Den Alltag ent“Stress“en

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Gestern hatte ich von meinem unglaublich tollen „Long Slow Deep-Workshop“ mit Bryan Kest geschwärmt aber wie integriert man das in den Alltag?

Gerade hyper gestresste Menschen können sich überhaupt nicht vorstellen, dass es sie viel weiter bringt, wenn sie es etwas ruhiger angehen lassen. Eher im Gegenteil, sie reagieren oft genervt oder gereizt, wenn man sie darauf aufmerksam macht.

Vielmehr versuchen sie sich mit einer Überdosis Kaffee und anderen aufpushenden Mitteln zu weiteren Höchstleistungen anzutreiben. Sie denken, dass sie den immer höher werdenden Arbeitsberg so irgendwie bezwingen. Doch der Schein trügt.
Intuitiv sehnen sie sich nach einer Pause, wissen aber nicht, wie sie es umsetzen und den Geist zur Ruhe bringen.

Eine der einfachsten und effektivsten Methoden ist es, sich auf die Atmung zu konzentrieren. Nimm wahr wie du atmest und versuche mit jedem Atemzug Deine Lungen vollständig zu füllen. Du kannst so Deine Atmung bewusst verlangsamen und vielleicht auf 6, 7 oder mehr Sekunden ausdehnen. Der altbekannte Spruch: „Einfach mal durchatmen“ hat durchaus einen Sinn.

So geht’s:

  • Setz Dich aufrecht, so dass Deine Wirbelsäule ganz gerade ist und schließe die Augen.
  • Lass die Hände locker in Deinen Schoß sinken.
  • Was du jetzt „nur“ noch tun musst, ist es, einfach ruhig und tief zu atmen.

Sobald sich Deine Atmung beruhigt, beruhigt sich automatisch Dein Geist. Dein Puls wird langsamer und Dein Herz schlägt ruhiger und gleichmäßiger. Das Praktische ist, dass Du es immer und überall machen kannst.

Es ist ein faszinierendes Paradox, dass wenn man sich die Zeit zur „Entschleunigung“ nimmt, man hinterher mehr schafft.

Immer dann, wenn es um Dich herum turbulent wird und Hektik und Stress Dich in ihren Bann ziehen, besinne Dich auf Deine Atmung. Du kommst wieder im Hier und Jetzt an, kleine Blockaden lösen sich und Prana (Lebensenergie) kann wieder frei fließen.

Es ist eigentlich absolut simpel und durchaus wirksam – Du musst es nur tun!

Viel Erfolg dabei
Deine Diana

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2 Kommentare
  1. Kerstin Hoferer
    Kerstin Hoferer says:

    Wer sich nicht so leicht auf seinen Atem konzentrieren kann, der kann sich auf das Mantra Ham Sa oder Ki Ho konzentrieren.
    Beim Einatmen Ham, zum Ausatmen Sa. Beim Einatmen Ki, zum Ausatmen Ho.
    Am wirksamsten ist dieses Atemyoga Morgens nach dem Aufstehen, oder Abends vor dem Schlafengehen.

    Herzliche Grüße
    Kerstin Hoferer

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