichen abwärtsgerichteten Hunde erfordern bereits einige […]

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