How to survive a Yoga Teacher Training von A- Z

Yoga-Lehrer-Ausbildung

Jeder der sich überlegt, ob er auch Yoga-Lehrer(in) werden möchte, stellt sich am Anfang unzählige Fragen. Manchmal erlebt man auch Dinge, an die man vorher nicht gedacht hatte. Hätte man das vorher gewusst, hätte man sich anders vorbereiten können. So erging es auch mir und mit diesem „Survivalguide von A-Z“, möchte ich die Erfahrungen und Tipps meines Yoga Teacher Trainings an alle Interessierten weitergeben.

Man möchte meinen, dass eine Ausbildung zum Yogalehrer ziemlich entspannt sein muss, schließlich soll man die Menschen ja später nach der Arbeit von ihren Anspannungen befreien. Von diesem Gedanken musste ich mich allerdings schnell verabschieden. Ich möchte jetzt niemandem Angst machen, doch ein Intensive (über 3 Wochen Yoga von morgens bis abends) ist eine Erfahrung, bei der man an seine körperlichen, emotionalen und teilweise auch intellektuellen Grenzen stoßen kann. Manchmal erinnerte es mich eher an die Grundausbildung bei der Bundeswehr und hatte etwas von drillen 😉 aber wir haben es alle ohne Schaden überlebt und hatten eine Menge Spaß.

Asanas – Yoga-Practice
Spätestens 2 – 3 Monate vor dem Intensive sollte man seine eigene Asana-Practice intensivieren. Die meisten Yogalehrer plädieren auf tägliches Training, doch ich konnte meine Kraft viel besser in einem zweitägigen Rhythmus verbessern, wo ich ca. 1 Stunde pro Mal geübt habe. Diese Kraft braucht man dann, wenn man tagtäglich Arm-Balancen oder andere herausfordernde Asanas übt und keinen Muskelkater haben möchte.

Yogaübungen-Asanas-Diana-Yoga

Bewusstseinserweiterung
Das Bewusstsein wird dermaßen in alle Himmelsrichtungen geöffnet, dass ich anfing plötzlich alles und jeden zu hinterfragen. Das kann auf Dauer ganz schön anstrengend sein. Vor allem, wenn Dinge vorher selbstverständlich waren und auf einmal gar nicht mehr gehen. Also nicht alles überstürzen und nicht alles auf einmal ändern. Meine Yoga-Lehrer haben immer gesagt: „Trust the process“ – auch noch nach dem Teacher Training. Nimm Dir mindestens 6 Wochen Zeit, bevor Du gravierende Entscheidungen triffst, die Dein Leben komplett verändern. Warte ab, bis Du etwa Deinen Job kündigst, in eine andere Stadt ziehst, Deinen Mann raus schmeißt, … Ich habe nichts von dem gemacht, andere hingegen schon 😉

Ceremonie zum Abschluss
Hier möchte ich gar nicht allzu viel verraten außer, dass es bei uns sehr sehr feierlich bei der Übergabe der Zertifikate zu ging. Das Herz wird einem schon schwer und es schießt auch mal die eine oder andere Träne ins Auge. Schließlich war man eine eingeschworene Gruppe, die gemeinsam viel erlebt hat und die sich dann leider auflöst.

Teacher-Training-Abschluss

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Namasté
Deine Diana

Bildquelle: Adjust: ©iofoto@fotolia.com, Rest: Diana-Yoga

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4 Kommentare
  1. Carolinus
    Carolinus says:

    Hallo Diana,
    vielen Dank für deinen Erlebnisbericht und deine tollen Informativen Seiten hier! Ich stehe selbst kurz vor Beginn einer Yogalehrerausbildung & bin erst seit kurzem in der Yogabloggerwelt 🙂
    Viele Grüße, Caro

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