Ich bin ein großer Gegner von Pillen und jeglichen Nahrungsergänzungsmitteln. Ich stehe viel mehr auf gesunde Ernährung mit viel Vollkornprodukten, Obst und Gemüse. Das gehört für mich zum Alltag aber ebenso die kleinen „Sünden“ wie Gummibärchen, Schokolade und Kuchen allerdings in reduzierten Mengen.
Wenn ich von Dingen höre, den Körper auf natürliche Weise zu entgiften, werde ich neugierig. Während des Anatomie-Unterrichts im Yoga-Teacher-Training bin ich auf die Leberreinigung für zu Hause aufmerksam geworden und wollte sie sofort ausprobieren.
Die Leber nimmt eine zentrale Funktion im Körper ein. Sie befreit ihn z. B. von Abbauprodukten und Giftstoffen und wirkt auf Verdauung ein. Warum soll man ihr nicht auch mal was Gutes tun?

Wie funktioniert das Ganze?
In erster Linie mit etwas Fasten, Glaubersalz (Bittersalz) und einer Mixtur aus Olivenöl und frisch gepressten Grapefruitsaft.
Zum Frühstück gab es vorgestern „nur“ etwas Obst und den klassischen Haferbrei (Porridge).
Das Mittagessen bestand aus Basmati-Reis, gedünstetem Gemüse mit Meersalz gewürzt. Beides machte satt und schmeckte sogar richtig gut. Den Rest des Tages gab es außer Wasser dann nichts mehr.
Um 18:00 Uhr trank ich das erste Mal die Glaubersalz-Wasser-Mischung. Gut gekühlt schmeckte es gar nicht so schlimm, wie ich dachte. Auch wenn in meiner Broschüre stand, dass man keinen Hunger verspüren würde, hätte ich am liebsten den ganzen Kühlschrank leer gefuttert.
Um 20:00 Uhr dann die zweite Ration Salz-Mischung. Das war schon nicht mehr so lecker. Aber mit Nase zu halten ging’s
Um 21:45 Uhr sollte man die Olivenöl-Grapefruit-Mischung anmixen und zur Toilette gehen? Naja, wenn es da steht, wird es schon einen Sinn haben, dachte ich gerade noch und musste dann tatsächlich. Es funktionierte fast minutiös, irre.
Um 22:00 Uhr dann den Öl-Graprefruit-Mix trinken. Auch hier half mein „Nase zuhalten Trick“ und ich konnte das Zeug relativ zügig trinken. Der angenehme Nebeneffekt war, dass die Lippen durch das Olivenöl super zart wurden und Hunger hatte ich dann keinen mehr.
Dann schickte mich die Anleitung ins Bett. Gemütlich auf den Rücken legen und am besten nicht mehr bewegen, stand da. Kein Problem, nichts lieber als das. Kaum im Bett, merkte ich schon wie sich etwas in meinem Bauch tat aber alles völlig schmerzfrei.
Am Morgen könnte einem evtl. etwas übel sein, wurde mir prognostiziert. Na gut, dachte ich mir, wird schon nicht so schlimm werden, doch leider kam meine Übelkeit schon um 23:30 Uhr und heftiger als es dort stand. Also raus aus dem Bett und ü…. Danach ging es mir sofort wieder gut und ich schlief sofort ein.
Um 06:30 Uhr klingelte der Wecker zum dritten und vorletzten Salz-Trunk. Jetzt schmeckte es schon ganz schön gruselig. Schnell einen Schluck Wasser hinterher, wieder hinlegen und nicht weiter nachdenken.
Um 08:30 Uhr dann zum Glück die letzte Ration Glaubersalz, die nun echt widerlich schmeckte.
Und ab 09:00 Uhr befreite sicht dann meine Leber ca. alle 30 Minuten von ihren Gallensteinen. Die Abstände wurden ab Mittag immer länger.
Ab 10:00 Uhr durfte ich dann wieder etwas essen, doch Hunger hatte ich nicht. Ich fühlte mich auch gar nicht schlapp, sondern sogar richtig fit. Ich aß etwas Obst. Mittags etwas leichtes und ab abends dann wieder normal.
Ihr werdet Euch bestimmt fragen, ob ich das Ganze noch mal mache? Ich denke schon, doch bestimmt nicht sofort
. Ich finde es toll, wenn man auf diese Art, seinen Körper entgiften kann und so vielleicht Schlimmeres verhindern kann.
Wer Lust bekommen hat, das mal selbst auszuprobieren, kann sich die Anleitung als .pdf-Dokument downloaden.
Oder Du kaufst Dir gleich das Buch von Andreas Moritzmit noch vielen weiteren Hinweisen zur Gesundheit:
Namastè
Eure Diana
Bildmaterial: ©Antalia@Fotolia
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