Das 1. Chakra ist das Wurzel-Chakra oder in Sanskrit Muladhara-Chakra. Muladhara bedeutet „Ort der Wurzel“ oder Ursprung.
Dieser „Ort der Wurzel“ befindet sich zwischen den Genitalien und dem Anus und ist mit dem Steißbein verbunden. Das Wurzel-Chakra entwickelt sich zwischen dem ersten und siebten Lebensjahr. In dieser Zeit entwickelt sich auch das Urvertrauen.
Die Farbe, die dem 1. Chakra zugeordnet wird, ist „rot“ – die Grundfarbe des Erdinneren. Ist Deine Lieblingsfarbe rot, könnte das ein Indiz dafür sein, dass Du sehr geerdet und bodenständig bist. Das Element für Muladhara-Chakra ist dementsprechend Erde.
Jedem Chakra werden Lotusblütenblätter zugeordnet. Für das Wurzel-Chakra sind es 4 Lotusblütenblätter, die für die 4 Himmelsrichtungen stehen.

Der zugeordnete Sinn ist der Geruchssinn. Der Geruch ist der erste Sinn, den ein Neugeborenes entwickelt. Die Neben-Nieren repräsentieren das Organ. Sie produzieren das Hormon Adrenalin, das unter anderem für unser Überleben auf der Erde wichtig ist. Es sorgt zum Beispiel bei einem Unfall dafür, dass im ersten Moment der Schmerz nebensächlich ist.
Der Teil der Wirbelsäule ist das Steißbein, da hier der Sitz des Chakras ist. Bei vielen Tieren ist das Steißbein ein Schwanz, das für weitere Stabilität sorgt. z.B. bei einem Känguru.
Der „äußere Körper“ sind Füße und Beine, die die Verbindung zur Erde herstellen.
Wenn man Yoga-Übungen für das 1. Chakra üben möchte, sollte man vor allem stehende Haltungen und Balance-Haltungen üben. Das gibt Stabilität zur Erde, das Schlüsselwort für das Wurzel-Chakra. Du kannst während der Asana noch das Bija-Mantra „LAM“ bei der Einatmung und Ausatmung chanten.
Das was uns daran hindert Stabilität zu erfahren ist der psychologische Widerstand „Angst“. Das passt wieder zur Neben-Niere und Adrenalin, das ausgeschüttet wird, wenn wir Angst haben.
Betrachten wir die Beziehungen die diesem Chakra zugeordnet sind, wundern wir uns nicht, dass dies Vater, Mutter, Familie, zu Hause, Umgebung, Arbeitsplatz, Job, Karriere ist, denn das ist das Fundament unseres Lebens.
Wenn wir Funktionsstörungen des 1. Chakras haben, dann können das: Verstopfung, Hämorrhoiden, Knieprobleme, Ischialgie, Gelenkschmerzen, Gewichtsprobleme sein.
Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass ein Chakra ausbalanciert ist. Ein ausbalanciertes Chakra lässt sich daran erkennen, dass wir einen Sinn für Sicherheit haben, uns wohlfühlen, gesund und aktiv sind.
Wenn es übersteuert ist, dann kann man das evtl. daran erkennen, dass diese Menschen sich gerne verausgaben (Workaholic) oder sie mehr Geld ausgeben als sie haben oder sie gerne horten oder Menschen die sich extrem langsam bewegen oder übergewichtige Menschen oder auch Menschen, die keine Veränderung mögen.
Wenn das Wurzel-Chakra untersteuert ist, sind die Menschen meist ängstlich oder untergewichtig oder haben ein schlechtes Körpergefühl oder sind eher chaotisch.
Es heißt nicht, dass wenn es einmal über- oder untersteuert ist, dass das ein Leben lang so bleibt. Dies hängt immer von den Lebensumständen ab und davon welche „Traumata“ wir möglicherweise erlebt haben.
Diese Aufzählungen sind lediglich Indizien und können auf ein Chakra-Problem hindeuten, müssen aber nicht. Bitte geh jetzt nicht zu Deiner Freundin und sage, dass sie ein Problem mit ihrem 1. Chakra hat, bloß weil ihr Knie weh tut und sie zu viel arbeitet
Viel Spaß beim Erleben des 1. Chakras
Deine Diana
Bildmaterial: ©Yvonne Prancl@Fotolia.de
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Hier schreibt Diana Rick
Diana ist selbstständige Yogalehrerin und schreibt auf diesem Yoga-Blog über ihre Erfahrungen mit Yoga im Unterricht und im Leben. Verbinde Dich mit Diana über Google+






