Archiv: April 2011

Apr 262011

DhyanaDhyana oder Meditation, wie die vorletzte Stufe des achtgliedrigen Pfads auch genannt wird, ist die ungestörte Konzentration. Du wirst jetzt sicherlich denken, wieso, das war doch Dharana auch schon, oder nicht? Richtig, die Unterscheidung ist unglaublich fein.

Im Zustand des Dharana findet die gezielte Aufmerksamkeit statt. Anstatt sich auf den Atem, ein Mantra, oder ein Objekt wie eine Kerzenflamme zu konzentrieren, verblasst in Dhyana, die Notwendigkeit der Konzentration. Das was bleibt, ist reines Bewusstsein oder Klarheit. Ich weiß, das ist nicht ganz leicht zu verstehen aber vereinfacht ausgedrückt: In der Meditation entsteht ein bewusster Zustand (wach) aber ohne Konzentration.

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Apr 212011

Wie oft hast Du Dir schon vorgenommen gleich morgens nach dem Aufstehen Yoga zu üben und danach noch zu meditieren? Und wie oft hat dieser Vorsatz geklappt?

Irgendetwas kommt immer dazwischen: der Wecker, der einen verschlafen lässt, mehr Arbeit als sonst im Job, Kinder, der Hund, oder … Für Viele bleibt es also ein Traum.

Wenn Du es endlich mal wieder schaffst, Deine Yogamatte auszurollen oder ins Yoga-Studio zu gehen ist die Erwartungshaltung wahrscheinlich besonders groß. Endlich Zeit für mich mit größerer Herausforderung, mehr Schweiß, um am Ende womöglich durch Erschöpfung zu mehr Entspannung zu kommen – STOP!

Achtung-Yoga

Das hört sich schon sehr nach Wettkampf mit Dir selbst an. Du kannst auch aus einer kurzen Yoga-Praxis mit ein paar kleinen Tricks mehr herausholen.

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Apr 182011

DharanaPatanjali widmet das gesamte 3. Kapitel (Vibhuti-Pada -, Abschnitt über besondere Fähigkeiten) den letzten 3 Stufen des Yogawegs: Dharana, Dhyana und Samadhi. Diese werden auch zusammengefasst als Samyama (die Versenkung) bezeichnet.

Wie uns jede Stufe des Yogawegs auf die nächste vorbereitet, so schafft die regelmäßige Praxis von Pratyahara die richtige Einstellung für Dharana, die volle Konzentration auf eine Sache. Pratyahara entlastet und befreit uns von den Reizen von außen, so dass wir unsere Aufmerksamkeit jetzt nur noch auf einen einzigen Punkt konzentrieren können. Keine leichte Aufgabe! Aber die längere Konzentration (Dharana) kann durchaus auch zur Meditation (Dhyana) führen.

Was passiert bei Dharana?

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Apr 142011

Kannst Du Dich an Deine letzte Rückbeuge im Alltag erinnern? Nein? Das beruhigt mich, denn ich auch nicht. Das liegt daran, dass im Alltag Rückbeugen fast gar nicht vor kommen. Wir bücken uns, um etwas vom Boden aufzuheben oder beugen uns vor, um die Schuhe zu binden aber wann beugen wir uns zurück – nie!

Daher ist es wichtig, dass wir im Yoga die Wirbelsäule auch in die andere Richtung flexibel halten. Das verhindert, dass sich unser Brustmuskel immer mehr zusammenzieht und hilft die Schultern nach hinten und unten sinken zu lassen. Rückbeugen sind am Anfang ungewohnt und machen vielleicht auch ein bisschen Angst, schließlich hat man hinten keine Augen ;-)

Doch die Vorteile überzeugen:

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Apr 112011

PratyaharaWenn man die Übersetzung des Sanskrit-Wortes für Pratyahara, dem “Zurückziehen der Sinne” hört, weiß man erstmal nicht so richtig, wie man das verstehen soll. Im Alltag geht es doch vielmehr darum immer auf Empfang zu sein und die Sinne zu schärfen. Nur im Schlaf kriegen wir von alldem „fast“ nichts mit. Und spätestens seit der Verkehrserziehung im Fernsehen in den 70ern, ist nun auch noch der „siebte Sinn“ dazugekommen.

Was bringt es mir, die Sinne zurückzuziehen?

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Apr 072011

Die Heuschrecke gehört im Yoga zur Gruppe der Rückbeugen und wird gerne als Vorbereitung für tiefere Rückbeugen geübt.

Richtig angewendet öffnet Salabhasana den Brustraum, fördert die Atmung und kräftigt die Rückseite des Oberkörpers, sowie die Beine und Arme. Durch das Anheben des Oberkörpers und der Beine entsteht ein leichter Druck auf die Körpermitte, der bei Blähungen oder Verstopfung helfen kann. Zusätzlich wird das endokrine System (Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Nebennierenrinde) revitalisiert.

Wenn Du müde bist, wiederhole diese Yoga-Übung 2 – 3-mal und neues Leben strömt wieder durch Dich hindurch.

Yoga-Uebung-Heuschrecke-Salabhasana

So geht’s:

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Apr 042011

Pranayama

Pranayama, die vierte Stufe auf dem 8-gliedrigen Pfad des Yoga auf dem Weg zur Erleuchtung (Samadhi).

Allgemein wird Pranayama als „Atemkontrolle“ übersetzt mit dem Ziel die Steuerung über den Atem zu gelangen. Über die Steuerung, kann man den Atem so leiten, dass wieder eine Verbindung zwischen Atem, Geist und Emotionen besteht.

Pranayama steht auch für die „Lebenskraft“ oder „Lebensenergie“.

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