Ayurveda-Medizin, mehr als nur Massagen!

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Letzte Woche besuchte ich einen Vortrag zur „AyurvedaMedizin“. Die Ober-Ärztin, Frau Dr. med. Hilde Kartes-Rohwer aus der Ayurveda-Klinik in Kassel berichtete über die Erfolge, die die Ayurveda-Medizin in Ergänzung zur Schulmedizin erreichen kann.

Anhand von anonymisierten Befunden wurden mögliche Behandlungsmethoden z.B. gegen Stoffwechselerkrankungen oder Gelenkserkrankungen vorgestellt. Nicht alles erscheint mir sehr angenehm aber die Wirkung ist unglaublich. Daher gibt es pro Tag auch nur eine Anwendung und davor und danach sehr viel Ruhe.

Jede dort angebotene Panchakarma-Kur ist in 3 Phasen (Vor-, Haupt- und Nachbehandlung) unterteilt, so dass man sich am besten 2 bis 3 Wochen Zeit nimmt. In Indien dauert dies auch gern mal 2 Monate oder länger.

Jede Therapie wird auf den individuellen Konstitutionstyp und Krankheitsbild abgestimmt. Je nachdem welche Bioenergie (Dosha) aus der Balance geraten ist, gibt es spezielle Ausleitungsverfahren. Das bekannteste ist das über den Darm, um das körperliche Gleichgewicht wieder herzustellen.

Begleitet werden diese Behandlungen durch die verschiedenartigen Massagen, z.B. Stirnguss, synchrone Ganzkörpermassage oder Fußmassage.

Abgerundet wird solch ein Aufenthalt durch ayurvedisches Essen, das in den meisten Einrichtungen vegetarisch ist, aber nicht muss. Wichtiger Bestandteil der ayurvedischen Küche ist z.B. Ghee, Chai oder auch Dal.

Der für mich spannendste Teil war, dass auch erklärt wurde, wie man anhand des eigenen Pulses (Pulsdiagnose) feststellen kann, welcher Konstitutionstyp man ist. Wie man das genau macht, das erkläre ich euch morgen. Bleibt gespannt!

Der einzige Nachteil an solch einer Panchakarma-Kur ist, dass sie sehr teuer ist.

Ich fang dann schon mal an kräftig zu sparen.
Eure Diana

Foto: ©Tim Reckmann@pixelio.de

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