Jun 012010

Bevor nächste Woche der letzte und intensivste Teil meiner Yogalehrer-Ausbildung los geht, habe ich noch schell einen 4-teiligen Yoga-Workshop mit Duncan Wong eingeschoben. Ich kann einfach nicht genug bekommen. ;-)

Master Wong, wie er sich selbst nennt, ist der Erfinder von Yogic Arts und langjähriger Yoga-Lehrer von Madonna. Wer noch nicht wusste woher sie ihre muskulösen Arme hatte – es könnte durchaus an ihm gelegen haben. ;-)

An 3 Tagen habe ich nicht nur mehr geschwitzt als im ganzen letzten Sommer, sondern auch eine Menge über die Yoga-Richtung Yogic Arts™, die Verbindung aus Kampfkunst (Budo), Ashtanga-Vinyasa-Yoga, Tanz und der therapeutischen Thai-Massage gelernt und jede Menge Spaß gehabt. Ohne Musik, meistens Breakbeats, geht bei Duncan Wong gar nichts. Sein Modern Dance ist integraler Bestandteil der Yogic Arts Erfahrung, bei der man gar nicht anders kann, als sich dem Groove der Musik hinzugeben.

Was ist Yogic Arts™? Yogic Arts™ hat das Ziel ein neues Körperbewusstsein zu schaffen. Eines der Stichworte heißt „Core“. Ohne eine stabile Mitte ist es fast unmöglich die zahlreichen Armbalancen im Yoga zu beherrschen. Durch gezielte Aktivierung des Beckenbodens, der Innenseiten der Oberschenkel und hauptsächlich der schrägen Bauchmuskeln in Kombination mit der richtigen Arm- und Schulterausrichtung lassen sich Bewegungen wesentlich leichter und effektiver üben und vor allem verletzungsfreier. Daher legt er auch großen Wert auf das richtige Alignment (Körper-Ausrichtung) in jeglichen Yogaübungen.

Am beeindruckendsten fand ich es, Duncan einfach nur zuzuschauen, wie er von einer Yogapose in die andere hinüber gleitet. Da blieb mir einfach nur der Mund offen stehen. Es ist unglaublich, wie viel Energie, Körperbeherrschung und Kraft in diesem „kleinen“ Wirbelwind stecken.

Aber seht doch selbst:

Hier ein kleines Video vom ersten Yoga-Workshop-Tag mit Duncan Wong:

Interessant und vor allem auch sehr lehrreich waren seine speziellen Assists (Hilfestellungen), wie man anderen Yogis helfen kann gewisse Yoga-Haltungen einnehmen zu können, um ein erstes Gefühl zu bekommen.

Von Hamburg geht es nun weiter nach Berlin. Wenn du mehr über Duncan Wong und seinen aktuellen Reiseplan wissen möchtest, schau doch auf seiner Website: http://www.yogicarts.com vorbei.

Duncan’s Prinzip: „Know Your Body – Know the Universe“. Ob ich nun das Universum kenne, bleibt allerdings mein Geheimnis ;-)

Om Shanti
Eure Diana

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 1. Juni 2010, 07:06, und wurde abgelegt unter "Erlebnisbericht". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.

4 Kommentare

  1. Holger:

    In Duncans Armen siehst Du noch entspannter aus als bei Brian Kest… Das spräche für yogicarts ;)

  2. Katrin:

    Du siehst auf beiden Fotos auf jeden Fall sehr gut und glücklich aus!

    Danke für den interessanten Artikel und das Video!!!

    Katrin

  3. Diana:

    Man kann die beiden nicht wirklich vergleichen.
    Der Yoga-Workshop mit Bryan war sehr ruhig und entspannt, danach fühlte ich mich einfach gelöst.

    Duncan ist einfach ein Energiebündel, der einfach mitreißt. Der Schweiß trieft und hinterher ist man total energiegeladen und aufgedreht.

    Offensichtlich brauchte ich mal Ruhe und mal Power.
    Ich kann nur jedem raten, sofern Gelegenheit dazu ist, alles auszuprobieren. Es muss ja nicht gleich ein ganzes Wochenende sein.
    Auch eine Session ist ein Erlebnis, das man nicht vergisst.

    Namasté
    Diana

  4. Katrin:

    Nichts “für ungut”: Aber meiner Meinung nach geht es beim Yoga auch nicht um’s Vergleichen.

    Liebe Grüße
    Katrin

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