6 Motivationstipps für Yoga-Anfänger

Yoga Motivation

Ich kann mich noch gut an meine Yoga-Anfänge erinnern. Meine Gedanken waren sonst wo und meine Blicke meist bei den fortgeschrittenen Yogis, die mit Leichtigkeit von einer zur anderen Yoga-Übung (Asana) gleiteten.

Letztens fragte einer meiner Leser, wie man es am einfachsten schafft, die Motivation und das Durchhaltevermögen aufrecht zu halten?

Eine sehr gute Frage, die ich mit: „es kommt ganz darauf an… “ einleiten würde. Da das aber niemandem weiterhilft, versuche ich es mal so:

  1. Yoga sollte Spaß machen!Yoga-Spass
    Alles was keinen Spaß macht, hält man auch auf Dauer nicht durch. Tut es das nicht, ist es vielleicht die falsche Yoga-Richtung, der falsche Yoga-Lehrer oder Yoga ist vielleicht auch gar nichts für Dich. Ein Punkt, den auch ich als Yoga-Lehrerin akzeptieren muss, auch wenn es schwer fällt.
  2. Hab Geduld, vor allem mit Dir selbst!
    Auch wenn man es am Anfang nicht glaubt. Es stellen sich Veränderungen ein – garantiert. Beim einen geht es schneller und beim anderen dauert es halt länger, aber es kommt, da kannst Du ganz sicher sein. Vielleicht stellen sich die Veränderungen bei Dir auch auf der geistigen Ebene und weniger auf der körperlichen Ebene ein.
  3. Akzeptiere Dich so wie Du bist!
    Wenn „Gott“ nicht der Meinung wäre, Dein Körper wäre perfekt für Dich! hätte er Dir einen anderen gegeben (Yogi Bhajan). Du beginnst erst mit 40 mit dem Yoga üben. Hast Dich vorher nur ungern bewegt, dann wirst Du einige Übungen vielleicht NIE(!) können, so wie ich den Unterarmstand. Das ist aber auch o.k., denn selbst aus „Anfänger“-Übungen kannst Du für Dich maximalen Nutzen ziehen, Du musst es nur zulassen.
  4. Versuche Dein Ego auszuschalten!
    Yoga ist kein Leistungssport und auch kein Wettkampf. Tu also genau das Gegenteil von dem, was Dir die Gesellschaft den ganzen Tag suggeriert. Hör auf Deine innere Stimme und finde den Punkt zwischen zu viel und nicht genug. Es bringt gar nichts 150% zu geben, sich dann eine Verletzung zu zuziehen und dann zu sagen: „Yoga ist nichts für mich“. Kaum einer, der nicht jeden Tag übt, kann alle Yoga-Übungen mit Anmut und Leichtigkeit und darum geht es auch nicht.
  5. Vertrau Dir!Yogauebung-Kopfstand-Sirsasana
    Wie oft habe ich schon gehört: „das kann ich nicht!“ Auch ich bin so an meinen ersten Kopfstand gegangen, mit dementsprechend mäßigem Erfolg. Das größte Hindernis in der Welt sind wir selbst und unsere Gedanken. Gehe die Dinge spielerisch an. Übe z.B. den Kopfstand. Wenn er klappt, schenke Dir ein kleines Lächeln und wenn er nicht klappt, schenke Dir ein großes Lachen. Denk nicht zu viel nach und Du wirst schneller Fortschritte machen.
  6. Energie durch die Gruppe und Yoga-Lehrer
    …und zu guter letzt, spielt auch der Yoga-Lehrer und die Mitübenden eine Rolle. Ganz gleich ob spirituell angehaucht oder nicht, spürst Du intuitiv die Energie im Raum und empfindest sie entweder angenehm oder nicht. Wer sich nicht wohl fühlt, ist auch weniger motiviert. Such Dir einen Yoga-Lehrer, der zu Dir passt. Es darf und soll auch gelacht werden.

Weiterhin viel Erfolg auf Deinem individuellen Yoga-Weg
Deine Diana

P.S. Vielen Dank an Micha, für seine Idee zu diesem Artikel!

 

Bildquelle: ©bruno135_406 – Fotolia.com

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7 Kommentare
  1. Viktoria Maisner
    Viktoria Maisner says:

    Hallo zusammen,
    vielen lieben Dank für diesen spannenden und informativen Beitrag. Ich selber mache schon seit einigen Jahren Yoga, möchte es allerdings meiner besten Freundin beibringen. Aus diesem Grund bin ich auf der Suche nach Tipps für Yoga für Anfänger. Deine Hinweise sind ziemlich hilfreich für mich.

  2. Diana
    Diana says:

    Hallo Elisa,

    das freut mich sehr, wenn dich mein Artikel motiviert hat. Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor und dann klappt das auch.

    Namasté
    Diana

  3. wc sitz
    wc sitz says:

    Sehr interessanter Artikel. Dank für die tollen zahlreichen Informationen. Jetzt habe ich wieder Motivation gesammelt und hoffe das es anhält.

    Gruß Elisa

  4. Diana
    Diana says:

    „sich selbst beobachten“ ist eine tolle Ergänzung. Vielen Dank.
    Man schaut immer schneller auf die Fortschritte der anderen, statt sich an seinen eigenen Fortschritte zu erfreuen.

    Gerade aus der Sicht der Yogalehrerin erlebe immer wieder Situationen in der „das kann ich nicht“ vorkommt. Meist ändert sich das schnell, wenn die Yogis es erst einmal ausprobiert haben und auch wenn es nicht gleich 100%ig klappt, gehen sie das nächste Mal mit mehr Motivation und Spaß an die Sache ran. So soll es sein.

    Namasté
    Diana

  5. shan_dark
    shan_dark says:

    Sehr gute Tipps, die alle zutreffen. Besonders schön fand ich: „Wenn es klappt, schenke Dir ein kleines Lächeln und wenn es nicht klappt, schenke Dir ein großes Lachen. Denk nicht zu viel nach und Du wirst schneller Fortschritte machen.“
    Sehr wahr, weniger denken und auch mal über sich selbst lachen können. Nicht verbissen rangehen!
    Ich bin ja auch noch blutige Anfängerin und muss schon lachen, wenn ich bei einem Asana mal mein Gleichgewicht verliere und zur Seite falle…ist ja nicht schlimm. Ging allen wohl mal so.

    Vllt. noch ergänzend: Sich selbst beobachten. Man macht ganz unweigerlich Fortschritte als Anfänger, nur man sollte auch die kleinen Veränderungen wahrnehmen und sich darüber freuen. Nach einigen Stunden Yoga schon hat man mehr Kraft in den Oberarmen (auch wenn man noch nicht die Krähe oder so kann). Man wird auch beweglicher, z.b. in Drehungen. Es sind nur kleine Sachen, aber die sind zum Motivieren schon gut geeignet. Also auch mal auf die Dinge schauen, die schon besser funktionieren und sich darüber freuen und nicht nur traurig beobachten, was die anderen können und man selbst noch nicht.

  6. Caro
    Caro says:

    Danke für die schöne Zusammenfassung. Du hast es super auf den Punkt gebracht, nicht nur für Anfänger!

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