Die Gründer des Jivamukti-Yoga, Sharon Gannon und David Life, waren zu Gast in Hamburg und gaben an 3 Tagen ihre Workshops für fortgeschrittene Yogis.
Mein Mann, Jessica und ich hatten uns einen der heiß begehrten „Matten-Plätze“ im East-Hotel gesichert und waren gespannt auf das Programm.
Passend zu Sharons Buch „Yoga and Vegetarianism“ wurden die nächsten 2,5 Stunden Patanjalis Sutren II.30 und II.35 gewidmet, die wir dann sowohl in Sanskrit als auch in englisch gesungen haben.
Vereinfacht ausgedrückt, bedeuten diese:
Es gibt 5 Grundsätze, wie ein Yogi sich in Bezug auf andere Menschen verhalten sollte: Verletze sie nicht, belüge sie nicht, bestehle sie nicht, missbrauche sie nicht sexuell und sei nicht so gierig, dass es dazu führt, dass sie verarmen.
Wenn du aufhörst andere zu schädigen, werden auch sie aufhören, dir zu schaden.
Beim ersten Om, ging solch eine Energie durch den mit ca. 100 Leuten gefüllten Raum, dass ich eine Gänsehaut bekommen habe. Überflutet von Glückshormonen habe ich mich selbst an schwierige Yoga-Übungen herangewagt und war teilweise so gut wie noch nie.
Es war keine klassische Jivamukti-Stunde, denn ganz so schnell wie gedacht, war es dann doch nicht. Eher long, slow und deep und das konnte man nicht nur an meinem Top sehen, sondern auch an meiner Yoga-Matte, die immer wieder von Schweißtropfen getränkt wurde. Nach Savasana war die Matte, dann auch richtig nass.

Geschafft aber sprühend vor Freude, wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann, habe ich mir dann noch zwei Bücher signieren lassen. Die beiden möchte ich unbedingt mal in einen Retreat in ihrem Zuhause in den USA erleben. Sie leben streng vegan auf einer Farm in Woodstock nördlich New York, wenn Sie nicht gerade durch die Welt touren.
Wer die beiden Mal live erleben möchte kann sich ihren vollen Zeitplan auf www.jivamuktiyoga.com ansehen.
Noch immer komplett überwältigt
Eure Diana


