Am Donnerstag hatte ich meine erste Abhyanga-Massage. Abhyanga bedeutet “liebende Hände“. Und das kann man wörtlich nehmen, denn statt einer klassischen Massage, wo die Haut mit ein bisschen Öl durchgewalkt wird und die berühmten Triggerpunkten so lange bearbeitet werden, bis einem fast die Tränen kommen erwartete mich 1 Stunde voller sanfter Streichungen.
Der Raum war auf 28°C vorgewärmt. Die Massageliege ebenfalls. Mein Kreislauf ging kurzfristig etwas in die Knie, als ich mich bäuchlings hinlegte. Alle Körperregionen, die gerade nicht massiert wurden, wurden mit dicken kuscheligen Handtüchern abgedeckt, damit die Wärme nicht entweichen kann. Denn so merkwürdig es klingt, über die Feuchtigkeit des Öls fängt man sogar bei 28°C schnell an zu frieren.
Auf dem Rücken ging es los, dann Beine, Arme, Bauch und Dekolleté und zum Schluss das Gesicht. Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl als das warme, fast schon heiße gereifte Sesamöl auf meine Haut floss.









