Nun sind sie um, die letzten 3 intensiven und spannenden Wochen meines Yoga Teacher Training.
Und wie man an den strahlenden Gesichtern erkennen kann, auch mit großem Erfolg.

Meine Yoga Lehrer und ich: v. l.: Qbi, David Lurey, ich und Dirk Bennewitz
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Nun sind sie um, die letzten 3 intensiven und spannenden Wochen meines Yoga Teacher Training.
Und wie man an den strahlenden Gesichtern erkennen kann, auch mit großem Erfolg.

Meine Yoga Lehrer und ich: v. l.: Qbi, David Lurey, ich und Dirk Bennewitz
Ich bin ein großer Gegner von Pillen und jeglichen Nahrungsergänzungsmitteln. Ich stehe viel mehr auf gesunde Ernährung mit viel Vollkornprodukten, Obst und Gemüse. Das gehört für mich zum Alltag aber ebenso die kleinen „Sünden“ wie Gummibärchen, Schokolade und Kuchen allerdings in reduzierten Mengen.
Wenn ich von Dingen höre, den Körper auf natürliche Weise zu entgiften, werde ich neugierig. Während des Anatomie-Unterrichts im Yoga-Teacher-Training bin ich auf die Leberreinigung für zu Hause aufmerksam geworden und wollte sie sofort ausprobieren.
Die Leber nimmt eine zentrale Funktion im Körper ein. Sie befreit ihn z. B. von Abbauprodukten und Giftstoffen und wirkt auf Verdauung ein. Warum soll man ihr nicht auch mal was Gutes tun?

Wie funktioniert das Ganze?
Bevor nächste Woche der letzte und intensivste Teil meiner Yogalehrer-Ausbildung los geht, habe ich noch schell einen 4-teiligen Yoga-Workshop mit Duncan Wong eingeschoben. Ich kann einfach nicht genug bekommen.
Master Wong, wie er sich selbst nennt, ist der Erfinder von Yogic Arts™ und langjähriger Yoga-Lehrer von Madonna. Wer noch nicht wusste woher sie ihre muskulösen Arme hatte – es könnte durchaus an ihm gelegen haben.
An 3 Tagen habe ich nicht nur mehr geschwitzt als im ganzen letzten Sommer, sondern auch eine Menge über die Yoga-Richtung Yogic Arts™, die Verbindung aus Kampfkunst (Budo), Ashtanga-Vinyasa-Yoga, Tanz und der therapeutischen Thai-Massage gelernt und jede Menge Spaß gehabt. Ohne Musik, meistens Breakbeats, geht bei Duncan Wong gar nichts. Sein Modern Dance ist integraler Bestandteil der Yogic Arts™ Erfahrung, bei der man gar nicht anders kann, als sich dem Groove der Musik hinzugeben.
Mit vielen neuen Erlebnissen und Erkenntnissen wende ich mich wieder der Online-Welt zu.
Auch wenn mich Einige jetzt für ein wenig verrückt halten, bin ich extra ein paar Tage früher aus dem Urlaub zurück gekommen, um an einem Workshop mit Bryan Kest, dem Begründer des Power Yoga und einem der beliebtesten Yogalehrer aus Los Angeles, teilzunehmen. Für mich ein absolutes Muss! Ich kam bereits im letzten Jahr schon in den Genuss und den wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen.

Von allen angebotenen Workshops habe ich mich für „Long Slow Deep“ entschieden und war dort goldrichtig aufgehoben.

Gestern war World Yoga Day und wir (mein Mann und ich) waren dabei. Eigentlich hatte ich mir das zwar etwas anders vorgestellt, aber naja.
Zuerst hatte ich gehofft, dass bei uns im Ort, zumindest eine Veranstaltung zum World Yoga Day angeboten wird, doch leider habe ich keine gefunden. Sehr schade.
Dann wollte ich eigentlich nach Hamburg fahren, doch die Wetterverhältnisse haben uns einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht.
“Was nun?”, haben mein Mann und ich uns also gefragt. Dann haben wir kurzerhand unseren eigenen World Yoga Day auf die Beine gestellt. Im Sportkeller etwas rumgeräumt und schon ging es auch pünktlich um 11:00 Uhr los.
Eine Stunde lang haben wir Yoga geübt und uns als Teil des Ganzen gefühlt. Einfach nur toll.
Gespendet haben wir anschließend auch und zwar für Ärzte ohne Grenzen. Für alle, die nicht mitgemacht haben, aber dennoch spenden wollen. Hier nochmal das Spendenkonto:
Ärzte ohne Grenzen
Spendenkonto 97 0 97
Reference World Yoga Day
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
IBAN: DE72 3702 0500 0009 7097 00
SWIFT-BIC: BFSWDE33XXX
Abschließend kann ich nur sagen, dass ich das eine tolle Idee finde, bei der wir einfach mitmachen mussten!
Ich freue mich schon auf den World-Yoga-Day 2011
Eure Diana
Am Sonntag war ich bei einem Atem- und Meditationsworkshop in Hamburg bei Power Yoga Germany. Draußen war es -9,5°C und ich war so gar nicht motiviert, mich auf den Weg zu machen – doch es hat sich gelohnt. Hinterher war ich herrlich relaxt.
Dieser Workshop war gleichermaßen für Yoga Anfänger und Fortgeschrittene. Die vorgestellten Atemübungen waren mir daher schon bekannt. Doch durch die Hintergrundinformationen und das intensive Üben habe ich noch Einiges gelernt.
Zuerst haben wir unser auf eine gleichmäßige Atmung konzentriert, schön bequem im Liegen. Dabei haben wir unsere Ein- und Ausatmung gleichmäßig verlängert. Das hat schon sehr beruhigt und meinen Blutdruck gesenkt.
Dann übten wir den „siegreichen Atem“, Ujjayi. Bei dieser Atemtechnik erzeugt man durch eine Verengung der Stimmritze ein schönes Ozeanrauschen. Sehr zu empfehlen gegen Asthma und bei niedrigem Blutdruck. Anleitung: Artikel vom 22.06.2009.
Weiter ging es mit Kapalabhati, dem Feueratem oder auch „leuchtender Schädel“ genannt. Die für mich schwierigste Atemübung. Wir fingen ganz langsam mit 10 Zählern an und haben uns dann bis auf 2x 100 gesteigert. Die ersten 3 Runden waren noch easy, doch dann wurde es auch für mich recht schwierig. Über 40 habe ich bisher nicht gezählt und fing prompt mit einer Schnappatmung an und kam total raus. Vor den 100 hatte ich dementsprechend Respekt, doch es lief ganz gut. Außer, dass mir meine Bauchmuskeln langsam schlapp machten. Die erneute Schnappatmung habe ich ignoriert und machte einfach langsamer weiter.
Ich möchte diese Atemübung an dieser Stelle nicht weiter vertiefen, da sie unter dem Beisein eines erfahrenen Yogalehrers angeleitet werden sollte.
Die letzte Atemübung war Nadi Shodana, die Wechselatmung, die ich euch in meinem Artikel vom 26.10.2009 vorgestellt habe. Toll für das Nervensystem und Blut reinigend.
Danach haben wir noch 15 Minuten meditiert und schon war der Workshop zu Ende.
Es müssen nicht immer anstrengende Asanas (Yoga Übungen) sein, manchmal ist weniger einfach mehr. Und gerade mit Pranayama Übungen kann man prima seine Stressfaktoren reduzieren.
Einen schönen Dienstag
Eure Diana
Am Samstag waren wir bei uns in Winsen auf dem indischen Lichterfest „Diwali“, das von der DIG-Winsen (deutsch-indischen Gesellschft e.V.) organisiert wurde.
Das Lichterfest hat in Indien, bzw. in vom Hinduismus geprägten Ländern, nahezu den gleichen Stellenwert wie bei uns Weihnachten und wird über mehrere Tage gefeiert. Alles wird mit unzähligen Lichtern geschmückt.

Nord- und Südindien schreiben dem Diwali unterschiedliche Bedeutung zu. Im Norden beginnt mit Diwali das neue Jahr und es wird zu Ehren des Gott Rama und seiner Frau Sita sowie seinem Bruder Lakshmana gewidmet, die aus einem über 10-jährigen Dschungel-Exil zurück in ihre Heimatstadt kamen. Damit sie in der Dunkelheit den Weg finden, wurden Öllampen am Rand des Weges aufgestellt.
Im Süden Indiens hingegen wird das Fest Krishna gewidmet, der einen Dämonen besiegt und damit 16.000 Frauen befreit hatte, die der Dämone in Gewahrsam hatte.
Es ist aber sowohl in Nord- als auch in Südindien ein sehr fröhliches Fest, bei dem viel getanzt und gesungen wird, wie auch das Rahmenprogramm zeigte:
Die Bolly-Girls, zwei unglaublich süße und talentierte 11-jährige Mädchen, haben den Saal mit ihren Bollywood-Tänzen verzaubert. Das Music Ensemble of Benares hat ebenfalls eine abwechslungsreiche Musik-Tanz-Show zum Besten gegeben. Des besondere daran ist, dass der Kathak (klassischer indischer Tanz) und der Flamenco (Spanien) miteinander verbunden werden. Das Ergebnis ist äußerst rhythmisch und geht ins Blut.
Nach Mitternacht, ging ein gelungener Abend zu Ende
Eure Diana
Foto: © SueSchi @ Pixelio
Die Gründer des Jivamukti-Yoga, Sharon Gannon und David Life, waren zu Gast in Hamburg und gaben an 3 Tagen ihre Workshops für fortgeschrittene Yogis.
Mein Mann, Jessica und ich hatten uns einen der heiß begehrten „Matten-Plätze“ im East-Hotel gesichert und waren gespannt auf das Programm.
Passend zu Sharons Buch „Yoga and Vegetarianism“ wurden die nächsten 2,5 Stunden Patanjalis Sutren II.30 und II.35 gewidmet, die wir dann sowohl in Sanskrit als auch in englisch gesungen haben.
Vereinfacht ausgedrückt, bedeuten diese:
Es gibt 5 Grundsätze, wie ein Yogi sich in Bezug auf andere Menschen verhalten sollte: Verletze sie nicht, belüge sie nicht, bestehle sie nicht, missbrauche sie nicht sexuell und sei nicht so gierig, dass es dazu führt, dass sie verarmen.
Wenn du aufhörst andere zu schädigen, werden auch sie aufhören, dir zu schaden.
Beim ersten Om, ging solch eine Energie durch den mit ca. 100 Leuten gefüllten Raum, dass ich eine Gänsehaut bekommen habe. Überflutet von Glückshormonen habe ich mich selbst an schwierige Yoga-Übungen herangewagt und war teilweise so gut wie noch nie.