Mit diesen 5 Yoga-Übungen den Bürostress vergessen

Yoga gegen Bürostress

 

Kaum hat das neue Jahr begonnen und du fühlst dich schon wieder gestresst? Im Büro bricht die Hektik aus und vielleicht fühlst du dich auch manchmal ängstlich. Jede noch so kleine zusätzliche Aufgabe gibt dir ein Gefühl, dass der Eimer gleich überläuft? Jetzt, ist es dringend Zeit, eine Pause zu machen.

Weniger ist mehr, wenn es darum geht, Stress-Management zu betreiben. Das bedeutet lieber häufigere und kürzere Pausen oder Übungseinheiten, anstatt nur einen  wöchigen Urlaub pro Jahr. Kleine Pausen sorgen dafür, dass du deinen Stress im Zaum hältst und nicht ein Schatten deiner selbst wirst.

Die folgenden Yoga-Übungen kannst du alle im Büro machen und sie helfen dir zu entspannen und etwas Ruhe in deinen Bürotag zu bringen.

So geht’s:

  1. Bringe die Aufmerksamkeit weg von der Arbeit und zu dir und deinem Körper

    Der Körper ist immer in der Gegenwart. Wenn du dich darauf konzentrierst, beruhigst du auch deinen Geist. Schließe einfach für ein paar Augenblicke die Augen, sitze aufrecht und beobachte den natürlichen Fluss deines Atems.
    Wichtig ist, dass du dabei deine Schultern entspannst. Lass die Arme locker hängen oder lege sie auf der Armlehne ab. Nimm ein paar tiefe Atemzüge und lasse den Körper mit jedem Ausatmen mehr entspannen.

  2. Venenpumpe

    Du sitzt in einem stundenlangen Meeting fest? Wenn es möglich ist, ziehe unter dem Tisch deine Schuhe aus. Bei flachen Schuhen kannst du sie aber auch anlassen.
    Stelle die Füße stabil und hüftbreit so auf, dass deine Beine einen 90-Grad-Winkel haben. In einer Einatmung hebst du die Fersen an und kommst so auf die Fußballen und Zehen und in der Ausatmung rollst du wieder ab. Mach das ruhig 1 – 3 Minuten lang. So regst du die Durchblutung in den Beinen an und hast abends keine angeschwollenen Fesseln.

  3. Ändere das Gefühl von Stress

    Das nächste Mal, wenn du dich gestresst fühlst oder ein unangenehmes Gefühl in die aufsteigt, weil du wieder 5 Dinge auf einmal erledigst, versuche mal anzuhalten und versuche zu beobachten wo und wie du den Stress in deinem Körper identifizierst.Fühlst du Druck im Kopf, einen zugeschnürten Hals, Enge in der Brust, verspannter Nacken oder zieht sich dein Magen zusammen? Schließe für einen Moment die Augen und bringe dein Bewusstsein zu diesem Gefühl oder Gefühlen. Bewegt sich das Stressgefühl? Hat der Stress den du fühlst, eine Form? Vielleicht eine Farbe? Fühlt es sich heiß oder kalt an?

    Versuche jedes Detail wahrzunehmen. Denn alles was du wahrnimmst, kannst du verändern.
    Versuche z.B. die Temperatur so zu verändern, dass es angenehm ist. Wenn sich dein Stress bewegt, vielleicht kannst du ihn über den Atem nach draußen lenken. Wenn die Form eckig ist, lass sie rund werden. So entsteht das Gefühl, dass du selbst bestimmen kannst, was passiert. Du bist nicht mehr fremd bestimmt.

  4. Wechselatmung

    Die Wechselatmung bringt dich wieder runter, da sie die beigen Hauptenergiekanäle (Ida und Pingala) harmonsiert. Stress baut sich ab und die rechte und die linke Hemisphäre des Gehirns werde ausgeglichen.
    Bei der Wechselatmung atmest du immer nur durch ein Nasenloch. Bei jeder Ausatmung wird gewechselt. Die genaue Anleitung findest du im Artikel Wechselatmung – Nadi Shodana.

  5. Die Tomatentechnik (Pomodore-Technik)

    Kleine Pausen können zwischendurch Wunder bewirken. Man arbeitet produktiver und effektiver. Diese Zeitmanagement-Technik erfand Francesco Cirillo in den 80er-Jahren.
    Mit Hilfe eines Kurzzeitweckers wird die Arbeit in kleinere Abschnitte unterteilt, die jeweils 25 Minuten dauern. Dann macht man 5 Minuten Pause. Alle 4 „pomodori“ wird die Pause auf ca. 15 Minuten verlängert. Warum pomodoro wirst du dich fragen. Am Anfang seiner Versuche verwendete Cirillo einen Küchentimer in Form einer Tomate. Probiere das doch mal für dich aus. Den kostenlosen Online Tomato-Timer findest du unter: tomato-timer.com Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Pomodoro-Technik

Und Zwischendurch das Strecken nicht vergessen 😉 

Zwischendurch Strecken

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Tipps für Yoga im Büro findest du z.B. im Business-Yoga-Buch von Kerstin Linnartz oder in den Yoga-Videos „die kleine Yogapause“ im Büro bei YogaEasy

Einen entspannten Start ins neue Jahr
Deine Diana

Bildquelle: ©pressmaster@Fotolia.com

Ähnliche Artikel:

2 Kommentare
  1. Günter Fellner
    Günter Fellner says:

    Ich finde es supertoll von dir, Diana, dass du das Thema Büro & Yoga aufgreifst. Deine Tipps sind sehr wertvoll, vor allem die Wechselatmung reduziert den Streß und verstärkt die Wirkung der Asanas.
    Auf eines sollten alle Büroleute nicht vergessen: Richtig tief in das „Leben Yoga“ eintauchen nur nach einer orthopädischen Untersuchung oder wenn man auch regelmäßig das Fitnesstudio besuchen kann (insbesonders Training der HWS). Ich hatte anfangs eine sehr schwache HWS (viel Computerarbeit) und habe mir bei der Kobra oder Schulterstand dann die Bandscheiben ruiniert (ich berichte in meinem Blog darüber: lebe.yoga/yoga-verletzung)
    Yoga kann viel bewirken und ist extrem wichtig für uns alle, aber es kann auch schaden.

  2. BirgitD
    BirgitD says:

    Ich nehme die Tipps gegen Stress gerne an. Yoga ist für mich Entspannung pur. Im Gegensatz zu meinem Mann. Er hat mich zweimal begleitet, es war für uns beide eine Belastung. Es wäre zwar schön gewesen, etwas gemeinsam zu machen, aber ´Menschen sind nun einmal verschieden. Und genauso ihre Vorlieben

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.