Archiv: August 2009

Aug 172009

Bei meiner Yoga-Stunde am Freitagvormittag hatte ich bei einigen Yoga-Übungen, die mir sonst leicht fallen, Probleme. Irgendwie waren vom Schlafen meine Oberschenkel-Sehnen sehr. Verwunderlich, aber nicht zu ändern.

Wie gut, dass es praktische Yoga-Hilfsmittel gibt. Angefangen von Gurten, Blöcken über Bolster und viele weitere.

Yoga-Hilfsmittel-Block-Gurt-Bolster

Also schnappte ich mir einen Gurt. Dann konnte ich prima mein gestrecktes Bein im Liegen in Richtung Kopf ziehen. Gerade Anfänger oder Menschen mit sehr verkürzten Sehnen können enorm davon profitieren Yoga-Hilfsmittel zu nutzen.

Ich sehe in Kursen immer wieder Yogis oder Yoginis, die einen falsch verstandenen Stolz haben und lieber ohne Hilfsmittel üben. Da wird am Bein gezehrt, bis der Kopf glüht, gestreckt ist das Bein am Ende immer noch nicht und der Sinn der Yoga-Übung ist verloren.

Man ist definitiv kein besserer Mensch, wenn man gegen sich selbst kämpft. Im Gegenteil und gefährlich ist es auch, weil man sich so auch eine Zerrung holen kann. Yoga soll eine Balance zwischen Körper und Geist herstellen und nicht den Körper bezwingen.

Ich kann nur immer wieder betonen: Höre in deinen Körper hinein und mache nur das, was heute für dich geht. Bleib mit deinen Sinnen auf deiner Yoga-Matte und interessiere dich nicht was um dich herum passiert.

Nutze alle dir gebotenen Yoga-Hilfsmittel wenn du sie brauchst. Und übrigens: Auch fortgeschrittene Yogis benutzen Hilfsmittel. So kann ein Gurt dich auch tiefer und intensiver in Posen hineinbringen.

Geh’ bei Yoga-Übungen an deine Grenze aber nicht darüber hinaus!
Eure Diana

Aug 142009

Telescope Under the Stars

Was war es doch für eine sternenklare Nacht vom Mittwoch (12.08.) auf den Donnerstag.

Endlich konnte ich den jährlichen Sternschnuppen-Regen auch mal sehen. Meist ist es bewölkt und man sieht nichts oder ich hatte es über den Tag vergessen.

Doch diesmal haben mein Mann und ich es uns auf der Terrasse so richtig gemütlich gemacht. Mit den Gartenstühlen in Position und mit Lehne ganz zurück. Mit dicker Jacke und Socken und mit einer Decke zugedeckt, konnten wir uns dem Himmelschauspiel ganz und gar hingeben. Es war fast ein bisschen wie im Planetarium.

Es war herrlich still und eine meditative Stimmung kam auf als wir beide stumm in den Himmel schauten und die Sterne beobachten. Fast schon im Minutentakt kamen sie angeschossen. Manche waren so hell, dass sie aussahen wie Silvester-Raketen.

Das war wieder einmal einer der Momente, in dem mir bewusst wurde, wie man durch einfache Mittel fast grenzenloses Glück und Zufriedenheit spüren kann – und das ganz kostenlos.

Freut euch an den kleinen Dingen, die sehr besonders sein können und genießt sie -  am besten jeden Tag!

Peace and Light
Eure Diana

Aug 132009

Ayurveda ist eine uralte Gesundheitslehre, die im Himalaya entstanden ist. Evtl. ist sie bereits 10.000 Jahre alt sind, doch die ersten schriftlichen Aufzeichnungen sind ca. 2.000 Jahre alt. Bis dahin wurde das Wissen von Generation zu Generation mündlich überliefert, hat aber auch andere Kulturen beeinflusst. Ayurveda ist allerdings nicht typisch indisch, sondern vielmehr für jeden geeignet!

Unter Ayuh versteht man den Zeitraum zwischen Geburt und Tod und unter veda das Wissen. Ayurveda steht also für das Wissen eines gesunden, langen und glücklichen Lebens und wer will das nicht? ;-)

Ayurveda-Sanskrit

Zum Ayurveda gehört u.a. das Wissen über die richtige Ernährung, Atmung, Bewegung (Yoga) und Heilmittel (meist Kräuter). Hinzu kommen noch Panchakarma-Kuren (Entschlackung) spezielle Massagen, Aromatherapie und Vieles mehr. Der Fokus von Ayurveda liegt mehr in der Vorbeugung als in der Heilung und ist eine ideale Ergänzung zu unserer heutigen Medizin.

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Aug 122009

yoga-del-mar-DVD-Ursula-Karven

Ich freue mich, euch endlich von der neuen Yoga del Mar-DVD von Ursula Karven berichten zu können. Ich war schon so neugierig, was Ursula und ihr Team sich diesmal haben einfallen lassen.

Die Yoga del Mar-DVD wurde vor einer traumhaften Felsküste unter der Sonne Südafrikas gedreht. Untermalt von chilliger Musik u.A. von Raemon, kommt man ganz schnell ins Träumen oder noch besser ins Meditieren.

Die Yoga del Mar-DVD enthält ein Programm für Anfänger, Fortgeschrittene, einen Extended Flow und Meditation. Je nach dem wonach einem gerade ist, kann man zwischen verschiedenen Einstellungen mit Musik und Anleitung, nur Anleitung oder nur Musik wählen.

Was mir sehr gut gefällt ist, dass alle Posen sowohl mit ihrem deutschen Begriff als auch mit dem Sanskrit-Begriff angesagt werden. So kann man sich die Begriffe besser einprägen.

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Aug 112009

Gabriela-Bozig-Jivamukti-YogaKommen wir heute zum zweiten Teil des Jivamukti-Yoga-Workshops.

Es begann sehr ruhig in meiner Lieblingshaltung Supta Baddha Konasana. Wir atmeten tief und gleichmäßig in unseren Bauch und vergaßen für einige Momente an unsere Bikini-Figur zu denken als wir unseren Bauch wie einen Ballon aufbliesen und alles was uns belastet wieder ausatmeten.

Gabriela stimmte mit uns das Mantra Om Aim Saraswatyai Namah an. Wir riefen damit die Göttin der Weisheit, Beredsamkeit, Musik und der Künste. Sie verhilft uns zu lernen und gibt uns die Kraft für Ideen und Worte. Gabriela übersetzte das sehr schön in die moderne Zeit: „die Göttin des Internets“.

Mit leidenschaftlicher und dynamischer Art führte uns Gabriela durch die verschiedenen Asanas. Zur Einstimmung dehnten wir die Rückseite unserer Beine, danach folgten Sonnengrüße und Twists von leicht bis kompliziert. Von semi kompliziert bis kompliziert bekam ich dann einige Schwierigkeiten. Einerseits, weil es mir noch an Beweglichkeit fehlt aber andererseits, weil ich inzwischen so geschwitzt war, dass ich z.B. bei der Krähe ganz einfach auf mir abrutschte ;-)

Ich freute mich über das Zittern meiner Beine, da ich offensichtlich gerade einige Blockaden löste und so die Energie wieder ungehindert durch mich durch fließen konnte.

Den Abschluss machte dann die Yoga-Sequenz vom blühenden Lotus, in dem wir uns nach wie eine Blume nach oben in den Himmel öffneten und uns jedem Hindernis mutig und heiter stellen können.
Wer das nachmachen möchte, kann sich die Asana-Sequenz auf www.jivamukti.de (Lehrer-Gabriela) ansehen.

Fazit: Für mich ein großartiger Jivamukti-Workshop mit ganz viel Inspiration und Potenzial zum Nachdenken. Ich bin beim nächsten Mal ganz bestimmt wieder mit dabei!

Es grüßt ein neuer Jivamukti-Yoga-Fan
Eure Diana

Aug 102009

Es ist Samstagnachmittag, 17:00 Uhr. Die Sonne scheint und es sind 31° Grad. Viele Menschen sitzen auf der Terrasse oder dem Balkon und genießen einen der wenigen lauen Abende in Deutschland.

Mein Mann mäht rasen und ich sitze mit meiner Freundin Jessica gut gelaunt im Auto. Wir sind auf dem Weg nach Hamburg ins INSPAYA Yoga-Studio (www.inspyayoga.de). Dort erwartet uns heute ein 3-stündiger Yoga-Workshop mit Gabriela Bozig zum Thema: die Freude an offenen Hüften. Gabriela Bolzig ist Jivamukti-Lehrerin aus München und hat dort ihr eigenes Yoga-Center.

Gabriela-Bozig-Jivamukti-Yoga

Jivamukti-Yoga ist ein fließender Yoga-Stil, der mit Gesang und speziellen Atemtechniken zu mehr Stärke und Ausgeglichenheit führt. Jivamukti kommt aus dem Sanskrit und bedeutet, die Befreiung der eigenen Seele aus der Individualisierung mit dem Ziel eines eigenen Selbst (göttlich, unsterblich und ekstatisch).

Es war ein Yoga-Kurs mit reiner Girls-Power, denn Männer haben allein bei dem Gedanken an Hüftöffner schon so manche Vorbehalte ;-) . In der Hüfte oder besser gesagt im Becken der Frau liegen die Möglichkeiten der Fortpflanzung verborgen – zur Schaffung von neuem Leben.

Wir beschäftigten uns gedanklich mit dem zweiten Chakra dem „Svadhistahana“ – das Chakra der Süße, das etwa eine Handbreit unter dem Bauchnabel liegt. Es steht für unsere ursprünglichen Emotionen, Schaffenskraft und Lebenslust. Wenn dieses ausgeglichen ist, erfahren wir wahre Freude, und sind seelisch und körperlich ausgeglichen. Ist es gestört, fühlen wir uns erschöpft, antriebslos und müde.

Yoga hilft uns unsere inneren Scheiben zu putzen, damit wir klar hindurch sehen können. Wir sehen die Realität oft verschleiert und stehen den Dingen nicht vorurteilslos gegenüber.  Wir werden sehr stark von unseren Erfahrungen, Erlebnissen geleitet und interpretieren in Situationen und Dinge hinein die gar nicht da sind oder so nicht stimmen.
Es gilt uns davon zu lösen, im Hier und Jetzt zu leben. Yoga ist uns dabei eine große Hilfe.

Ihr dürft gespannt bleiben, was dann noch passierte, doch dazu morgen mehr.

Tollen Wochenstart
Eure Diana

Aug 072009

Gestern rief mich eine Bekannte an und erzählte mir, dass sie zu nichts mehr kommt und ihre Arbeit sie noch auffrisst.

Es war traurig mit anzuhören, dass sie nach der Arbeit so müde ist, dass sie sich nur noch vor den Fernseher legt und ihr danach der Rücken weh tut. Ich hoffe, Sie macht meine empfohlene Yoga-Übung.

Mir fiel da noch der Spruch von Goethe ein, den er mal zu einem Freund gesagt hat:
Ein Mensch, der am Tag nicht eine Stunde für sich hat, der ist gar kein Mensch!

…und er meinte sicher nicht eine Stunde vor dem Fernseher zu sitzen ;-)

Wann hast du das letzte Mal etwas nur für dich gemacht?
Für dich den Tisch dekoriert und einen leckeren Sommerdrink auf dem Balkon/Terrasse getrunken? Oder ein gutes Buch gelesen, einen Yoga-Workshop besucht, einen gemütlichen Spaziergang gemacht oder dich für eine gute Leistung selbst belohnt?

Deko

Nutze doch das kommende Wochenende mal nur für DICH!

Namasté
Eure Diana

Aug 062009

Wenn man Jemanden, der noch nie etwas mit Yoga zu tun hat fragt, was er mit dem Wort Yoga verbindet, dann antworten die meisten: „Om“.

Doch was heißt das eigentlich und warum nutzt man es im Yoga?

Die Silbe oder besser gesagt das Mantra entstammt dem Sanskrit, der Sprache der Veden aus dem alten Indien. Das Om gilt bis heute als heilig und steht auch für das Symbol der göttlichen Kraft. Es wird übrigens sowohl bei den Buddhisten als auch bei den Hinduisten noch immer verwendet.

Yoga-Mantra-Om-AUM

Das Sanskrit-Alphabet beginnt mit O und endet mit M, das heißt, dass mit dem OM alles was mit Worten ausgedrückt werden kann, gesagt ist. Das gesprochene oder gesungene Om ist aus den drei Buchstaben A – U – M zusammengesetzt. Jeder der drei Buchstaben steht für einen Zustand. A für wachen, U für träumen und M für Tiefschlaf. Frei übersetzt bedeutet es: alles was gewesen ist, was ist und was noch sein wird.

Das Om wird gerne zu Anfang und/oder am Ende einer Yoga-Stunde gesungen. Durch das Tönen wird unser Geist beruhigt und gleichzeitig alle Organe massiert, da vor allem beim M der ganze Körper angenehm zu vibrieren beginnt.

Wenn du dich noch nicht traust das Om in der Yoga-Stunde zu tönen, dann übe es doch im „stillen Kämmerlein“. Mit ein wenig Übung wirst du merken, wie gut es dir tut und du wirst es nicht mehr missen wollen.

Om Shanti
Eure Diana

Aug 052009

Welche Frau kennt das nicht – die monatlichen Schmerzen vor oder während der ersten Tage der Menstruation? Meistens sind es nicht nur die Schmerzen sondern auch die Hormone, die uns reizbar und nervös machen.

Während der Menstruation fahre ich mein reguläres Yoga-Programm etwas runter und konzentriere mich auf die hervorragenden Entspannungshaltungen und Meditationsübungen aus dem Yoga, die mir die schmerzhaften Momente erleichtern.

Auf Umkehrhaltungen, wie z.B. den Schulterstand, verzichte ich während der Menstruation ganz, da sie den Blutfluss stören können. Höre auf deinen Körper, er wird dir sagen, ob du gänzlich auf Yoga verzichten solltest oder nicht. Wenn du dich schlapp fühlst oder Menstruationsbeschwerden hast, konzentriere dich rein auf die Entspannung, um wieder zu dir selbst zu finden.

Meine Lieblings-Yoga-Übung dazu ist Supta Baddha Konasana. Bei dieser Yoga-Übung wird die Durchblutung des Beckens gefördert und Verdauungsprobleme gelindert.

Yoga-Übung-Supta Baddha-Konasana-Winkelhaltung

So geht’s:

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Aug 042009

Yoga-Übung-Lotussitz-MeditationMeditation ist ein Geisteszustand zwischen Wachen und Schlafen, auch wenn sich das sehr spirituell anhört. Meditation kann man nicht beibringen, aber mit verschiedenen Meditationstechniken kann jeder diesen Zustand erreichen.

Wenn unser Geist sich nicht mehr um die Dinge schert, die um uns herum passieren und frei von Gedanken ist, dann meditieren wir!

Jedem von uns ist dies schon passiert, meist während täglicher Routinearbeiten oder wenn man seiner Lieblingsbeschäftigung nachgeht. Man ist förmlich darin versunken, erfüllt und zufrieden. Erfüllt und zufrieden bedeutet in diesem Zusammenhang, dass keine Vergleiche angestellt werden und man mit sich und der Welt im Einklang ist.

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