Stressfrei leben – deine Entscheidung!

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Stimmt es, dass wir alle unter äußeren Zwängen stehen? Dass wir dazu verdammt sind Stress zu haben? Müssen wir uns für eine vermeintlich „gesicherte“ Existenz im Job alles gefallen lassen? Darf man nicht auch mal NEIN sagen dürfen?

Das war eine Diskussion, die sich rund um eine der letzten Yoga-Stunden ergab. Mich lässt das bis heute nicht los, so dass ich das heute mal als Blog-Thema nehme, um auch deine Meinung dazu zu erfahren.

Meine persönliche Meinung ist NEIN!

Ich glaube, dass sich einige auch zu gern auf ihren Sorgen ausruhen, anstatt sie beim Schopf zu packen. Es ist viel leichter zu jammern und sich seinem vermeintlichen Schicksal zu ergeben, als zu überlegen, was ich wirklich will. Viele denken, dass sie keine andere Wahl haben, aber das stimmt nicht. Jede Entscheidung, die du in deinem bisherigen Leben getroffen hast, hat dich genau dorthin geführt, wo du jetzt stehst. Du hast die Freiheit Entscheidungen zu revidieren, wenn du merkst, dass sie doch nicht zu dir passen, aber DU musst es auch tun. Wir alle machen Fehler und treffen auch mal Fehlentscheidungen, doch wenn wir das bemerken sollten wir sie schleunigst rückgängig machen oder einen anderen Weg gehen.

Für mehr Freude im Leben, im Job oder in der Beziehung lohnt sich die Mühe, auch wenn der Weg dahin womöglich lang und nicht einfach sein wird. Aber immer noch besser, als auf der Stelle zu stehen und zu sehen wie du als Mensch mehr und mehr verkümmerst und dich von deinem Umfeld zurückziehst.

Love it, change it or leave it
Ich habe das Glück jeden Tag das zu tun was ich liebe, nämlich mich mit Yoga zu beschäftigen. Eine Aufgabe, die mich erfüllt und von der ich vor einigen Jahren nicht im Traum daran geglaubt hätte, dass dies so sein könnte und dass sie mich sogar ernährt. Aber mein Weg dahin war ganz und gar nicht mit Rosen gesäumt, sondern ich musste einige Steine aus dem Weg räumen.

Warum lieben wir Yoga so sehr?
Weil es unseren Kopf frei macht, weil wir unseren Körper wieder besser spüren, weil wir unsere Grenzen kennen lernen und somit auch Schwächen eingestehen, weil wir unsere innere Ruhe finden, weil einige Asanas durchaus eine Herausforderung sind, die wir versuchen zu meistern.

Jetzt gilt es das was wir auf der Yogamatte erleben auch in den Alltag zu transformieren. Wenn der Kopf frei ist, mach dir darüber Gedanken wie du es schaffst mehr von den Dingen tun zu können, die dir wirklich Spaß machen. Und dazu muss man nicht gleich den Job kündigen oder den Partner vor die Tür setzen. Oder vielleicht doch?

Stell dir doch mal 2 Fragen:

  1. Was macht mir Freude?
  2. Auf was freue ich mich in der nächsten Woche?

Nimm die Herausforderung einer Veränderung an und nimm dein Leben in die Hand. Akzeptiere Deine Grenzen auch über die Yogamatte hinaus und teile sie auch anderen mit, wenn dich etwas überfordert. Es gibt bestimmt eine Lösung gewisse Aufgaben nicht sofort tun zu müssen oder können auch von jemand anderem übernommen werden.

Und Übrigens: egal, wie erfüllt deine Arbeit ist, auch sie wird immer Höhen und Tiefen haben. Und auch hier wirst du evtl. eine Menge Dinge drum herum erledigen müssen, die dir keinen Spaß machen. Aber wenn du morgens aufwachst und dich freust aufzustehen, dann weißt du, dass du auf dem richtigen Weg bist.

Schreibe mir gerne einen Kommentar wie du es schaffst mehr von dem zu tun, was dir Spaß macht.

Namasté
Deine Diana

Bildquelle: pexels.com

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7 Kommentare
  1. Eva
    Eva says:

    Ihr Lieben!

    @ Bettina: Sicher hast Du Dir einen Herzenswusch mit deiner Juma erfüllt, und so lange sie bei Dir ist, wird sie dein Leben verändern. Aber ich denke, bei den Entscheidungen und Konsequenzen, die man sich trauen sollte/ muss (?), die hier gemeint sind, gehen in eine etwas andere Richtung. Wie z.B. die, wenn jemand im Job unglücklich ist. Eine Kündigung (ohne etwas neues in Aussicht) setzt ein finanzielles Risiko voraus und kann unter Umständen das ganze Leben und die ganze Lebensart verändern. Oder man lebt jahrelang mit seinem Partner zusammen, baut vielleicht sogar ein Haus mit ihm. Und dann stellt man fest, man liebt sich nicht mehr. Oder einer von beiden liebt nicht mehr. Trennung? was hätte das für Konsequenzen, für den, der nicht mehr liebt? Und für den, der noch liebt? Alles noch mal überdenken und dann zum gleichen Schluss kommen? Falls das dann so ist – beim Partner bleiben, um ihm nicht weh zu tun? – Das wäre aber nicht ehrlich. EInfach gehen? Wäre das nicht irgendwie fies dem Partner gegenüber? (Abgesehen von dem ganzen übrigen Ärger…..)

    Wofür wir uns auch immer entscheiden. Wir müssen nicht nur die Konsequenzen für uns bedenken und schließlich tragen. Wir sollten auch wissen, dass unsere Entscheidung, uns von irgendetwas befreien zu wollen, auch das Leben anderer verändern kann.

    Ganz schön kompliziert ist das manchmal, oder?

    Liebe Grüße,

    Eva

  2. Bettina
    Bettina says:

    Dein Blog-Artikel hat mir sehr gut gefallen und ich habe vor 2 Wochen genau so etwas für mich getan, obwohl es heftige Konsequenzen für mich hat:

    Ich habe mir einen Herzenswunsch erfüllt und eine Hündin (sie heißt Juma), die schlecht behandelt wurde, aus dem Tierschutz geholt. Sie ist mit 5 Monaten dort hin gekommen und hat da jetzt 1,5 Jahre in einem Rudel gelebt. Sie kennt eigentlich nichts von der Welt und ist sehr angsterfüllt. Wir haben sie an 2 Wochenenden besucht und vorsichtig kennengelernt. Seit letzten Sonntag ist sie bei uns.
    Sie kann nicht alleine bleiben und spazieren gehen überfordert sie die meiste Zeit. Aber…sie ist unglaublich süß und sanft und glücklicherweise auch neugierig. Und ich hoffe sehr, dass wir/ich es schaffe/n, ihr Vertrauen zu gewinnen und Sie zu einem glücklichen und zumindest einigermassen selbstbewussten Hund zu machen. Ob uns das gelingt steht in den Sternen und ich bin mir dessen bewusst, dass es ein steiniger Weg wird. Aber wir versuchen es. Sie liebt es zumindest schon mal nachts neben meinem Bett zu schlafen. Allerdings macht sie mich alle 2 Stunden wach, um zu sehen ob ich noch da bin und Küsschen zu geben und sich eine kleine Streicheleinheit abzuholen (so langsam kriege ich Augenringe). Auch tagsüber liegt sie am liebsten dich bei mir, meinem Sohn oder meinem Mann. Das größte Problem war, dass sie sich nicht soweit entspannen konnte, um ihre „Geschäfte“ zu verrichten. Aber das haben wir jetzt schon geschafft. Darüber bin ich ganz glücklich. Ansonsten hätte sie nicht bei uns bleiben können. Wenn allerdings nächste Woche die Ferien vorbei sind, wird es schwierig, sie in den Alltag zu integrieren. Aber wir versuchen es!

    Herzliche Grüße
    Bettina

  3. Hafenhexe
    Hafenhexe says:

    Ja, nicht gelebt werden, sondern das Leben selbst aktiv zu gestalten ist wichtig. Und wenn einem 14 Jahre vor der Regelrente einfällt, dass der bisherige Job kein lebenslänglich sein soll, dann muss man einen Schritt gehen, um nicht so lange Lebenszeit unglücklich zu verbringen. Ich habe das Glück, nächstes Jahr für ein halbes Jahr auszusteigen und nach Alternativen zu schauen. Hatte ich anfänglich noch gedacht, so etwas ginge nicht, eröffneten sich ungeahnte Möglichkeiten. Das wäre aber nicht geschehen, wenn ich den Gedanken sofort wieder verworfen hätte.
    Ich kann nur allen zurufen: Traut Euch! Wir haben nur dieses eine Leben. Alles Gute!
    Die Hafenhexe

  4. Katja
    Katja says:

    Hey.. Tolles Thema.. Und JA wir machen uns den Stress in vielen Dingen selbst.. Man muss nur Abwegen können, das ist die Kunst.. Kunst? Wer weiß.. 🙂 es geht um Selbstdisziplin .. Wir müssen viele Dinge NICHT tun.. Wenn die Dame oben seit 8 Jahren in einem Job hängt der ihr nicht gefällt.. Steig aus.. Mit allen Konsequenzen ! Es wird immer einen Weg geben, wenn man gehen will.. Viele Flüchtlinge sind nicht GERNE hier oder da.. Sie MÜSSEN.. das ist ein langes Thema.. Lieber für eine gemütliche Runde..! 🙂 ich find deine Seite schön.. Weiter so.. Lg

  5. Eva
    Eva says:

    Hallo Diana!

    Schönes Thema! Deine ersten Fragen kann ich auch ganz klar mit NEIN beantworten. Nein, es sollte nicht der Sinn und Zweck unseres Lebens sein, uns nur zu stressen. Auch wenn es zur Zeit „in“ ist „furchtbar im Stress“ zu sein. Wir sollten uns auch nicht alles gefallen lassen. Schon gar nicht im Job (so schnell wird man nicht rausgeschmissen).
    Zu Deinen Fragen zur Freude, würde ich gern noch eine hinzufügen: Habe ich Freude an dem, was ich tue? Falls nicht, sollte ich es nicht lieber lassen? Was passiert, wenn ich es nicht mehr tue – was sind die Konsequenzen? Kann ich mit diesen Konsequenzen leben? Wirklich nicht? Wirklich nicht? Oft sind es doch diese Konsequenzen, die uns davon abhalten, etwas zu ändern. Oder, dass man nicht weiß, was danach kommt. Warum macht mir etwas keine Freude? Wie kann ich es ändern, wenn ich nicht komplett davon ablassen kann/darf? Gibt es nicht irgendetwas Gutes daran? – Falls ich (zunächst) nichts finde, sollte ich weniger Energie dort hineinstecken. So viele Fragen! Und ich habe eigentlich noch mehr. Das lasse ich jetzt aber lieber- auch wenn es gerade anfängt, Spaß zu machen! 🙂

    Versucht einfach, allem möglichst viel Positives abzugewinnen. Jeder Tag sollte einen besonders schönen Moment haben, und den gibt es! Schaut einfach mal genau hin!

    Liebe Grüße,

    Eva

  6. zsuzsa
    zsuzsa says:

    Ich kann keinen Kopfstand, keine Krähe und keine Brücke rückwärts. Aber ich mache gern Yoga. Weil es für mich eine Haltung ist, eine Lebenseinstellung, die Dinge positiv zu sehen, anzunehmen, ggf. zu ändern. Wir leben in einem solchen Wohlstand! Lernen wir, ihn zu genießen. Hören wir mit dem ewigen Jammern auf. Beginnen wir, zu leben.

    So wie du den Atem führst,
    so führst du auch deinen Geist.

    So wie du die Muskeln loslässt,
    kannst du auch Gedanken loslassen.

    So wie du deine Gedanken lenkst,
    so kannst du auch dein Glück lenken.

    Probier’s einmal!
    (aus meinem Büchlein „Mattenpoesie“)

  7. elke
    elke says:

    Also so einfach ist es nun auch wieder nicht mit dem Love ist, Change ist or leave ist.
    Ich habe vor ca. 8 Jahren eine Fehlentscheidung getroffen und hänge nun in einem Job fest, wo ich morgens nicht gerne aufstehe.
    Mit dem Love ist klappt es daher nicht so wirklich, Change it: versuche ich, aber bisher ist es mir nicht gelungen, einen neuen Job zu bekommen. Leave it? Und dann arbeitslos ein……

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