Finde eine Intention für Deine Yoga-Praxis

Yoga IntentionYoga ist immer wieder anders und immer wieder neu. Jedes Mal wenn Du Deine Yogamatte ausrollst, ist es eine neue Erfahrung, die Du machst. Wie oft hast Du bereits im herabschauenden Hund gestanden? Es fühlt sich jedes Mal wieder anders an, denn exakt diesen Moment gab es in Deinem Leben zuvor noch nicht. Und der nächste ist schon wieder komplett anders.

Heute konzentrierst Du Dich vielleicht stärker auf Deine Atmung als sonst oder Du arbeitest gezielt an der Haltung Deiner Arme, die vielleicht grade heute etwas entkräftet sind. Das wichtigste aber ist: Du nimmst wahr! Du lernst Deinen Körper immer besser kennen und trittst mit ihm in einen Dialog. Du versuchst seine Signale zu deuten und Du spielst mit Deinen Grenzen.

Und manchmal hat Dich vielleicht auch die Lust auf Yoga verlassen. Der Tag war anstrengend genug und allein die Vorstellung abends noch auf die Matte zu steigen, weckt nur ein müdes Gähnen in Dir. Und nach einigem hin und her, gehst Du doch. Denn Du weißt, dass es Dir hinterher besser geht, denn Du hast eine positive Absicht.

Was heißt aber eigentlich „besser“? Was passiert beim Yoga, dass es Dir besser geht? Ist es das Pranayama, die Asanas, die Tiefentspannung Savasana oder ist es gar die Meditation? Wahrscheinlich ist es die Kombination aus allem, doch das empfindet jeder Mensch und Körper anders. Was aber definitiv besser wird, ist dass sich Dein Geist beruhigt und der Stress des Tages von Dir abfallen kann.

Was es ganz konkret für Dich ist, was Dich besser fühlen lässt, kannst Du Dir am besten selbst beantworten. Am einfachsten ist es, wenn Du Dir zu Anfang der Yoga-Stunde eine Intention setzt. Eine Intention ist der Zweck des Yoga-Übens. Frage Dich: Warum übe ich hier und jetzt Yoga? Du kannst Deine Yoga-Praxis auch jemandem widmen, dann „strengst“ Du Dich nicht für Dich selbst an sondern vielleicht für einen geliebten Menschen, das erleichtert manchmal das Üben. Oder Du überlegst Dir einen Wert, den Du in Deinem Leben gerne intensivieren oder verbessern möchtest, z.B. Mitgefühl oder Dankbarkeit. Ganz gleich was es ganz konkret für Dich ist, die im Yoga entstehende Energie kannst Du so positiv für Deine Zukunft nutzen.

Wonach strebst Du in Deiner Yoga-Praxis? Warum übst Du? Schreib mir, was Dich auf die Yogamatte zieht. Ich freu mich über Deinen Kommentar.

Namasté
Deine Diana

Bildquelle: istock.com/TeQui0

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2 Kommentare
  1. sarah
    sarah says:

    herzlichen dank für diesen artikel – es fühlt sich gut an, von jemandem anderen zu lesen, was ich seit gut einem jahr spüre.
    erst gestern war so ein tag, an dem ich zögerte…die hitze, das gewitter, soll ich wirklich hin?
    ich bin gegangen und es war wieder einmal großartig. der himmel sah fast grün aus durch die fenster und blitz und donner ließen den krieger nur noch stärker und fokussierter werden.
    warum ich übe und wonach ich strebe?
    ja, ich strebe nach perfektion in jeder einzelnen asana. und ich übe, weil ich mich nach jeder stunde so herrlich verbunden fühle – was mich die perfektion vergessen lässt, ich nur noch atme und spüre und einfach auf der matte bin
    namasté!

  2. Caro
    Caro says:

    Danke für den schönen Artikel. Meine Antwort: Loslassen und immer wieder Loslassen 🙂

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