Mit Yoga die Mauer des Widerstands erklimmen

Die Mauer des Widerstands erklimmen
Du weißt genau, was Dir gut tut, doch Du kannst Dich einfach nicht aufraffen. Du weißt, dass Du Dich gesünder ernähren müsstest, mehr Schlaf brauchst, dafür weniger Alkohol und Zigaretten und mehr Yoga und Meditation. Doch der Weg auf die Yogamatte ist weit und so beschäftigst Du Dich mit Übersprungshandlungen, wie Spülmaschine ausräumen oder die tolle Serie im TV ansehen, anstatt die Yogamatte auszurollen.

Warum ist der Widerstand des inneren Schweinehundes in vielen Fällen so groß und mit welchen „Leckerlis“ kann man ihn besänftigen?

Es ist ja nicht so, dass Yoga uns schlecht tut, ganz im Gegenteil. Lassen wir die Yoga-Praxis ausfallen, so kommt das schlechte Gewissen am nächsten Tag. Umso interessanter ist es doch, dass wir uns nicht nur vor unangenehmen Situationen drücken, sondern sogar vor dem potenziell Schönen.

Der erste Schritt ist, dass wir erkennen, dass unser Schweinehund gerade am längeren Hebel sitzt. Im nächsten Schritt sollten wir darüber nachdenken, warum dieser Widerstand in uns aufkeimt.
Ein Beispiel aus dem Alltag: Wir reden, dass wir unseren Job nicht mögen, unsere Gesundheit leidet bereits, doch kündigen tun wir noch lange nicht. In diesem Beispiel ist es wahrscheinlich die Angst und Angst lähmt. Die Mauer des Widerstands scheint unüberwindbar. Was passiert danach? Wie lange kann ich finanziell überbrücken? Finde ich schnell einen neuen Job? Setze Dich hin und überlege. Schreibe Vor- und Nachteile auf und höre auf Deine Intuition. Eventuell fällt es danach leichter, die richtige Entscheidung zu treffen, bzw. die nächsten Schritte einzuleiten.

Die Frage: „Übe ich heute Yoga oder nicht?“, ist aber keine, die die Existenz bedroht. Und doch haben wir es hier oft mit Widerständen zu tun.

Hier meine Motivationstipps und Tricks, es trotzdem auf die Yogamatte zu schaffen:

  • Feste Zeiten für Dein Yoga helfen eine Struktur festzulegen.
  • Belohne Dich für jedes mal, wenn Du Deinen Schweinehund besiegt hast.
  • Denke an die Vorteile, die Du nach dem Yoga hast? Deine Muskeln sind weich und flexibel, Anspannungen sind weg und Du bist ruhiger und glücklicher.
  • Vielleicht ist Dir langweilig in Deiner Yoga-Praxis geworden? Hole Dir neue Inspiration über den Yoga-Lehrer, eine neue Yoga-DVD oder aus dem Internet.

Aber zu guter Letzt:
Achte darauf nicht zu verbissen zu sein. Manchmal ist Widerstand auch sinnvoll. Vielleicht braucht Dein Körper eine kleine Auszeit. Setze dann lieber einen Tag aus, als dass Du Dich durch Dein Yoga-Programm quälst. Du bewegst Dich zwar, was gut für den Körper ist, aber wenn Du Deinen Atem vergisst und Dein Geist von einem Gedanken zum nächsten springt, bist Du nicht bei Dir und das schöne Gefühl am Ende bleibt womöglich aus.

Viel Erfolg mit Deinem Schweinehund
Deine Diana

Mehr in: Übungstipps

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Namasté

Ich bin Diana, Yoga-Enthusiastin und Bloggerin.

Hier schreibe ich über mein Leben als leidenschaftliche Yogini auf und neben der Yogamatte.

Viel Spaß beim Lesen!

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