Moonlight-Yoga oder restoratives Yoga

Moonlight-Yoga

Hast du schon von Moonlight-Yoga oder restorativem Yoga gehört? Manche nennen es auch Candle-Light-Yoga. Es hat nichts damit zu tun, dass man nur Yoga machen darf, wenn der Mond im Zenit steht oder man Kerzen um seine Yoga-Matte drapiert hat aber ich bin sicher, dass es euch gefallen wird.

Ich habe es für euch ausprobiert. Moonlight-Yoga wurde von Patricia Thielemann, Yoga-Lehrerin aus Berlin, entwickelt und hat wirklich nichts mit Brezel-Verknotungen und sonstigen komplizierten Yoga-Übungen zu tun.

Ganz im Gegensatz zu Power Yoga, wo es auf Muskelkraft ankommt, gilt beim Moonlight-Yoga die Maxime sich komplett der Schwerkraft hinzugeben und loszulassen, anstatt wie sonst dagegen anzukämpfen. Unterstützt wird der Körper durch verschiedene Yoga-Hilfsmittel (Decken, Gurte, Bolster…).

Untermalt von sanften Klängen, lässt man sich von einer in die andere Entspannungshaltung gleiten. Mit der richtigen Atemtechnik (Ujjayi oder auch der verlängerten Ausamtung) lässt sich der Entspannungseffekt noch steigern.

Moonlight-Yoga ist daher ideal nach einem hektischen Tag, wenn man regenerieren möchte oder eine präventive Einschlafhilfe ohne Nebenwirkungen braucht.

Du möchtest gleich loslegen?

Dann versuche die folgende Yoga-Sequenz, gehe dabei stets sanft mit dir um. Die einzelnen Posen sind mit der ausführlichen Erklärung und Bild verlinkt.

  • Stehe auf und mache eine sanfte Vorbeuge (10 Atemzüge). Stütze dich dazu mit dem Po an der Wand ab und beuge die Knie leicht.
  • Strecke dich im abwärtsgerichteten Hund (5 tiefe Atemzügehalten). Lege in dieser Variante dazu deinen Kopf auf ein dickes Kissen oder Bolster ab und lass deine Stirn hinein sinken.
  • Lege dich nun auf den Rücken und ziehe dein Bein mit einem Gurt oder Schal vorsichtig in Richtung Kopf (Supta Padangusthasana). Halte jede Seite 1 Minute.
  • Entspanne dann völlig in Savasana für 10 Minuten.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, dem empfehle ich die Moonlight-CD von Patricia Thielemann, die es seit Herbst 2009 im Handel gibt.

Danach wünsche ich euch süße Träume
Eure Diana

Bildquelle: ©PowerPictures.com

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5 Kommentare
  1. Maya von Taufsprueche.top
    Maya von Taufsprueche.top says:

    Ich war kürzlich in einer RestoreYoga Einheit und es hat einfach gut getan. Bin zwar noch jung, aber zum Erholen von Körper und Geist ist das passive Yoga wirklich toll.

  2. Diana
    Diana says:

    Hallo Sabrina,

    schön, dass Du mit Yoga beginnen möchtest. Diese Yoga-Sequenz ist wirklich sehr sanft und kann problemlos von körperlich gesunden Anfängern praktiziert werden.
    Höre dabei trotzdem auf Deinen Körper und wenn Du Schmerzen bekommen solltest, gehe aus der Haltung heraus.
    Beobachte Deine körperlichen Grenzen und versuche sie nicht krampfhaft zu überschreiten.

    Viel Spaß beim Üben
    Diana

  3. Sabrina
    Sabrina says:

    Liebe Diana,

    ich bin noch absolute Anfängerin und jetzt auf deinen Blog aufmerksam geworden. Hier habe ich schon viele tolle Tipps gefunden! 🙂

    Kannst du mir als Anfängerin diese o. g. Yoga-Sequenz empfehlen?

    Viele Grüße,
    Sabrina

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  1. […] schalten. Mal früher zu Bett gehen und auf dein Ausdauertraining verzichten. Stattdessen lieber restoratives Yoga, eine Meditation oder Atemübungen. Weniger ist manchmal […]

  2. […] schon mal von Moonlight-Yoga gehört hat, der weiß wovon ich spreche. Entspannungsübungen länger gehalten. Wenn Du noch […]

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