3 Möglichkeiten, um den Geist zu beruhigen

 

Die Macht der Gedanken

Forscher haben herausgefunden, dass wir ca. 60.000 Gedanken am Tag denken. Das ist eine ungeheuer große Zahl. Allerdings sind von diesen 60.000 Gedanken nur 3.000 neu. D.h. 95% unserer Gedanken drehen sich einfach nur im Kreis. Das was Du gestern gedacht hast, denkst Du heute nochmal und evtl. morgen auch. Wenn Du Dich gestern über Deinen Chef geärgert hast, dann passiert Dir das mit großer Wahrscheinlichkeit heute und morgen wieder, falls der Chef nicht gerade im Urlaub ist oder Du den Job gekündigt hast. (Quelle: „Die Macht der Gedanken“ – Thorsten Havener, Dr. med. Michael Spitzbart)

Ungefähr 57.000 Gedanken beschäftigen sich also mit Dingen, die entweder nicht geändert werden können oder von Dir nicht geändert werden, mit Sorgen, Angst, Stress, Frustration und Vielem mehr. Umso wichtiger ist es, den Geist zwischendurch zu beruhigen, bevor wir noch ganz durchdrehen. Denn wenn wir ein bisschen Ordnung in unseren Geist bringen, haben wir wieder mehr Motivation und Lebensfreude.
Wann auch immer Du in Eile bist, ist dein Geist verwirrt. Wenn Du Dich permanent sorgst und in Angst lebst, ist dein Geist verwirrt. Und wenn Du immer gestresst, deprimiert und nicht in der Lage bist, die Dinge des Lebens zu schätzen, ist Dein Geist verwirrt

Ein Zitat von Buddha sagt: „Ein Mann kann 1 Million Menschen im Kampf erobern, aber der, der seine Gedanken besiegt ist der größte Eroberer“.

Aber wie bekommt man den Kopf außer durch regelmäßige Meditation noch zum Schweigen?

1 . Lerne Deinen Geist zu beobachten
Wenn Dich das nächste Mal Gefühle von Angst, Zweifel oder Stress plagen, stelle Dir ein paar Schlüsselfragen, um den Geist zu beruhigen, z.B. Was kann ich konkret in dieser Situation tun? Lohnt es sich wirklich, sich darüber Gedanken zu machen und sich dabei unglücklich zu fühlen? Manchmal hilft es sogar sich einfach selbst zu sagen: „Lass den Gedanken jetzt los“.

Der Geist dreht die Gedanken in eine andere Richtung und Du wirst schneller zur Ruhe kommen.

2 . Gib Deinem Geist die Nahrung die er braucht
So wie der Körper eine ausgewogene Ernährung braucht um richtig zu funktionieren, braucht auch der Geist die richtige Nahrung. Nahrung in Form von Zeit, bei der der Geist mal abschweifen darf. Lass Deiner Phantasie freien Lauf und genieße ein paar Tagträume. Schau jetzt im Frühling aus dem Fenster und beobachte die Vögel oder sie zu wie die Wolken am Himmel vorbeiziehen und überlege welche lustigen Formen sie annehmen. Wenn Du nicht schlafen kannst, beobachte den Sternenhimmel.

Die Natur hat die unglaubliche Kraft uns wieder runterzuholen und zu zentrieren. Genieße die Zeit und lasse dabei Deine Seele baumeln. Selbst wenige Minuten täglich verhelfen Dir zu mehr Lebensqualität.

3 . Leere Deinen Geist
Versuche den Kopf so leer wie möglich zu bekommen, bevor Du zu Bett gehst. Schreibe Dir wichtige Dinge auf, dann musst Du nicht ständig daran denken.
Vielleicht gehörst Du zu den Menschen die sich abends duschen und sich den Tag und die Sorgen vom Körper waschen.
Wenn nicht, dass kannst Du Dir auch einfach vorstellen wie Du unter einem Wasserfall stehst, der alles von Dir abwäschst, was nicht gut für Dich ist. Lass alle Informationen aus den Ohren ausspülen, die unwichtig oder nicht gut für Dich waren. Wasch Dir in Gedanken besonders die Augen und lass alle unangenehmen Bilder aus Deinen Augen herausfließen. Stell Dir auch vor, das Wasser könnte in Deinen Kopf spülen und nimmt allen Hass, Wut und die Angst, die der Geist im Laufe des Tages angesammelt hat auf seinem Weg mit nach draußen. Und bevor Dur einschläfst konzentriere Dich auf all die Momente der Freude, die Du über den Tag erlebt hast, bis sich ein kleines Lächeln auf Deinen Lippen ausbreitet mit dem Du dann beruhigt einschlafen kannst.

Welche Rituale unternimmst Du neben der Meditation um Deinen Geist frei zu bekommen?

Namasté
Deine Diana

Bildquelle: Pexels.com

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1 Antwort
  1. Eva
    Eva says:

    Hallo Diana!

    Habe schon auf Deinen nächsten Artikel gewartet 🙂 und witzigerweise ist es etwas, mit dem ich mich auch in der letzten Zeit beschäftigt habe. Zum Einschlafen haben sich 2 Methoden für mich besonders gut bewährt: ich stelle mir vor, die Gedanken sind kleine Kinder, die gnatschig werden, wenn sie sehr müde sind. Ich habe einen großen Schlafsaal mit vielen Betten und jeder Gedanke kommt in ein Bett, sobald er auftaucht. Wenn ich schlafe, können meine Gedanken auch schlafen gehen und morgen weitergedacht werden. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag 😉
    ODER: Gedanken als Kinofilm vorstellen und einfach laufen lassen, nicht steuern oder lenken wollen. Wichtig bei beiden Methoden ist, sich nicht zu ärgern, dass so viele Gedanken da sind. einfach akzeptieren und „los lassen“ 🙂

    Bis morgen und liebe Grüße,

    Eva

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