Yoga und Meditation für den Wettkampf

Olympische Winterspiele 2010

Spannender als ein Krimi, emotionaler als ein Liebesfilm und packender als ein Actionfilm. Das ist mein Resümee zu den olympischen Winterspielen in Vancouver, die nun zu Ende gegangen sind.

Die deutschen Athleten haben alles gegeben und können unglaublich Stolz auf ihre Leistungen sein. Mir haben sie viele spannende Abende verschafft, bei denen ich mitgefiebert und manchmal auch mitgetrauert habe.

Toll wie sie es schaffen so auf den Punkt in Topform, voller Willenstärke und höchst konzentriert zu sein!

Was passiert eigentlich in dem Körper eines Biathleten, der gerade zig Kilometer gelaufen ist und jetzt 5 Schüsse im Stehen auf 11,5cm in 50m Entfernung abfeuern muss?

Der Puls rast, der Atem ist schnell und ungleichmäßig und die Beine werden von Runde zu Runde schwerer. Mental steht der Athlet zusätzlich noch unter psychischem Druck. Und in dieser Ausgangssituation soll er ins Schwarze treffen?

Beim Laufen kommt es auf eine starke Muskulatur an. Am Schießstand hingegen auf den richtigen Stand. Wer nicht mit dem Boden verwurzelt ist, wird verwackeln. Ähnlich ist das mit der Atmung, die gezielt gelenkt oder angehalten wird. Der Schuss geht mit großer Wahrscheinlichkeit daneben, wenn während der Abzug gezogen wird, ein plötzlicher Atemzug erfolgt.

Jetzt muss noch das Ziel fixiert und der Wind richtig einkalkuliert werden. Da hilft nur eins 100%ige Konzentration und im Hier und Jetzt sein.

Yoga und Meditation stärken die Konzentrationsfähigkeit, führen zu innerer Ruhe und stärken das Selbstbewusstsein. Eigenschaften die nicht nur in sportlichen Wettkämpfen, wie beim Biathlon sondern auch beim nächsten Meeting mit dem Chef oder einer Kundenpräsentation durchaus nützlich sein können.

In diesem Sinne auf viele weitere sportliche Höchstleitungen
Eure Diana

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