Die 5 häufigsten Fragen rund um die Meditation

Meditationsfragen

Das Wort „Meditation“ ruft bei jedem ganz unterschiedliche Assoziationen hervor.

Es gibt negative Gedanken, wie

  • Das schaff ich nie
  • Was soll das überhaupt
  • Meine Gedanken sind nie still
  • Angst vor der Stille mit mir selbst
  • Reine Zeitverschwendung

oder auch positive Gedanken, wie

  • Das beste was ich in meiner Pause machen kann
  • Ein paar Minuten zur Ruhe kommen und Energie tanken
  • Den Kopf von lästigen Gedanken befreien
  • Ist in meinen Tagesablauf integriert wie Zähneputzen

Was schießt Dir bei dem Wort Meditation als erstes durch den Kopf?

Wer noch keine oder wenig Erfahrung mit dem Meditieren hat, fragt sich zu allererst:

Was bringt mir Meditation überhaupt?
Durch den bestimmten Fokus (z.B. auf den Atem) in der Meditation verbessert sich sowohl die Konzentration als auch die Aufmerksamkeit im Alltag erhöht sich. Lies auch den Artikel 5 Gründe für die Meditation.

Wie viel Zeit muss ich für die Meditation investieren?
Weniger ist manchmal mehr. Setz Dich nicht mit einer halben Stunde unter Druck, sondern fange vielleicht erstmal mit 3 – 5 Minuten an, dafür aber jeden Tag. Wenn es Dir gut tut, wirst Du die Zeitspanne automatisch verlängern wollen.

Versuche möglichst zur gleichen Uhrzeit zu meditieren, so kann sich eine „Gewohnheit“ entwickeln und Du sehnst Dich nach dieser Zeit für Dich selbst. Ansonsten gilt: meditiere immer dann, wenn es in Deinen Zeitplan passt.

Worauf muss ich beim Sitzen achten?
Das Hauptaugenmerk liegt auf der aufrechten aber auch entspannten Wirbelsäule, da nur so die Energie frei und ungehindert durch den Körper fließen kann. Der Sitz sollte bequem sein, aber Dich nicht einschlummern lassen. Die wenigsten Europäer können wirklich bequem und über längere Zeit im Lotussitz meditieren. Probiere verschiedene Varianten (z.B. Schneidersitz, Fersensitz, halber Lotussitz,…) für Dich aus. Nutze Decken oder Kissen unter Deinem Gesäß, um Dir das Sitzen zu erleichtern. Und wenn alles nicht geht, setze Dich aufrecht auf einen Stuhl mit den Füßen auf dem Boden.

Wie kann ich meine Gedanken stoppen?
Niemand kann Gedanken auf Knopfdruck beenden. Man muss ihnen eine klare Aufgabe geben, den Fokus. Ein besonders beliebter Fokus ist der Atem. Man kann die verschiedensten Aspekte betrachten, z.B. das Heben und Senken des Brustkorbs, den Punkt an der Nase wo der Atem den Körper berührt oder Du zählst Deine Atemzüge. Bei der Einatmung 1, bei der Ausatmung 1, bei der Einatmung dann 2 usw. Es gibt unendliche viele Möglichkeiten, worauf man sich konzentrieren kann. Finde für Dich heraus, was Dir am leichtesten fällt und bleibe dabei.

Was kann mir während der Meditation passieren?
Alles und nichts. Manche Yogis sehen Farben. Vielleicht durchströmt Dich aber auch ein Gefühl des absoluten Wohlbefindens. Andere Yogis haben plötzlich die kreativsten Ideen. Es kann jedes Mal anders sein und Du solltest Dich nicht mit der Erwartung hinsetzen, dass etwas „Großes“ passiert.

Tipp: Nicht gleich bei der ersten Idee aufspringen und wild notieren, wenn sie wirklich wichtig waren, dann kommen die Ideen später wieder 😉

Namasté
Deine Diana

Bildquelle: ©creativa@fotolia.com

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1 Antwort
  1. Kleinerelefant
    Kleinerelefant says:

    Hallo Diana, ich habe beim Meditieren meist ein Problem damit, eine bequeme Sitzposition zu finden. Während ich versuche abzuschalten, muss ich immer wieder meine Position verändern. Das lenkt ungemein ab, ist aber denke ich auch eine Frage der regelmäßigen Übung.
    Ich werde deine Tipps mal ausprobieren 🙂

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