Wer ständig unter Strom steht, sollte sich erden!

Alles eine Frage der ErdungWas ist das erste, was Du machst, wenn Du nach der Arbeit nach Hause kommst? Hast Du ein bestimmtes Ritual?
Der eine wechselt die Kleidung von Business auf Freizeit, ein anderer geht erst einmal Duschen, spielt mit dem Hund oder setzt sich in seinen Lieblingssessel und legt die Füße hoch. Vielleicht machst Du etwas ganz anderes, oder vielleicht eine ganz Abfolge von Aktionen.

Aber die Frage ist doch, warum machen wir nahezu immer die gleichen Tätigkeiten? Und was bringt uns das?

Im Yogaunterricht hat Dein Yogalehrer sicherlich schon von Erdung gesprochen. Ich beginne jede Yoga-Stunde mit Übungen zur Erdung. Das hat den Zweck Nervosität, Stress und fest sitzende Gedanken im Kopf zu lösen, um ruhig zu werden und jeden Moment bewusst wahr zu nehmen. Oder kurz, weil sie uns das Gefühl von „ankommen“ oder „erden“ vermitteln.

Du suchst noch nach weiteren Möglichkeiten außer durch Yoga und Meditation Dich im Alltag zu erden? Dann versuche es doch mal mit den folgenden 5 Tipps?

  1. Konzentriere Dich auf Deinen Atem

Dies ist der einfachste und zugleich auch der wirkungsvollste Weg zur Beruhigung von Geist und Körper. Sitze oder stehe aufrecht und beginne damit die Qualität des Atems zu beobachten. Ist er flach, kurz, tief, regelmäßig, gedrückt? Dann zähle Deinen Atem und finde einen gleichmäßigen Rhythmus, bei dem Ein- und Ausatmung gleich lang sind. Das kann bei 4 Zählern sein oder auch bei 5, 8 oder mehr. Probier aus, welcher Takt für Dich am angenehmsten ist.
Tipp: sich auf den Atem zu konzentrieren klappt am besten mit geschlossenen Augen.

Wenn der Körper nicht entspannen kann, kann das auch nicht der Geist. Die tiefe und gleichmäßige Atmung signalisiert Deinem Körper auf Entspannung umzuschalten und hilft Geist und Seele  sich zu beruhigen.

  1. Suche Deine Wurzeln

Bring Dein Bewusstsein zu Deinen Sitzknochen und spüre wie Du aufrecht auf einem Stuhl oder auf dem Boden sitzt. Nimm die Körperteile wahr, die den Boden berühren und stelle Dir vor, dass Deine Füße Wurzeln in den Boden schlagen. Besonders effektiv und stabilisierend in der Yoga-Übung der Baum (Vrksasana). Spüre jeden Teil Deiner Füße mit dem Boden verbunden, die Fersen, die Außenkanten, die Innenkanten, die Fußballen und auch jeden einzelnen Zeh.

  1. Weg mit Schuhen und Strümpfen

Mach einen Spaziergang barfuß. Spür den Boden unter den Füßen und beobachte, wie sich die unterschiedlichen Materialien wie Gras, Waldboden, Stein, etc. anfühlen. Nach Ansicht von Wissenschaftlern hat die Erde eine negative Ladung, die uns beim Ausgleich hilft. Denn Menschen sind elektromagnetische Wesen, bei denen sämtliche Nerven- und Gehirnfunktionen auf der Übertragung von elektrischen Signalen basieren. Mehr dazu unter: http://www.sein.de

Das Ergebnis von täglich ca. 30 Minuten barfuß gehen: Verringerung von Entzündungen und auch Angstzuständen.

Jeder gute Elektriker, wird dies ebenfalls bestätigen, ohne Erdung geht nichts. Es ist vielmehr eine grundlegende Notwendigkeit, um die Gefahren im Falle eines Kurzschlusses zu vermeiden 😉

  1. Raus in die Natur

Ich kenne niemanden, der nicht gerne mal ins Grüne oder ins Blaue fährt. Die Natur als eine Art Zuflucht. Natur beruhigt und hilft uns, uns mit etwas Größerem als uns selbst zu verbinden. Wir genießen die dringend benötigte Atempause von der Hektik des Alltags. Man muss aber nicht weit weg fahren. Selbst das Bepflanzen des Blumenkastens oder das Gärtnern erdet uns. Wenn das aufgrund des Wetters mal nicht möglich ist, reicht auch das einfache Zuhören von Naturgeräuschen, z.B. Wellenrauschen, Wasserfall, Wind in den Blättern, Gewitter, …

  1. Kochen macht Freude

Die vielen Kochshows im Fernsehen bestätigen es. Kochen ist in aller Mund und kann je nach Typ unglaublich erdend sein. Vor allem wenn man Gemüse zubereitet, dass unter der Erde wächst, z.B. Mohrrüben, Kartoffeln, Rüben, Rote Bete, Pastinaken, Radieschen, Kohlrabi, … Außerdem stärken folgende Nahrungsmittel die Widerstandsfähigkeit: Hülsenfrüchte, Nüsse, Tofu, Kürbiskernöl, Sesamöl.

…und wenn Du gerade im Büro sitzt und Dich nicht geerdet fühlst, dann denke für einen Moment daran, als Du das letzte Mal am Strand gelegen hast und den Sand zwischen den Zehen gespürt hat. Wie hast Du Dich in diesem Moment gefühlt? Warst Du ruhig und entspannt? Hattest Du das Gefühl geerdet zu sein?

Namsté
Deine Diana

Bildquelle: ©creative@fotolia.com

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1 Antwort
  1. Eva Thiemann
    Eva Thiemann says:

    Hallo Diana!

    Vielen Dank für die 5 Tipps! 🙂 Tatsächlich ist es bei mir so, dass ich mir nach einem stressigen Tag gern die Schuhe und Socken von den Füßen reisse und dann nur noch barfuß gehe. Es fühlt sich dann so an, als ob etwas nach unten aus den Fuessen abgeleitet werden muss. So, wie Du auch schreibst. Die Sache mit dem Kochen habe ich auch schon ausprobiert, meistens kommen da die kreativsten Sachen dabei heraus. Und Natur ist sowieso immer das Richtige! 😀 ganz liebe Grüße aus Nordfinnland,

    Eva

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