Hör beim Yoga auf Deinen Körper und nicht auf Dein Ego!

Höre auf deinen Körper

In einem meiner letzten Artikel habe ich ja bereits über das Thema Yoga und „Wettkampf“ geschrieben. Heute möchte ich es unter einem weiteren Aspekt beleuchten.

Vielleicht kommt Dir folgende Situation bekannt vor: Nach einer längeren Yoga-Pause oder Urlaub bist Du zurück in der Yoga-Stunde. Eine eigene Yoga-Praxis hast Du noch nicht regelmäßig etabliert. Das Mobilisieren und die Sonnengrüße fallen Dir noch leicht, aber wenn es zu den tieferen Stretches kommt, streiken Deine hinteren Oberschenkelmuskeln und lassen sich nicht so intensiv dehnen wie vor der Pause.

Aus Yoga-Lehrer-Sicht ein ganz normaler Prozess, da sich Muskeln relativ schnell verkürzen, wenn man sie nicht regelmäßig dehnt. Aus Schüler-Sicht ist das oft eine Situation der Frustration. Gedanken wie: „Das konnte ich doch mal“ oder „jetzt muss es doch mal endlich gehen“, schießen hier dem einen oder anderen durch den Kopf. Der Kampf zwischen Ego und Körper beginnt. Wer wird siegen?

In meinen ersten Yoga-Stunden habe ich auch noch gekämpft. Mein Ego hat gegen meinen Körper gekämpft und auch gegen meine Mityogis, die viele Yoga-Asanas so viel besser konnten als ich. Meine Muskeln schmerzten, weil ich mich so tief reingedrückt habe, für die sie noch nicht bereit waren. Mein Ego hatte zwar gesiegt, aber das Ergebnis waren Verletzungen, wie Zerrungen und Verspannungen und doppelte Unzufriedenheit!

Es dauerte eine ganze Weile bis ich begriff, dass es keine Medaille am Ende der Yoga-Stunde gab und dass nicht nur jeder Körper verschieden ist, sondern mein Körper auch jeden Tag anders belastet werden möchte. Eben mal mehr und mal weniger.

Wenn Du auch zu den „Kämpfern“ gehörst, hier ein Video vom „schwarzen Ritter“ aus Monthy Python, der auch mehr kämpft, als sein Körper kann.

Yoga-Video schwarzer Ritter

Kurz zusammengefasst ist es der goldene Mittelweg, der Dich weiterbringt, denn

1. Keine zwei Yogis sind gleich

Jeder Mensch unterscheidet sich durch Vorlieben, Erfahrungen und körperliche Möglichkeiten oder Einschränkungen, das macht Dich einzigartig!
Frag doch mal 5 Deiner Freunde, welches ihre Lieblings-Asana ist und ich Wette, dass Du 5 unterschiedliche Antworten bekommst. 😉

2. Suche den „süßen Punkt“

Du möchtest Dich fordern, aber nicht überfordern, dann suche den Punkt zwischen zu viel und nicht genug. Ein Indikator, ob Du diesen Punkt schon überschritten hast, ist Deine Atmung. Hältst Du den Atem an oder ist er flach und schnell, nimm die Intensität wieder etwas raus. Durch regelmäßiges Üben allein wirst Du schon Fortschritte machen.

Wie schaffst Du es, moderat und an Deine Möglichkeiten angepasst Yoga zu üben? Wenn Du Tipps für Andere hast, freue ich mich über Deinen Kommentar.

Namasté
Deine Diana

Mehr in: Übungstipps

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Namasté

Ich bin Diana, Yoga-Enthusiastin und Bloggerin.

Hier schreibe ich über mein Leben als leidenschaftliche Yogini auf und neben der Yogamatte.

Viel Spaß beim Lesen!

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