Gewürze der ayurvedischen Küche

Kurkuma_Gewürz_AyurvedaFür heute habe ich ein Bilderrätsel vorbereitet.

Auf dem Bild ist die Blüte einer Pflanze abgebildet.

Weißt Du um welche Pflanze es sich handeln könnte?

Damit es einfacher ist, gebe ich Dir ein paar Tipps:
Es ist eine Pflanze, die aus der ayurvedischen und indischen Küche nicht mehr wegzudenken ist.
Man nennt sie auch „gelben Ingwer“.
Sie kommt in Curry-Mischungen vor.
Einige benutzen Sie auch als Ersatz für Safran, da sie günstiger ist.
Sie ist aufgrund ihrer gelben Farbe oft in Senf enthalten.
Früher wurde die Pflanze zur Färbung von Stoffen in der Textilindustrie eingesetzt.

Na, hast Du es rausgefunden?

Die Rede ist von Kurkuma, der auch unter dem Namen Gelbwurz bekannt ist und aus Südasien stammt. Die Kurkuma-Knolle ähnelt Ingwer, doch wenn man sie aufschneidet hat sie eine intensive gelb-orange Farbe.

Kurkuma ist in Deutschland als pflanzliches Arzneimittel anerkannt.

Man sagt, dass Gelbwurz vor allem gut auf das Verdauungssystem wirkt, da die Produktion von Magensaft angeregt wird. Nach einem schweren und fetten Essen mildert Kurkuma Blähungen und Völlegefühl. In der indonesischen Medizin wird Kurkuma zur Immunstärkung und gegen Infektionskrankheiten eingesetzt.

Ich verwende ihn als Pulver in meinen warmen Haferflocken. Das wärmt und ist energetisierend. Kurkuma schmeckt leicht bitter und sollte daher lieber vorsichtig dosiert werden.

Zum Kochen verwendet man ihn entweder frisch (Knolle) oder getrocknet (Pulver).

Aber Achtung: bei der Zubereitung: frischen Kurkuma schneidest Du besser mit Handschuhen und Messer, Kochlöffel und Brett am besten sofort abspülen ansonsten bleiben hartnäckige gelbe Flecken.

Wenn Du Lust bekommen hast, direkt ein Gericht mit Kurkuma auszuprobieren, dann empfehle ich Dir passend zur Jahreszeit Spargel mit Kurkuma-Reis.

Viel Spaß beim Nachkochen
Diana

Bildmaterial: ©M.v.S./Scheherazade@pixelio.de

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