Archiv: Oktober 2009

Okt 302009

Zungenreiniger-aus-Edelstahl

Man kann sich gegen Grippe auch ohne Chemie schützen, z.B. mit einem Zungenreiniger. Im Ayurveda sind sie aus dem täglichen Reinigungsritual gar nicht mehr wegzudenken.

Warum ist das gut?
Während wir schlafen, entgiftet unser Körper und konzentriert die im Darm schlummernden Toxine. Teile davon gelangen über die Speiseröhre auf unsere Zunge. Sie können sogar Zahnbelag fördern.

Machen wir also nichts, wandern die Gifte mit dem Essen wieder zurück in unseren Körper, der sie gerade mühselig loswerden wollte und sie vermehren sich weiter.

Reicht nicht einfach ausspülen?
Entfernen kann man den Belag leider nicht mit normalem Mundspülen, da er zu fest sitzt. Am besten sind Zungenschaber aus Edelstahl, da diese durch ihre Beschaffenheit mehr Beläge entfernen können und besser zu reinigen ist, also hygienischer als seine Freunde mit Gummilamellen oder kleinen Bürsten.

Auch wenn ich am Anfang skeptisch war, mir über die Zunge zu schaben, bin ich inzwischen mehr als überzeugt, denn seit ich das jeden Morgen mache habe ich keine Erkältung oder grippalen Infekt mehr bekommen, super!

So geht’s:

Okt 292009

Ich startete gestern gut gelaunt in den Tag und habe mich ausgiebig mit einem Meditationsbuch beschäftigt, von dem ich euch demnächst mehr erzählen werde.

Als es dann gegen Mittag ging, stellte ich fest, dass ich nicht genug Pilze für meine Pilzpfanne hatte. Also nix wie hin zum Supermarkt. Von der Bio-Auswahl angelockt, fiel mein Griff auf braune Bio-Champignons, die schmecken ja auch viel intensiver und einen Bio-Feldsalat dazu.

20 Minuten später war ich wieder daheim und wollte mit dem Kochen beginnen. Pilze raus und abbürsten. Die ersten 4 Pilze waren o.k. und die darunter liegenden – total verschimmelt!

Na super, erst fährt man los, weil die Menge zu knapp werden könnte und dann ist alles vergammelt. Dem nicht genug, denn auch der Feldsalat, zwar nicht verschimmelt, aber auch nicht mehr super frisch. Darauf hin habe ich kurzerhand das „Schrei-Yoga“ erfunden und habe meinem Unmut kurz und kräftig Luft gemacht und das, obwohl ich ja eigentlich ganz entspannt war?!

Mit einem kleinen Kuchen als Dessert reichte das Essen und schmeckte auch. Die Welt war wieder in Ordnung und mein Mann und ich alberten so lange rum, bis wir beim Lach-Yoga landeten.

Als er sich dann noch bereit erklärte, die Schimmel-Pilze umzutauschen, damit ich nicht mehr raus ins Regenwetter muss, wusste ich, dass kann nur Karma-Yoga sein oder war es am Ende sogar Guru-Yoga? ;-)

Einen yogischen Donnerstag
Eure Diana

P.S. Kleine Erinnerung für alle Hamburger. Heute Abend ist der Vortrag über Indien im Hamburger Sprechwerk um 19:30 Uhr, wer noch Lust hat zu kommen.

Okt 282009

Moonlight-Yoga

Hast du schon von Moonlight-Yoga oder restorativem Yoga gehört? Manche nennen es auch Candle-Light-Yoga. Es hat nichts damit zu tun, dass man nur Yoga machen darf, wenn der Mond im Zenit steht oder man Kerzen um seine Yoga-Matte drapiert hat aber ich bin sicher, dass es euch gefallen wird.

Ich habe es für euch ausprobiert. Moonlight-Yoga wurde von Patricia Thielemann, Yoga-Lehrerin aus Berlin, entwickelt und hat wirklich nichts mit Brezel-Verknotungen und sonstigen komplizierten Yoga-Übungen zu tun.

Ganz im Gegensatz zu Power Yoga, wo es auf Muskelkraft ankommt, gilt beim Moonlight-Yoga die Maxime sich komplett der Schwerkraft hinzugeben und loszulassen, anstatt wie sonst dagegen anzukämpfen. Unterstützt wird der Körper durch verschiedene Yoga-Hilfsmittel (Decken, Gurte, Bolster…).

Untermalt von sanften Klängen, lässt man sich von einer in die andere Entspannungshaltung gleiten. Mit der richtigen Atemtechnik (Ujjayi oder auch der verlängerten Ausamtung) lässt sich der Entspannungseffekt noch steigern.

Moonlight-Yoga ist daher ideal nach einem hektischen Tag, wenn man regenerieren möchte oder eine präventive Einschlafhilfe ohne Nebenwirkungen braucht.

Du möchtest gleich loslegen?

Hier weiterlesen… »

Okt 272009

(c) Rainer Sturm@Pixelio

Träumst du oft davon, wie es wäre einfach mal abzutauchen und einen Tag im Spa zu verbringen?

Gerade wo es Draußen so richtig ungemütlich wird und die nasskalte Luft uns regelrecht in die Knochen kriecht, sehnen wir uns nach Wärme und Geborgenheit.

Was hindert dich daran? Ist es das Geld? Oder sind es die Kinder, die du nicht gern alleine lässt? Vielleicht aber auch der Aufwand alles zu packen und weiter weg fahren zu müssen?

All das ist nun keine Ausrede mehr, denn hier kommt eine Anleitung für deinen Wellness-Tag daheim. Dafür braucht es auch gar nicht viel, nur Zeit und vielleicht ein wenig Konsequenz, um dich selbst zu verwöhnen.

Vielleicht hältst du dir gleich einen Tag am nächsten Wochenende dafür frei. Gönn dir ein paar Stunden ohne Kinder, Hund,… und schalte die Telefone auf lautlos. Jeder Mensch braucht Entspannung!

Hier weiterlesen… »

Okt 262009

Am Freitag haben wir beim Yoga die Wechselatmung (Nadi-Shodana) geübt. Diese Atem-Übung ist einfach und ungemein nützlich, so dass ich sie euch gleich vorstellen möchte. Bei dieser Übung wird abwechselnd durch das rechte und linke Nasenloch ein- und ausgeatmet.

Sie hat eine beruhigende Wirkung auf Nerven und Geist. Daher kannst du die Wechselatmung gut als vorbereitende Übung zur Meditation üben. Wenn dir mal wieder alles zuviel wird, zieh dich für ein paar Minuten zurück und atme. Du wirst spüren, dass du deine Mitte wieder findest.

Durch die wechselseitige Atmung durch die Nasenlöcher werden die Energiekanäle (Nadis) gereinigt. Wir haben rechte und linke Energiekanäle in denen der Atem zirkuliert, die so wieder in Einklang gebracht werden. Vielleicht kennst du den Begriff Meridiane, der Ausdruck aus der traditionellen chinesischen Medizin, damit kann man es vergleichen.

Hier weiterlesen… »

Okt 232009

Yoga-Journal-Leserbrief-Diana-RickNa das war gestern vielleicht eine Überraschung. Ich hatte mal wieder einen Arzttermin und keine Lust auf Boulevard-Blättchen, die oft nicht nur veraltet sondern auch abgegrabbelt sind. Also habe ich mir das aktuelle Yoga-Journal 06/2009 als Lektüre mitgenommen. Ich freute mich, dass ich den letzten freien Platz im Wartezimmer ergattert hatte und tauchte ab in die spannende Yoga-Welt.

Auf Seite 8 stehen die Leserbriefe, die ich generell nur kurz quer lese. Doch gleich die erste Nachricht hat mich in den Bann gezogen, denn sie war doch tatsächlich von MIR! Ich konnte es gar nicht glauben, da meinen Namen stehen zu sehen. Da wurde doch meine Email schnell von der Online in die Offline-Welt transferiert! Cool!

Noch nie stand etwas von mir oder über mich in einer Zeitschrift. Vielleicht ist das ja ein Zeichen?! Im überfüllten Wartezimmer sitzend, musste ich leider meine aufkommenden positiven Emotionen etwas zurück halten, doch die Freude war ungenommen.

Dann las ich weiter und muss sagen, dass auch der Rest des Magazins meine volle Anerkennung bekommt. Besonders gelungen fand ich die Augen-Übung auf Seite 17, die ich gleich ausprobiert habe und richtig klasse finde. Sie hat mich richtig wach gemacht und ich fühlte mich gleich lockerer im Schulterbereich.

Einziger Kritikpunkt: wer schon seit längerem die amerikanische Ausgabe abonniert hat, bekommt hier und da einen kleinen Déjà-vu-Effekt, da einige Artikel doppelt erscheine. Da dies sicherlich nur eine kleine Gruppe ist und die Artikel wirklich gut geschrieben sind, also kein allzu großes Problem.

Meine Empfehlung: Schnell zum Zeitschriftenladen und noch eine Ausgabe ergattern, bevor sie vergriffen ist.

Viel Spaß beim Lesen
Eure Diana

P.S. Das Yoga-Journal ist übrigens sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Yogis und Yoginis geeignet.

Okt 222009

Buddha_Gitti-MoserDir fällt es schwer zur Ruhe zu kommen? An Meditation ist schon gar nicht zu denken, weil dein Geist sich nicht beruhigen lässt, wirst du immer nervöser und hibbeliger?

Mir ist aufgefallen, dass einige Menschen Probleme beim Abschalten haben. Sie können während der Meditation nicht still sitzen, kratzen sich, zappeln fast schon ein bisschen und öffnen vielleicht sogar die Augen.

Geht es dir vielleicht ähnlich? Oft liegt es nur an der falschen Sitzposition. Probiere verschiedene Positionen aus (Schneidersitz, halber Lotussitz) und nutze ggf. Hilfsmittel wie einen Block oder ein Bolster. Denn nur wenn man bequem sitzt und es nirgends drückt und zwackt, kann man den Geist loslassen.

Um mich auf die Meditation einlassen zu können, mache ich daher Folgendes:

Bequem und aufrecht sitzen
Ich setzte mich meist quer auf einen Block, so dass die Knie unterhalb meines Beckens sind. Das richtet schön auf und das Sitzen fällt mir so leichter.

Bewusst atmen
Sobald ich die Augen schließe und mich auf meine Atmung konzentriere tauche ich nach innen und werde ruhiger.

Entspannen
Trotz des aufrechten Sitzens, versuche ich alle Muskeln zu entspannen und lasse so los. Vor allem die Stirn, Kiefer und Schultern.

Gedanken ziehen lassen
Wenn Gedanken kommen, lasse ich sie ziehen, ganz ohne Bewertung. Wichtig ist, sich darüber nicht zu ärgern, denn Gedanken sind ganz normal. Ich kehre dann immer wieder zurück zu meiner Atmung.

Fühlen und beobachten
Geräusche lassen sich meist nicht komplett vermeiden. Ich registriere sie, aber ich bewerte sie nicht.

Die Ruhe genießen
Auch wenn es vielleicht nur 5 Minuten sind, ist es Zeit, die ich nur mit mir ganz allein verbringe. Diese Zeit ist kostbar und du solltest sie genießen.

Wie behältst du die Ruhe während der Meditation? Schreib mir von deinen Erfahrungen!

Einen meditativen Tag wünscht euch
Eure Diana

Foto: ©Gitti Moser@Pixelio

Okt 212009

Buddha-Brunnen-150

Du bist vielleicht gerade im Büro angekommen. Die Temperaturen sind heute wieder in der Nähe des Gefrierpunkts. Die Bäume sind orange-gelb und der Wind bläst die Blätter wild durch die Straßen.

Und auch du kämpfst dich bei Wind und Wetter zur Arbeit. Dort angekommen führt womöglich dein zweiter Schritt zum Spiegel und du prüfst, ob deine Frisur dem stürmischen Wetter stand gehalten hat oder ob du nochmal Hand anlegen musst.

Ich habe dazu eine nette indische Weisheit gefunden:

Der Mensch bringt täglich sein Haar in Ordnung – warum nicht auch sein Herz?

Gute Frage. Wir lassen uns viel zu sehr von Äußerlichkeiten beeinflussen, statt uns mit dem Inneren zu beschäftigen. Mit unserem eigenen oder dem der anderen. Deine Frisur hast du nun heute Morgen evtl. schon zum zweiten oder dritten Mal gerichtet, doch hast du auch schon etwas für dein Herz oder deine Seele getan?

Nein, dann wird es höchste Zeit. Gönn dir doch genau jetzt eine Minute nur für dein Herz. Schließe für einen Moment die Augen und atme tief ein und aus. Kannst du dein Herz schlagen spüren? Wenn nein, dann lege die rechte Hand darauf und schenke ihm ein Lächeln. Atme noch ein paar Mal tief ein und aus.

Diese Übung wird dich einerseits beruhigen und andererseits Kraft für den heuten Tag schenken.

Einen wunderschönen Mittwoch
Eure Diana


Wordpress 2.9.1
19 Verweise - 0.491 Sekunden.
Impressum// AGB//Datenschutzerklärung
Anpassung und Design: WP-Templates Mouse Eye Tracking by PicNet Software Development Services