Atem- und Meditationsworkshop

Atem-und-Meditationsworkshop

Am Sonntag war ich bei einem Atem- und Meditationsworkshop in Hamburg bei Power Yoga Germany. Draußen war es -9,5°C und ich war so gar nicht motiviert, mich auf den Weg zu machen – doch es hat sich gelohnt. Hinterher war ich herrlich relaxt.

Dieser Workshop war gleichermaßen für Yoga Anfänger und Fortgeschrittene. Die vorgestellten Atemübungen waren mir daher schon bekannt. Doch durch die Hintergrundinformationen und das intensive Üben habe ich noch Einiges gelernt.

Zuerst haben wir unser auf eine gleichmäßige Atmung konzentriert, schön bequem im Liegen. Dabei haben wir unsere Ein- und Ausatmung gleichmäßig verlängert. Das hat schon sehr beruhigt und meinen Blutdruck gesenkt.

Dann übten wir den „siegreichen Atem“, Ujjayi. Bei dieser Atemtechnik erzeugt man durch eine Verengung der Stimmritze ein schönes Ozeanrauschen. Sehr zu empfehlen gegen Asthma und bei niedrigem Blutdruck. Anleitung: Artikel vom 22.06.2009.

Weiter ging es mit Kapalabhati, dem Feueratem oder auch „leuchtender Schädel“ genannt. Die für mich schwierigste Atemübung. Wir fingen ganz langsam mit 10 Zählern an und haben uns dann bis auf 2x 100 gesteigert. Die ersten 3 Runden waren noch easy, doch dann wurde es auch für mich recht schwierig. Über 40 habe ich bisher nicht gezählt und fing prompt mit einer Schnappatmung an und kam total raus. Vor den 100 hatte ich dementsprechend Respekt, doch es lief ganz gut. Außer, dass mir meine Bauchmuskeln langsam schlapp machten. Die erneute Schnappatmung habe ich ignoriert und machte einfach langsamer weiter.

Ich möchte diese Atemübung an dieser Stelle nicht weiter vertiefen, da sie unter dem Beisein eines erfahrenen Yogalehrers angeleitet werden sollte.

Die letzte Atemübung war Nadi Shodana, die Wechselatmung, die ich euch in meinem Artikel vom 26.10.2009 vorgestellt habe. Toll für das Nervensystem und Blut reinigend.

Danach haben wir noch 15 Minuten meditiert und schon war der Workshop zu Ende.

Es müssen nicht immer anstrengende Asanas (Yoga Übungen) sein, manchmal ist weniger einfach mehr. Und gerade mit Pranayama Übungen kann man prima seine Stressfaktoren reduzieren.

Einen schönen Dienstag
Eure Diana

Bildquelle: ©Robert Kneschke / Fotolia.com

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