Archiv: Freitag, 18. September 2009

Sep 182009

Manchmal wird einem ja ganz schön viel abverlangt beim Discounter seines Vertrauens.

Die Schlange war heute gar nicht so lang wie gedacht. Ich freue mich, noch. Da ich eine aufladbare Telefonkarte kaufen wolle, hatte ich nichts aufs Band zu legen.

Die Dame vor mir packte gerade ihre letzten Artikel in den Wagen und startete den Bezahlvorgang mit ihrer EC-Karte. Ich halte in diesem Moment lieber Abstand, da ich es auch nicht mag, wenn jemand direkt hinter mir steht, während ich meine Geheimzahl in den Kasten tippe. Mein kann ja nie wissen.

Ich stehe also mit gewissem Abstand noch neben dem Band und warte mit yogischer Gelassenheit. Ich höre, wie der älterer Herr hinter mir von seiner Frau wilde Kommandos empfängt das Band doch bitte zu bestücken. Entweder lag es am Ton seiner Frau oder in seiner Natur, dass er mir dabei ziemlich nahe kam. Als er mich dann aber mehrfach stupste um aufladen zu können, hörte es mit meiner Ruhe etwas auf.

Schnell rief ich mir meine Stichworte aus dem Yoga ins Gedächtnis.

Gelassenheit

Ich war froh, dass ich nicht noch den Einkaufswagen in die Hacken geschoben bekommen habe. Das gehört ja heute schon fast zum Service dazu ;-)

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann würde ich mir wünschen, dass alle Menschen nicht nur an sich und ihren eigenen Vorteil denken, sondern auch mal überlegen, dass sie nicht allein auf der Welt sind und nicht allen Platz für sich beanspruchen können.

In diesem Sinne, ich denke an euch
Eure Diana


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