
Yoga Sutra I.13
Tatra sthitau yatno’bhyasah
“Ständige Praxis (Abhyasa) bedeutet, sich ausdauernd um ein Thema zu bemühen (konsequente Verfolgung) und sich nicht davon abbringen zu lassen.”
tatra: dort
sthitaui: Ausdauer, Stabilität
yatna: Bemühung, Bestreben
abhyasa: dranbleiben an einem Thema, ständige Praxis
…und das ist in unserer heutigen Gesellschaft gar nicht so einfach. Ständig werden wir irgendwelchen Reizen ausgesetzt, die uns von unserem Weg, bzw. Zielen abbringen, um uns zu signalisieren etwas zu verpassen, wenn wir jetzt nicht die vermeintlich tollen Angebote kaufen oder das immer größer werdende TV-Programm ansehen.
Es geht also darum, die richtige Entscheidung aus vielen Handlungsalternativen zu treffen, auch oder gerade, wenn uns diese auf den ersten Blick anstrengend erscheinen. Die Grundlage dieser Entscheidungen sollte darauf basieren, was davon unseren Geist beruhigt. Und dies ist wiederum ein wichtiger Schritt in Richtung Selbsterkenntnis (yoga citta vrtti nirodah).
Etwas konkreter möchte uns Patanjali damit sagen, dass wir uns selbst dazu verpflichten müssen, alle erforderlichen Anstrengungen zu unternehmen, die unsere Yoga-Praxis unterstützen und uns unserem Ziel näher zu bringen. Also, Glotze aus, runter vom Sofa und rauf auf die Yogamatte.
Welche Anstrengungen könnten das für Dich sein? Mindestens 2x pro Woche zum Yoga-Unterricht zu gehen oder täglich 5 Minuten zu meditieren oder oder oder? Welche Entbehrungen nimmst Du evtl. in Kauf, um Deine Yoga-Praxis voranzutreiben?
Namasté
Deine Diana
P.S. Mehr über “die Essenz des Yoga” nach Patanjali erfährst Du in dem gleichnamigen Buch:
Bildmaterial: ©Kunstart.net@Pixelio
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Hier schreibt Diana Rick
Diana ist selbstständige Yogalehrerin und schreibt auf diesem Yoga-Blog über ihre Erfahrungen mit Yoga im Unterricht und im Leben. Verbinde Dich mit Diana über Google+






