Yoga und der technische Fortschritt

Yoga-und-der-Fortschritt

Fast schon jedes Yoga-Studio und jeder Yoga-Lehrer hat inzwischen einen Zugang zu den „neuen“ Medien gefunden. Eine eigene Website zu haben, gehört heutzutage schon zu den Standards. Fast undenkbar, wie man sonst regelmäßig auf neue Yoga-Kurspläne, Yoga-Workshops, Yoga-Videos und Ähnliches aufmerksam machen könnte.

Zunehmend werden auch die sogenannten Social-Media-Tools wie Facebook, Twitter, Xing oder im ausländischen Raum bekannt, Linked in genutzt.

Obwohl es gerade für Yoga-Studios ohne Unterstützung im „Hintergrund“ einen nicht unerheblichen Pflegeaufwand bedeutet, immer die neuesten Infos in allen Medien zu veröffentlichen, haben sie einen steigenden Beliebtheitsgrad.

Es können somit nicht nur Informationen veröffentlicht, sondern auch direkt kommentiert werden. Das heißt, es entsteht ein Dialog zwischen Yoga-Lehrer und Yoga-Schüler, sowie zwischen den Schülern untereinander und das fernab der Yogamatte.

Yoga per AppWas in Amerika schon längst zum Trend geworden ist, hält nun auch in Deutschland Einzug: Yoga-Apps. Inzwischen gibt jetzt auch schon einige in deutscher Sprache.
Yoga-Übungen oder auch ganze Yoga-Sequenzen werden dort vorgestellt und können bei Bedarf nachgeübt werden. Ich habe mir ein paar angesehen und war positiv überrascht.

Hier einige gute Beispiele aus dem itunes-Store in Deutsch: Yoga2go, Alles-in-einem Yoga HD (200 Posen & Yoga Klassen), Meditationsmusik, Pranayama

Oder auf Englisch: Authentic Yoga with Deepak Chopra

Für mich persönlich ist dies allerdings nichts:

1. weil mein Handy noch zur ersten Generation gehört und außer telefonieren und SMS eigentlich nichts kann.

2. weil mir die Bilder einfach zu klein sind. Und

3. weil Yoga und Handy, auch wenn es noch so „smart“ ist, aus meiner Sicht so gar nicht zusammenpassen.

Gerade Yoga-Anfänger sollten immer zuerst mit einem erfahrenen Yoga-Lehrer üben. So können Fehlhaltungen von vornherein vermieden werden und man bekommt ein besseres Verständnis für die Haltungen. Und wer dann etwas Erfahrung gesammelt hat, kann dann mit bequem mit einer Yoga-DVD seine Praxis auf zu Hause ausdehnen und sich später sein eigenes Yoga-Programm zusammenstellen.

Was hältst Du von Yoga-Apps? Was ist Deine Lieblings-Yoga-App? Kommunizierst Du mit Deinem Yoga-Lehrer oder anderen Schülern über Social-Media? Ich freue mich über Deine Meinung in Form eines Kommentars.
Deine Diana

Bildmaterial: ©Pexels.com

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3 Kommentare
  1. Silvio
    Silvio says:

    Hallo liebe Diana, ich wollte das Thema auch schon mal unter die Lupe nehmen und thematisch aufarbeiten. Sicher mach ich das noch…

    Ich habe auch ein Anusara Yogi App (yogahour) auf meinem Phone, kann aber nix damit anfangen. Social Media finde cih gut, speziell Facebook. Manchmal lese ich die Kommentare nach meinen Yogastunden, wenn sich manche über Muskelkater, Schwitzen oder zu kurze Endentspannungen „beklagen“. Manche sind auch schon über die Fanpage zum Yoga gekommen…

    Yoga erfindet sich immer wieder neu und wir machen einfach bissel mit!!! Bis Freitag…Juhuuu!!! Silvio

  2. Diana
    Diana says:

    Hallo Stephan,

    vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. Die vorgeschlagene App, werde ich mir direkt mal ansehen.

    Ich stimme Dir zu, dass ein zu viel an Social Networking nicht gut ist.
    Schafft man es allerdings die gewonnenen Informationen wieder auf die Matte zu bringen oder noch besser, in seinen Alltag zu integrieren, wird es wieder zu einer runden Sache.

    Namasté
    Diana

  3. Stephan
    Stephan says:

    Mein Favorit ist Yoga Teacher – hier muss man Asanas korrigieren. http://itunes.apple.com/us/app/yoga-teacher/id333610518?mt=8

    Ich bin generell kein Freund von Asana-Sequenzen in Apps, da ich auf der Matte eh niemals den kleinen Screen sehen könnte. Da machen Videos deutlich mehr Sinn (aber nicht auf einem Mini-Display vom iPhone).

    Insgesamt bin ich noch nicht schlüssig, ob ich „Social networking for Yoginis and Yogis“ wirklich gut finde, denn irgendwie verschiebt sich dabei das Idealverhältnis von 1% Theorie, 99% Praxis.

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