Kategorie: Yoga als Therapie

Okt 282009

Moonlight-Yoga

Hast du schon von Moonlight-Yoga oder restorativem Yoga gehört? Manche nennen es auch Candle-Light-Yoga. Es hat nichts damit zu tun, dass man nur Yoga machen darf, wenn der Mond im Zenit steht oder man Kerzen um seine Yoga-Matte drapiert hat aber ich bin sicher, dass es euch gefallen wird.

Ich habe es für euch ausprobiert. Moonlight-Yoga wurde von Patricia Thielemann, Yoga-Lehrerin aus Berlin, entwickelt und hat wirklich nichts mit Brezel-Verknotungen und sonstigen komplizierten Yoga-Übungen zu tun.

Ganz im Gegensatz zu Power Yoga, wo es auf Muskelkraft ankommt, gilt beim Moonlight-Yoga die Maxime sich komplett der Schwerkraft hinzugeben und loszulassen, anstatt wie sonst dagegen anzukämpfen. Unterstützt wird der Körper durch verschiedene Yoga-Hilfsmittel (Decken, Gurte, Bolster…).

Untermalt von sanften Klängen, lässt man sich von einer in die andere Entspannungshaltung gleiten. Mit der richtigen Atemtechnik (Ujjayi oder auch der verlängerten Ausamtung) lässt sich der Entspannungseffekt noch steigern.

Moonlight-Yoga ist daher ideal nach einem hektischen Tag, wenn man regenerieren möchte oder eine präventive Einschlafhilfe ohne Nebenwirkungen braucht.

Du möchtest gleich loslegen?

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Okt 132009

Unser Nacken hat tagtäglich ganz schön zu tun. Er muss in erster Linie dafür sorgen, dass unser Kopf nicht schlaff nach vorne hängt sondern aufrecht bleibt. Und das ist nicht gerade leicht, denn ein durchschnittlicher Kopf bringt ca. 5 kg auf die Waage.

Was also tun, wenn sich die Nackenmuskeln verspannen und einem der Kopf förmlich zu schwer wird?

Hier eine einfache Yoga-Übung, die beruhigt und den Nacken sanft bewegt. Es ist nicht wichtig wie weit du deinen Kopf in die verschiedenen Richtungen dehnst, sondern vielmehr, dass du die Yoga-Übung vorsichtig und bewusst ausführst. Gehe nur an deine Grenze, aber nicht darüber hinaus!

So geht’s:

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Aug 272009

Die Ursache vieler Kopfschmerzen ist eine verkrampfte Haltung, die unweigerlich zu teilweise heftigen Verspannungen führt. Wir sitzen oft stundenlang mit nach vorn gekrümmtem Rücken an unserem Schreibtisch und lassen vor allem die rechte Schulter von der Computermaus nach vorne und unten ziehen. Dabei verspannen wir mehr und mehr und blockieren die Blutzufuhr zum Kopf. Erste Anzeichen melden sich als Spannungskopfschmerzen. Ich spreche da leider momentan aus Erfahrung.

Ich habe mir nun angewöhnt beim ersten Pochen, sofort Gegenmaßnahmen einzuläuten.
Ich versuche den Nacken zu strecken und den Brustkorb nach vorne zu öffnen, dabei fließen die Schulterblätter meist schon von ganz alleine am Rücken zusammen. Dann stelle ich mich gerade und aufrecht hin. Verschränke die Hände hinter dem Rücken und ziehe sie leicht nach unten. Nun versuche ich die Arme sanft in Richtung Kopf zu heben. Die Schultern lasse ich dabei unten. Das dehnt herrlich und manchmal löst sich eine Verspannung durch ein leichtes Knacken.

Generell gilt: Nicht erst warten, bis die Kopfschmerzen auftauchen sondern zwischendrin immer mal wieder lockern. Werde dir deiner Haltung bewusst und neige den Kopf zu einer Schulter und rolle ihn dann langsam zur anderen Seite.

Auch effektiv: die Schultern rollen. Erst von vorne nach hinten und dann von hinten nach vorne. Beides ein paar Mal im sitzen oder stehen wiederholen, bis sich eine Lockerung einstellt.

Du wirst merken, wie wieder neue Energie in diese Partien einströmt.

Einen unverkrampften Arbeitstag wünscht euch
Eure Diana

Aug 262009

Eine der ältesten Yoga-Übungen und eine Art Meditation ist es, eine Kerze zu fixieren. Auch bekannt unter dem Begriff Augen-Yoga!

Traditionell wurde früher eine Öllampe mit den Augen fixiert, da eine Kerze mehr flackert und es dadurch schwieriger ist sie zu fixieren, daher erst die Fenster schließen ;-)
Alternativ geht auch ein Bild oder ein Gegenstand, der dir viel bedeutet.

Diese Übung vertreibt Müdigkeit, steigert die Konzentration und hilft den Geist loszulassen, gerade nach einem langen Bildschirmtag.

Man sagt auch, dass sie die Sehkraft verbessern kann. Das kann ich (noch) nicht bestätigen. Wahrscheinlich müsste ich es dazu einfach öfter machen. ;-)

weiße Kerzen, Augen-Yoga, Trataka

So geht’s:

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Aug 052009

Welche Frau kennt das nicht – die monatlichen Schmerzen vor oder während der ersten Tage der Menstruation? Meistens sind es nicht nur die Schmerzen sondern auch die Hormone, die uns reizbar und nervös machen.

Während der Menstruation fahre ich mein reguläres Yoga-Programm etwas runter und konzentriere mich auf die hervorragenden Entspannungshaltungen und Meditationsübungen aus dem Yoga, die mir die schmerzhaften Momente erleichtern.

Auf Umkehrhaltungen, wie z.B. den Schulterstand, verzichte ich während der Menstruation ganz, da sie den Blutfluss stören können. Höre auf deinen Körper, er wird dir sagen, ob du gänzlich auf Yoga verzichten solltest oder nicht. Wenn du dich schlapp fühlst oder Menstruationsbeschwerden hast, konzentriere dich rein auf die Entspannung, um wieder zu dir selbst zu finden.

Meine Lieblings-Yoga-Übung dazu ist Supta Baddha Konasana. Bei dieser Yoga-Übung wird die Durchblutung des Beckens gefördert und Verdauungsprobleme gelindert.

Yoga-Übung-Supta Baddha-Konasana-Winkelhaltung

So geht’s:

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Aug 032009

Am Wochenende hat mich eine Anfrage per Kommentar einer Leserin erreicht, den ich gerne zu einem neuen Yoga-Artikel aufgreifen möchte.

Die Dame fragte, ob sie nach einem Schlaganfall, den sie vor 3 Jahren erlitten hatte, mit Yoga etwas für ihre Gesundheit tun könne?

Ja, man kann mit Yoga eine Menge Positives für die Gesundheit tun. Yoga wird dem Körper auf dem Weg der Selbstheilung helfen. Je besser man seinen Körper wahrnimmt, desto eher kann man positiv auf ihn einwirken. Durch eine gezielte tiefe Atmung kann das Nervensystem gestärkt und der Energiefluss unterstützt werden, Verspannungen lösen sich.

Durch Yoga lernt man, auch schwierige Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Dadurch dass der Kopf sich zum Beispiel komplett auf die Atmung fokussiert, kann man an der Verbesserung der Bewegungseinschränkung arbeiten, da diese sonst evtl. negativ durch den Geist beeinflusst sind.

Aufgrund der wenigen Hintergrundinformationen die mir vorliegen, wäre es unverantwortlich einfach ein paar Übungen vorzuschlagen ohne konkret auf die spezielle Situation einzugehen. Gerade wenn man Yoga als Therapie einsetzen möchte, ist wichtig vorher einige Rahmenbedingungen zu kennen: Was war Grund für den Schlaganfall? Welche Einschränkungen bringt er mit sich? Wie ist die mentale Verfassung?

Mein Rat lautet: Wenn Ihr Arzt Ihnen bisher keine Einschränkungen in Sachen Sport auferlegt hat, wenden Sie sich  an eine(n) erfahrene(n) Yoga-Lehrer(in) in Ihrer Nähe. Sprechen Sie mit dem Yoga-Lehrer offen über Ihre konkreten Symptome und Beschwerden und lassen Sie sich darauf basierend ein individuelles Übungsprogramm zusammen stellen.

Damit Sie ganz sicher gehen können, nehmen Sie dieses Übungsprogramm zurück zu Ihrem Arzt. Wenn er die Übungen dann konkret sieht, kann er genau einschätzen, ob z.B. ein “abwärtsgerichteter Hund” bei Ihnen zu viel Druck auf die Blutgefäße im Kopf ausübt oder nicht. Viele Ärzte haben zwar schon von Yoga gehört, doch die konkreten Übungen sind Ihnen nicht bekannt, daher ist es zu Ihrer eigenen Sicherheit wichtig, Ihrem Arzt so viele Informationen oder Bilder der Yoga-Übungen wie möglich zur Verfügung zu stellen.

Achten Sie ansonsten auf ein möglichst stressfreies Leben und nehmen Sie sich viel Zeit für Entspannung und ausreichend Schlaf.

Ich wünsche Ihnen, dass sich Ihre Gesamtsituation weiter verbessert
Ihre Diana


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