Yoga kann Dir helfen, Dich in Deinem Körper wohl zu fühlen!

Großes Rad-Urdvha DhanurasanaJeder Mensch ist von der Natur mit bestimmten Eigenschaften versehen, die sich nicht ändern lassen. Wer mich kennt weiß, dass ich mich bei der Vergabe der Körpergröße offensichtlich ganz hinten angestellt habe, denn ich bin nur 1,60m groß 😉 In meiner Schulzeit war ich immer die „Kleinste“. Das war manchmal ganz schön schwierig. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich die Vorzüge erkannt habe die es haben kann, nicht ganz so hochgewachsen zu sein.

Durch Yoga habe ich gelernt, meinen Körper so akzeptieren wie er ist, denn er ist der Einzige den ich habe 😉 Vielmehr versuche ich ihn in seinen Stärken weiter zu stärken, als mich immer nur auf die Schwächen zu konzentrieren.

So schafft man es durch Yoga seinen Körper zu akzeptieren:

  1. Bewusstsein
    „Seit dem ich mit Yoga begonnen habe, passe ich viel besser auf meinen Körper auf, als vorher“, höre ich oft von meinen Schülern. Du lernst im Yoga Muskeln kennen und spüren, von denen Du nicht wusstest, dass Du sie überhaupt besitzt. Mit ein bisschen Übung kannst Du sie gezielt anspannen und auch wieder entspannen. Yoga fordert jeden einzelnen Teil Deines Körpers. Ja, auch Bereiche, die Du vielleicht noch nicht so toll findest 😉 So müssen manche nach vielen Jahren erst Freundschaft mit ihren Füssen und Zehen schließen, aber dann fällt es leicht, Yoga barfuss zu üben und den Boden unter den Füßen zu genießen.
  2. Veränderung
    Jeder einzelne herabschauende Hund fühlt sich anders an. Du fühlst Dich jedes Mal anders, wenn Du auf Deine Yoga-Matte steigst und doch merkst Du eine positive Veränderung. Manchmal ist sie ganz klein, z. B. wenn Du in der Vorbeuge mit den Fingerspitzen ein paar Millimeter näher zum Boden kommst. Und manchmal wächst Du förmlich über Dich hinaus. Und plötzlich kannst Du Deine Arme strecken und drückst Dich kraftvoll in das große Rad. Unabhängig von der Größe der Verbesserung, ist das unglaublich motivierend. Auch wenn es im Yoga um keine Leistung geht, merkst Du, wie sich Dein Körper positiv verändert, jedes Mal.
  3. Faszination
    Hättest Du in manchen Yoga-Stunden vorher gewusst, was noch folgt, hättest Du wahrscheinlich von vorneherein gesagt, das kann ich nicht. Da Du aber nicht wusstest was noch kommt, warst Du hinterher überrascht, was Du mit Deinem Körper so alles machen kannst. Die Dinge, die unser Körper durch Yoga, in der Lage ist zu erreichen, sind erstaunlich. Oft höre ich, dass Schulterstand oder Handstand seit der Kindheit in Vergessenheit geraten ist und dann packt sie einen die Faszination es doch noch mal auszuprobieren und es vielleicht auch zu schaffen.
  4. Dankbarkeit
    Wer sich viel mit seinem Körper beschäftigt, lernt seinen Körper wieder mehr zu schätzen. Das Potenzial unseres Körpers wird uns bewusst. Einige Menschen werden nie entdecken, zu was der Körper alles fähig ist: Balance, Kraft und Beweglichkeit. Menschen, die kein Yoga üben, werden nie das lösende Gefühl, eines tiefen Twists oder die Energie eines starken Kriegers spüren. Als Yogi erleben wir Tag für Tag das Wunder unseres Körpers. Und auch wenn es mal nicht so läuft, sei dankbar! Unser Körper verdient täglich Dankbarkeit für alles, was er für uns tut, auf und abseits der Yogamatte in entspannten Zeiten wie auch im Stress.

Namasté
Deine Diana

Bildquelle: ©myself@pixelio.de

Ähnliche Artikel:

2 Kommentare
  1. Sandra Cugier
    Sandra Cugier says:

    Hallo Diana,

    ein toller Artikel und genauso empfinde ich für mich auch Yoga. Ich lerne dadurch mehr und mehr meine Körpergrösse zu akzeptieren. Bin 1,80 m gross und es war immer eher unschön für mich die Grösste zu sein. Wäre lieber nur 1,60 m klein gewesen. 🙂 Immer das, was man nicht hat. 🙂

    Yoga ist einfach seit fast einem Jahr ein wichtiger Teil in meinem Leben geworden und so nach und nach führe ich meinen Mann ebenfalls ins Yoga ein. Und auch er lernt seinen Körper so ganz neu kennen…

    Ach ja, ich bin erst mit 46 Jahren angefangen mit dem Yoga und es ist nie zu spät dafür…

    Alles Liebe und Namasté…
    Sandra

  2. Martina Schmitz
    Martina Schmitz says:

    Danke Diana,
    wie recht du hast. Jeden Tag auf´s neue Fort- oder Rückschritte annehmen, ausbauen, spüren.
    Wie oft gerät es in Alltag in Vergessenheit.

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.