Gott Shiva, der Zerstörer

Shiva, Gott der Zerstörung

Der indische Gott Shiva, der Zerstörer gilt neben Brahma, Vishnu als einer der drei maßgeblichen Götter im Hinduismus. Man schreibt ihm die größte Macht zu.

Vor allem die Yogis verehren Shiva, da er sowohl für Veränderung als auch Transformation (Erneuerung) steht. Er zerstört alle falschen Sichtweisen und Selbsttäuschungen und schafft Platz für Neues.

Shiva hat eine Familie bestehend aus seiner Frau Parvati und seinem Sohn Ganesha.

Meist wird Shiva tanzend dargestellt, daher heißt er auch Shiva Nataraja (Herr des Tanzes). Wobei Raja (Herr) bedeutet und Natya (Tanz).

Man könnte jetzt falsch verstehen und sagen, dass Shiva der Party-Gott ist. Die Legende besagt, dass er durch einen glückseligen Tanz sich eine Gruppe ketzerischer Weisen untertan gemacht hat. Also eher ein Stratege statt Partylöwe 😉

Shiva besitzt 4 Arme, die die Macht über die 4 Himmelsrichtungen versinnbildlichen. Er tanzt auf einer Lotusblüte. Unter seinem rechten Fuß liegt der „Unwissende“ zertreten, und mit dem erhobenen linken Bein erlöst er gleichzeitig alle Lebewesen von der Wiedergeburt (Samsara).

Die erste rechte und linke Hand sollen einen Elefantenrüssel darstellen, die jegliche Form von Illusion vernichtet und beschützt. Das zweite Paar Hände hält eine Handtrommel und eine Feuerschale, was wiederum Symbole für die Wiederherstellung und schöpferische Kraft der Zerstörung sind.

Wie so oft in der indischen Mythologie gibt es keine einheitliche Interpretation, d.h. es gibt verschiedene Geschichten und Erklärungen.

Es gibt sogar einen Feiertag zu Ehren Shivas, die sogenannte Shivaratri, die „Nacht Shivas“. Der in Nepal stehende Tempel Pashupatinath, gilt als einer der größten Heiligtümer Shivas.

Vielleicht hast Du schon mal von dem bekannten Mantra Om Namah Shivaya gehört?

In diesem „Video“ zu Ehren von Shiva gesungen von Krishna Das

Was weißt Du noch über Shiva? Ergänze gerne meine Infos durch einen Kommentar.

Namasté
Deine Diana

Bildquelle: ©Michael Mertes (Aristillus)@pixelio.de

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3 Kommentare
  1. Robin
    Robin says:

    Schön, dass es mal einen Ausflug in die Welt der indischen Götter gibt. In den Geschichten des Mahabharat, gibt es echt viel Weisheiten, die auch heute noch aktuell sind. Ich habe einen indischen Background und freue mich immer wieder, wenn über Yoga hinaus auch das zum Thema wird 🙂

  2. Diana
    Diana says:

    Liebe Christine,

    vielen Dank für Deinen lieben Kommentar.
    Es freut mich sehr, wenn Du Dich davon inspiriert fühlst.

    Es sehr schönes Mantra gibt es noch von Krysta Rosio. Das ist mein absolutes Lieblingsmantra. Leider gibt es davon keinen Ausschnitt bei Youtube, nur 30 Sekunden bei Amazon: http://www.amazon.de/gp/product/B0024K1314/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B0024K1314&linkCode=as2&tag=diayog-21
    Vielleicht gefällt Dir das ja auch so gut wie mir 😉

    Peace & Light
    Diana

  3. Christine
    Christine says:

    Liebe Diana,

    erstmal muss ich Dir ein fettes DANKE für Deinen herrlichen Blog aussprechen. Du schreibst echt abwechslungsreiche und interessante Dinge und bist damit eine Inspiration.

    Das Mantra habe ich vorher noch nie gehört, habe es aber sehr genossen! 🙂

    Viele Grüße,
    Christine

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