Was bedeutet eigentlich „Om“?


Mantra OM

Wenn man Jemanden, der noch nie etwas mit Yoga zu tun hat fragt, was er mit dem Wort Yoga verbindet, dann antworten die meisten: „Om“. Viele verbinden damit Ruhe und Entspannung.

Doch was heißt diese heilige Silbe eigentlich und warum nutzt man es im Yoga?

Die Silbe oder besser gesagt das Mantra entstammt dem Sanskrit, der Sprache der Veden aus dem alten Indien. Das Om gilt bis heute als heilig und steht auch für das Symbol der göttlichen Kraft. Es wird übrigens sowohl bei den Buddhisten als auch bei den Hinduisten noch immer verwendet.

Om ist der universelle Urklang. Das Sanskrit-Alphabet beginnt mit O und endet mit M, das heißt, dass mit dem OM alles was mit Worten ausgedrückt werden kann, gesagt ist. Das gesprochene oder gesungene Om ist aus den drei Buchstaben A – U – M zusammengesetzt. Jeder der drei Buchstaben steht für einen Zustand. A für wachen, U für träumen und M für Tiefschlaf. Frei übersetzt bedeutet es: alles was gewesen ist, was ist und was noch sein wird. Wenn man sich näher damit beschäftigt findet man noch zahlreiche weitere Bedeutungen, u. A. Anfang, Mitte und Ende mit dem Hintergrund, das alles miteinander verbunden ist.

Schau dich mal um und du wirst das Symbol des Om als geschwungene 3 mit einem kleinen Schlenker auf T-Shirts, Hosen, oder auch als Tattoo häufiger finden als du dachtest.

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Das Om wird gerne zu Anfang und/oder am Ende einer Yoga-Stunde gesungen. Durch das Tönen oder wie man im Yoga sagt, chanten, wird unser Geist beruhigt und gleichzeitig alle Organe massiert, da vor allem beim M der ganze Körper angenehm zu vibrieren beginnt.

Wenn du dich noch nicht traust das Om in der Yoga-Stunde zu tönen, dann übe es doch im „stillen Kämmerlein“. Mit ein wenig Übung wirst du merken, wie gut es dir tut und du wirst es nicht mehr missen wollen.

Om Shanti
Eure Diana

Bildquelle: ©kiyanochka – Fotolia.com

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8 Kommentare
  1. Günter sagte:

    War für die Wiederholungsstunde meiner Yogalehrerausbildung auf der Suche nach einer leicht verständlichen Erklärung des „Om“. Danke Diana, du hast das soooo schön Erklärt. Namaste, Günter

  2. Kawa sagte:

    Hallo Diana, das mit dem Om lässt sich nicht so leicht erklären. Die Buddhisten glauben man kann es erst erklären wenn man es eine Millionen mal vor sich hergesummt hat. Dann sollst Du auch Erleuchtung erlangen. Ich habe mich auch einmal mit diesem Thema beschäftigt und einiges zusammengetragen. Findet man unter omzeichen.de LG Karsten

  3. Alexander A. Stock sagte:

    Hallo, ich habe gelernt, dass das Sanskrit-Alphabet mit dem Vokal „a“ beginnt – nicht mit „o“ – und mit dem hauchlaut „ha“aufhört – nicht mit „m“.
    Wo finde ich denn das von Ihnen benannte Sanskrit-Alphabet, das mit „o“ beginnt und mit „m“ aufhört?

    Viele Grüße,

    A. Stock

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  1. […] führen, was Du schon alles geleistet hast. Im Yoga nutzt man oft Mantren. Schaffe Dir Dein eigenes Mantra z. B. „Das schaffe ich“, oder etwas anderes was Dich positiv […]

  2. […] Laut Patanjali in Yoga-Sutra 3.1 verbindet sich unser Bewusstsein mit einem einzigen Thema. Es entsteht eine tiefe und ungeteilte Aufmerksamkeit. D.h. unser Denkprozess verlangsamt sich, durch bloße Konzentration auf ein einziges Objekt, z.B. ein Yantra, das Bild einer Gottheit oder die stille Wiederholung des Om’s. […]

  3. […] zu können oder zum rezitieren von Mantras. Je nach Material wird jeder Mala ein eigenes Mantra zugesprochen und ein spezieller Nutzen, […]

  4. […] Doch hinter den zwei kleinen Buchstaben O und M steckt noch wesentlich mehr. Siehe auch mein Artikel „Was bedeutet OM?“ […]

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