Bleib auf deiner Yoga Matte!

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Bist du während der Yoga-Stunde immer ganz bei dir und auf deiner Matte oder schielst du schon mal heimlich nach nebenan zu einem fortgeschrittenen Yogi? Oder hast du schon mal staunend Bilder in Yoga-Magazinen gesehen und gedacht: „Das schaffe ich nie!“ oder „Das traue ich mich nicht!“

Da bist du nicht allein! Mir ging das am Anfang ganz genauso. Bewundernd habe ich mich mehr auf alles andere konzentriert als auf mich. Dann wundert es auch gar nicht, wenn ich damals immer schwankend im Baum (Vrksasana) stand.

Manchmal schlägt die Bewunderung aber auch in Neid oder gar Unmotivation um. Man fühlt sich überfordert, alles erscheint unerreichbar zu sein oder man glaubt man sei „kein guter Yogi“, auch wenn es das gar nicht gibt!

Statt dich auf deine eigenen Schwächen zu konzentrieren, versuche dich vielmehr auf die Möglichkeiten deiner Yoga-Praxis zu konzentrieren. Vielleicht weniger auf der körperlichen als auf der geistigen Ebene.

Und glaube mir, dass kaum jemand mit Leichtigkeit in der ersten Yoga-Stunde den Spagat (Hanumanasana), den freien Kopfstand (Salamba Sirsasana) oder den Kranich (Bakasana) geschafft hat. Schritt für Schritt kann aber jeder seine Flexibilität steigern und auch die nötige Kraft entwickeln, die diese Yoga Übungen benötigen.

Und vergiss nicht! Es gehört unglaublich viel innere Stärke dazu, sich in die Kindshaltung (Balasana) zu legen, um kurz auszuruhen. Nur Wenige nehmen davon Gebrauch, sich jederzeit in diese Entspannungshaltung zu legen. Es ist nicht das Ziel, dich wie eine Nudel verdrehen zu können. Vielmehr geht es darum, dass du achtsam mit dir umgehst, deine Grenzen wahr nimmst und aus jeder Yoga-Stunde etwas über dich lernst.

Namasté
Eure Diana

Bildquelle: ©Scott Griessel / Fotolia.com

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