Kategorie: Yoga FAQ

Okt 222010


Die Frage nach der richtigen Yogamatte ist ähnlich schwer zu beantworten wie die Frage, welcher Partner am besten zu Dir passt. Es kommt ganz darauf an…

…nämlich darauf, auf welche Yoga-Richtung Deine Leidenschaft fällt.

Am liebsten übe ich ja die schweißtreibenderen Yoga-Richtungen, wie Power-Yoga, Jivamukti-Yoga oder Vinyasa-Flow-Yoga. Zu dieser Gruppe zählen aber auch Ashtanga-Yoga, das klassische Hatha-Yoga und Bikram-Yoga.

Eine Yogamatte, die diesen kraftvollen, schweißtreibenden und teilweise mit Sprüngen versehenen Yoga-Arten Stand hält, muss einige wichtige Qualitäts-Kriterien erfüllen:

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Okt 202010

Alle Yogis und Yoginis die ich kenne, behaupten, dass Yoga keine Religion ist, ich übrigens auch. Menschen, die sich Yoga erstmals nähern, sind oft unsicher. Wenn ich diesen Menschen dann erzähle, dass Yoga kein Sport und auch keine Religion ist, werde ich mit großen fragenden Augen angesehen.

Was ist Yoga dann?

Yoga-Tradition

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Okt 132010


Entspannen-wie-Katzen

Wenn es so einfach wäre den inneren Seelenfrieden zu erreichen, dann wären wir alle zu jeder Zeit erleuchtet. Doch gerade wenn wir genervt sind oder uns aufregen, sind wir meilenweit von Entspannung und selbst dem Gedanken daran, entfernt.

Wenn wir es nicht schaffen, uns aus diesen negativen Gedanken wieder zu befreien, kann dies unsere Gesundheit maßgeblich und negativ beeinflussen. Es lohnt also, sich in Entspannung zu üben. Die Katzen machen es uns vor. Sie lassen sich von fast Nichts aus der Ruhe bringen.

Wer bereits regelmäßig Yoga übt, wird die positiven Auswirkungen bereits spüren: durch bessere Ausgeglichenheit und die Fähigkeit zu entspannen.

Was können wir also tun, um diese Fähigkeit, in unseren Alltag zu integrieren? Wie können wir äußeren Stress und Druck mit innerer Ruhe in Einklang bringen?

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Okt 042010

Wer zu sich selbst finden wollte, machte früher eine Pilgerreise. Heutzutage verbringt der moderne Mensch seine Ferien in einem Yoga-Retreat. Dort versucht er Körper und Seele wieder in Einklang zu bringen, tankt seine Akkus auf und vertieft seine Yoga-Praxis, wie es im Alltag nicht möglich wäre. Der Ausdruck Retreat kommt aus dem Englischen und bedeutet “Rückzug von der gewohnten Umgebung” und wird mit Entspannung und Stressabbau assoziiert Die Yogaszene in Deutschland verbindet es vor allem mit spiritueller Praxis in der Gemeinschaft und innerem Frieden.

Yoga-Retreat

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Sep 292010


Meist ist es das erste was man beim Yoga lernt – der Sonnengruß (Surya Namaskar).

Viele von Euch kennen den klassischen Sonnengruß A und B aus dem Yoga sicherlich schon auswendig. Es gibt inzwischen zahlreiche Variationen und viele Yoga-Lehrer bauen den Yoga-Kurs rund um den Sonnengruß auf. Man kann allerdings auch „nur“ Sonnengrüße üben und hat eine komplett abgerundete Yoga-Praxis.

In Vinyasa- oder Flow-Yoga gehört der Sonnengruß einfach dazu. Er ist hervorragend dazu geeignet den Körper auf die Yoga-Stunde vorzubereiten und den Atem mit den Bewegungen zu verbinden, bzw. in Einklang zu bringen.

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Sep 082010


erst Abnehmen dann Yoga?Letztens beim Abendessen mit Freunden wurde ich unter vorgehaltener Hand gefragt, ob man eigentlich auch Yoga machen könne, wenn man übergewichtig ist, oder ob es besser wäre erst abzunehmen?

Wie aus der Pistole geschossen antwortete ich: „Natürlich kann man auch mit ein paar Pfunden zu viel Yoga machen!“

Ich kann allerdings gut nachvollziehen, dass sich Menschen darüber Gedanken machen. Denn nicht nur in den klassischen Frauenmagazinen wirbt man schlanken fast schon ausgehungerten Models. Auch in Yoga-Magazinen sieht man Yoga-Topmodels, die nicht nur rank und schlank sind, sondern sich auch noch verbiegen können wie eine Brezel. Was den einen beeindruckt und anspornt, ist für den anderen frustrierend und schreckt ab.

Zu warten bis man abgenommen hat, wäre übrigens genauso unsinnig wie zu warten, dass man „richtig“ gelenkig wird. Anders herum ist es richtig! Es ist immer der richtige Zeitpunkt um mit Yoga zu beginnen. Du wirst mehr Selbstvertrauen bekommen und der Rest, wie abnehmen und gelenkiger werden, folgt dann ganz von selbst.

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Aug 112010


Mudras sind Siegel oder symbolische Gesten, Handbewegungen. Mud bedeutet „Freude“ und ra bedeuet „das, was gibt“ Frei aus dem Sanskrit übersetzt bedeutet Mudra „das, was Freude bringt“.
Mudras kommen aus dem Hinduismus und dem Buddhismus. Wenn man sich Bilder oder auch Statuen von indischen Göttern ansieht, so haben fast alle eine bedeutungsvolle Handhaltung. Mudras können das Erreichen eines bestimmten Zustands fördern, drücken gleichzeitig aber auch innere Zustände nach außen aus.

Das wohl bekannteste Mudra ist das Anjali Mudra.

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Jun 022010

Es gibt zig verschiedene Yoga-Richtungen. Von eher ruhig bis dynamisch, von eher akrobatischen Haltungen zu ganz einfachen, die dafür länger gehalten werden. Die Bandbreite ist groß und wirklich für jeden ist etwas dabei. Das bedeutet aber auch, dass jeder eine ganz individuelle Vorstellung von Yoga hat.

Ich wurde nun schon öfter gefragt, ob ich eher „das“ spirituelles Yoga mache oder das sportliche?
„Was meinst Du mit spirituell?“, frage ich dann immer erst mal nach, teils aus Neugier und manchmal auch ein bisschen aus Provokation ;-) Meist kommt dann ein kurzes unsicheres und verhaltenes Schweigen und dann ein „na ja, so esoterisch halt“.

Spiritualität - Chakra - Chakren - Om - Mantra

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Apr 282010

Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Yogalehrer(innen) am Anfang der Yoga-Stunde die Hände vor der Brust zusammen nehmen und sich mit dem Wort „Namasté“ leicht vor den Schülern verbeugen. Und das, obwohl Yoga doch gar keine Religion ist?! Du sagst es wahrscheinlich zu ihr/ihm zurück, weil die anderen Yoga-Schüler es auch tun.

Namaste-Haltung, Anjali Mudra, Gebetshaltung

Bei uns im Westen kennen wir diese Handhaltung meist aus der Kirche, daher wird sie auch oft Gebetshaltung genannt. Es kann daher sein, dass der ein oder andere vielleicht eine etwas gespaltene oder sogar negative Einstellung dazu hat, weil er denkt, es hätte etwas mit Unterwerfung zu tun. Doch nicht im Yoga!

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Apr 222010

Guru-SwamiWenn das Wort Guru fällt, zucken einige etwas ängstlich zurück. Die Bilder, die man von einem Guru im Kopf hat, werden oft mit den Eigenschaften: alt, Inder, langer weißer Bart, Turban und orange farbene Kurta belegt. So in etwa wie auf dem Foto. Doch wer sich so kleidet muss noch lange kein Guru sein.

Das Wort Guru hört sich im ersten Moment geheimnisvoll an, doch wenn man es aus dem Sanskrit übersetzt heißt „gu“ Finsternis und „ru“ vertreiben, also jemand der die „Finsternis vertreibt“. Und wer sitzt schon gern im Dunkeln? ;-)

Die Hatha-Yoga Pradipika, das Grundlagenwerk zum Hatha-Yoga beschreibt einen Guru als „jemanden, der deine Seele durch die Leuchtkraft seines eigenen Geistes offenbart und zum Leuchten bringt. Ein Guru ist derjenige, der Dunkelheit und Unwissenheit aus Deinem Geist beseitigt und reines Licht Deines inneren Bewusstseins zu Tage fördert. Er kann sich in der Welt des Yoga auskennen, muss es aber nicht. Der wichtigste Faktor ist Dein Glaube an seine Worte und Dein Gehorsam. Dann ist es egal, ob seine Anweisungen richtig oder falsch erscheinen; sie werden für Dich fruchtbar sein.

Vielleicht fragst Du Dich: „Wie finde ich meinen Guru?” „Muss ich dazu nach Indien reisen?“ „Wie erkenne ich den Guru?“ Jemand, der sich Dir vorstellt und sagt, „Hallo, ich bin Dein Guru“, ist es definitiv nicht. Und wenn jemand von Dir verlangt, dass Du einen Bluteid schwören sollst und allen weltlichen Besitztümern entsagen musst dann mach Dich am besten schnell aus dem Staub.

Die Definition der Autoren des Buchs Jivamukti-Yoga Sharon Gannon und David Life gefällt mir sehr gut. Sie definieren Guru als eine Art „Übersetzer“, der weder indischer Abstammung sein muss und auch „noch“ nicht zwangsweise erleuchtet.

Ein Guru ist aus ihrer Sicht vielmehr ein Lehrer, der Dich in die Welt des Yoga einführt und Dich an seinen Erfahrungen teilhaben lässt. Er kann Dir Methoden an die Hand geben, um Deine Praxis zur Selbstverwirklichung zu fördern.

Sie beschreiben, dass die Beziehung zwischen einem Guru und einem Schüler auf Demut und Wertschätzung basiert, aus der der Lehrer nicht profitieren sollte. Vielmehr sollte er die Leistungen des Schülers anerkennen und ihm helfen, die Verbindung zum Selbst zu öffnen.

Bei der Wahl des „richtigen“ Gurus, bewerte nicht ausschließlich nach intellektuellen Gesichtspunkten, lass Dich vielmehr von Deiner Intuition, Gefühlen und Erfahrungen leiten.

Viel Erfolg bei der Suche nach Deinem Guru
Deine Diana

Bildmaterial: ©k.h.s. wosuss@Pixelio

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