Die passenden Yoga-Übungen zum Lebenszyklus einer Frau

Lebenszyklus-Frau

Das Leben einer Frau ist von hormonellen Schwankungen geprägt. Wir Frauen fühlen uns dann rundum wohl und gesund, wenn der Hormonhaushalt gut ausbalanciert ist.

Ist das Hormonsystem im Ungleichgewicht kann das gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich führen. Unfruchtbarkeit, Depressionen oder die Reduzierung von Muskelkraft konnten in Studien damit in Zusammenhang gebracht werden.

Eine konsequente Yoga-Praxis unterstützt Frauen diese Balance wieder herzustellen. Wenn wir die Yoga-Praxis an die speziellen Bedürfnisse zu jedem Zeitpunkt anpassen, können wir weitere Vorteile auf körperlicher, emotionaler und spiritueller Ebene erzielen.

Das solltest Du in den folgenden Phasen berücksichtigen:

 

Active girl exercising isolated on white backgroundIn der Adoleszenz, also zwischen 13 – 21 Jahren ist der Körper noch energiegeladen. Der ideale Zeitpunkt für eine dynamische Yoga-Sequenz, um die Energie freizusetzen. Aber auch in diesem Alter sollte der Körper und Geist mit sitzenden Asanas und Vorbeugen beruhigt werden.

Es empfehlen sich Sonnengrüße A und B, um Kraft und Ausdauer aufzubauen und zum Runterkommen empfehlen sich Vorbeugen, z.B. Paschimottansana oder Uttanasana. Das dehnt auch die evtl. verkürzten Beinrückseiten vom Sitzen in Schule oder Uni.

Schwangeren-Yoga

Im gebärfähigen Alter, mit ca. 21 – 40 Jahren sollte man verstärkt Aufmerksamkeit auf regelmäßige Meditation legen. Neuere Studien zeigen, dass tägliche Meditation positiv auf den Blutdruck wirkt, der Schlaf und die Konzentration kann sich vertiefen und Ängste können vermindert werden. Wer keine Lust auf klassische Geburtsvorbereitungskurse hat, der kann stattdessen auch Schwangeren-Yoga machen.

Yoga in PerimenopauseDie Perimenopause findet meist 1 – 2 Jahre vor der Postmenopause statt. Oft wird diese auch erst im Nachhinein wirklich realisiert. Umkehrhaltungen, wie der herabschauende Hund, Schulterstand oder Kopfstand können Stress und Schlaflosigkeit verbessern. Alle Drehhaltungen können Müdigkeit und Depressionen lindern. Und wer Probleme mit der Reizbarkeit hat, übt sich in sanften Vorwärtsbeugen im Stehen oder Sitzen.

Yoga-im-Alter

Einige Frauen fangen sogar erst in der Postmenopause ca. mit 45 – 70 Jahren mit Yoga an. Stehende Haltungen, wie z.B. Krieger 1 oder der Baum helfen, dass die Knochen stark bleiben und Hüftöffner helfen, die Gelenkfunktion in der Hüfte beweglich zu halten. Selbst eine spät begonnene aber konsequente Yoga-Praxis kann zu einer Verbesserung der Flexibilität beitragen. Und wer will sich im Alter nicht gerne selbst die Schuhe zubinden? 😉

Die Auflistung heißt übrigens nicht, dass Du z.B. mit über 45 keine Umkehrhaltungen mehr machen darfst. Es ist lediglich eine Anregung, was in dem jeweiligen Alter „theoretisch“ gut auf Dich und Deinen Hormonhaushalt wirken kann.

Viel Spaß beim Üben
Deine Diana

 

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