Die Flankenatmung

Flankenatmung

Heute möchte ich eine weitere Atemtechnik vorstellen, die Du sowohl gegen Schlafprobleme als auch prima in Stress-Situationen anwenden kannst.

Wie der Name schon vermuten lässt, wird bei der Flankenatmung in die Flanken geatmet. Teilweise wird sie auch Herzatmung genannt. Diese Atemtechnik fördert die seitliche Ausdehnung des Brustkorbs nach links und rechts. Dadurch kann sich die Lunge stärker zur Seite, sprich nach rechts und links weiten und gibt dem Herzen somit mehr Raum zur Entfaltung.

Die Flankenatmung lässt sich sowohl prima im Sitzen als auch im Liegen üben.

Wenn Du mal wieder nicht einschlafen kannst oder nachts lange wach liegst und nicht wieder zurück in den Schlaf findest, dann atme ein paar Mal sanft und tief in Deine Flanken und in kürzester Zeit hat der Schlaf Dich (wieder) übermannt.

So geht’s im Liegen:

  • Mache es Dir in deinem Bett oder auf der Yogamatte bequem und lege Dich auf den Rücken. Versuche Dich zu nun entspannen und Dich nur noch auf Deine Atmung zu konzentrieren.
  • Um Deine Flanken besser zu spüren, lege Deine Hände seitlich auf Deine Rippenbögen.
  • Bei der nächsten Einatmung lenke Deine Atmung direkt unter Deine Hände. Kannst Du spüren wie sich Dein Brustkorb ausdehnt und hebt?
  • Versuche nun langsam und tief ein und auszuatmen.
  • Wiederhole diese Atemübung 10-mal oder mache sie solange, bis Du wieder ruhiger geworden bist.

Wenn du in Stress-Situationen kurzatmig und nervös wirst oder Du ein stressbedingtes Druckgefühl im Brustkorb hast. Dann ziehe Dich kurz zurück und atme in Deine Flanken.

…und im Sitzen:

  • Setze Dich dazu aufrecht auf einen Stuhl oder in den Schneidersitz. Was gerade für Dich besser ist.
  • Lege Deine Hände seitlich an Deine Rippen und atme ruhig und tief in Deine Flanken.
  • Wiederhole diese Atemübung bis Du Dich wieder etwas beruhigt hast.

Und vergesst nicht: Prana (Atem) ist Lebensenergie!
Eure Diana

 

Bildquelle: ©contrastwerkstatt@fotolia.com

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