Die achte Stufe des 8-gliedrigen Pfads: Samadhi

SamadhiSamadhi, die achte und höchste Stufe des achtgliedrigen Pfads.

Wenn man den teilweise steinigen Pfad des Yogawegs bis zur letzten Stufe genommen hat, erwartet uns der Zustand der inneren Freiheit – das Höchste, die Erleuchtung.

Patanjali beschreibt dies als einen Zustand der Ekstase. Der Meditierende kommt zu einer tiefen Verbindung mit dem Göttlichen und realisiert eine Verbundenheit mit allen Lebewesen.

Aus dieser Erkenntnis kommt der „Frieden, der alles Verstandene übersteigt“, die Erfahrung der Glückseligkeit und dem Einssein mit dem Universum.

Dies bedeutet allerdings nicht, dass man sich den ganzen Tag in Trance befindet oder in einem drogenähnlichen Rausch. Es ist eher das Gegenteil. Man ist zu 100% in der Gegenwart, ohne Vorurteile und sieht die Welt so wie sie ist, in Wirklichkeit und nicht so wie wir denken, dass sie ist.

Es ist schwierig über etwas zu schreiben, was man nicht selbst erlebt hat. Und Yoga besteht zu 99% aus Erfahrung und Erleben und zu 1% aus Theorie. Doch ich kenne niemanden, der diesen Zustand erreicht hat und ich den ihn dazu befragen könnte. Vielleicht Mutter Theresa? Doch sie ist leider schon tot. Vielleicht noch der Dalai Lama?

Das was Patanjali uns als „das Höchste“ beschreibt ist eigentlich das wonach jeder, auch ohne Yogi zu sein, tief in unserem Innersten das ganze Leben lang strebt: nach Frieden, Freude oder Erfüllung und Freiheit. Frieden mit uns selbst, unseren Mitmenschen und allen Lebewesen auf diesem Planeten.

Doch diesen glückseligen Zustand ohne Ego können wir uns für kein Geld der Welt kaufen, wir können ihn nur erleben. Und der Preis dafür ist die kontinuierliche Hingabe und die konsequente Verfolgung der 7 vorangegangenen Stufen des achtgliedrigen Pfads und das Tag für Tag wieder aufs Neue.

Om Shanti
Deine Diana

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