Yoga für Kletterer

Yoga für Kletterer

Mit dem Frühling startet auch wieder die Kletter-Saison. Klettern sei es in der Natur oder auch in der Halle, ist eine Mischung aus Abenteuer und Meditation. Vor einigen Jahren gab es bei uns in Winsen auch noch eine tolle Kletterhalle, die ich mit Begeisterung regelmäßig besucht habe. Leider musste sie einer großen Spielautomatenhalle weichen 🙁

Beim Klettern geht allerdings es um mehr, als „nur“ oben ankommen. Die Profis wie z.B. die „Huberbuam“ fliegen und tanzen förmlich den Fels nach oben, so als hätten sie Saugnäpfe an Händen und Füßen und anderen erscheint die Herausforderung zu riesig, so dass sie lieber mit beiden Füßen am Boden bleiben.

Was haben Yoga und Klettern gemeinsam?

Klettern und Yoga sind ein Ganzkörpertraining mit dem eigenen Körpergewicht. Man beansprucht alle Muskeln des Körpers bis in die Fingerspitzen. Beim Klettern wird kein Fehlgriff oder Fehltritt verziehen, daher fördert es nicht nur den Körper, sondern auch den Kopf. Am besten man gibt seine Alltagsgedanken unten ab, bevor man sich in schwindelerregende Höhen hinauf wagt.

Wie kannst du mit Yoga deine Leistungsfähigkeit beim Klettern verbessern?

Yoga kann deine Klettererfolge maßgeblich beeinflussen. Mit regelmäßiger Yoga-Praxis erhältst du die flexible Geschmeidigkeit und die Kraft, denn vor allem die Körpermitte (Bauch und Hüfte) werden gekräftigt und geöffnet. Denn gerade die Stabilität im Core brauchst du, um dich dicht an der Wand zu halten.

Gegen die Angst vor dem Fallen kannst du gezielte Yoga-Übungen einsetzen, die dir an der Wand die nötige Souveränität geben.

Regelmäßiges Pranayama lässt deinen Atem sich vertiefen, damit du dich achtsam und fließend bewegen kannst.

Im Yoga sind wir immer mit unseren körperlichen Grenzen konfrontiert. Dieses Bewusstsein hilft dir sicher und gelassen die Felsen nach oben zu klettern ohne dich zu überschätzen.

Bevor du mit deiner Kletterpartie beginnst empfehle ich dir folgende Yoga-Sequenz:

Pranayama
Setze dich in den Schneidersitz und übe ein paar Runden Ujjayi-Atmung. Versuche den Atem zu beruhigen und immer mehr in die Länge zu ziehen. Zähle deine Ein- und Ausatmung. Beginne bei der Einatmung bis 5 zu zählen und die Ausatmung von 5 rückwärts. Nach ein paar Runden erweitere auf 6 usw. bis du einen gleichmäßigen Rhythmus gefunden hast. Dieser sollte möglichst lang sein, aber für dich immer noch mühelos zu erreichen.

Aufwärmübungen
Hier bietet sich Katze/Kuh an oder auch Sufi-Kreise. Katze/Kuh um die Wirbelsäule zu mobilisieren und die Sufi-Kreise vor allem um die Hüfte sanft aufzuwecken. Anschließend ein paar Sonnengrüße A und B.

Yoga-Sequenz
Nach dem Sonnengruß B übe z.B. Krieger 2 (Virabhadrasana 2) für die Stabilität in den Beinen und/oder das Dreieck (Trikonasana) für die Hüftöffnung und die Weite im Brustkorb.

Anschließend übe den Adler (Garudasana) für Gleichgewicht und die Dehnung im Schulter- und Nackenbereich.

Für die Kraft in den Händen, Fingern und Armen und ein Gefühl für Koordination übe die Krähe (Bakasana).

Spüre deiner Yoga-Praxis noch für ein paar Minuten in Savasana nach. Konzentriere dich vor allem aufs Loslassen. Denn beim Klettern musst du blind auf deinen Kletterpartner vertrauen, dass er dich hält, solltest du fallen.

Ganz egal, ob du „nur“ deine Kletter-Performance steigern möchtest oder dich einfach richtig gut in deinem Körper fühlen möchtest, bei Yoga-Easy findest du Videos von kurzen Tutorials über 90 minütige schweißtreibende Yoga-Stunden.

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Namasté
Deine Diana

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