Im Yoga wie im Alltag: nach Anspannung folgt Entspannung!

Nach Anspannung kommt EntspannungBeim Yoga wechseln sich Aktivität und Ruhe ab, Entspannung folgt auf Anspannung. So, dass ein harmonisches Gleichgewicht hergestellt wird.

Und im Alltag? Oft jagt eine Anspannung die nächste und Du kommst nicht mal zum Durchatmen. Übrigens, nicht nur der Körper braucht eine Pause, sondern auch unsere Gedanken. Wer kreativ oder inspiriert sein möchte, muss den Gedanken genügend Raum geben, um diese entwickeln zu können.

Betrachte es wie ein Gummiband. Wenn Du es die ganze Zeit auf Spannung hältst und dehnst, dann wird es recht schnell zerreißen. Wenn Du es aber dehnst und wieder loslässt und dehnst und wieder loslässt, wird es sehr lange halten.

Statt an To-do’s und Gedanken zu zerbrechen, überlege jeden Tag wieder aufs Neue, was wirklich wichtig und dringend ist und was Du einfach lassen kannst.

Vielleicht gibt es Dinge, die einfach nicht nötig sind. Ist es wirklich notwendig, Unterwäsche oder Socken zu bügeln? Ja, solche Leute gibt es und sogar ich kenne einige davon. 😉 Für alle, die nicht über Zeitmangel klagen ist das sicherlich eine sinnvolle Beschäftigung, aber mal im Ernst, ist das wirklich produktiv oder lohnt der Aufwand den Output?

Stell Dir vor, Du könntest Deinen Lieblingsyogalehrer ganz persönlich treffen oder Deinen Lieblingsstar. Da das ganz spontan ist, müsstest Du Deinen Terminkalender für dieses Treffen freiräumen.
Was würdest Du sofort von Deiner To-do-Liste streichen? Welchen Termin könntest Du in Deiner Agenda absagen, um daran teilzunehmen? Ich bin sicher, Dir würde einiges einfallen.

Und dann übertrage das in Deinen Alltag.

1. Stelle Dir dazu folgende Fragen:

  • Was kann ich delegieren?
  • Was kann ich outsourcen? Was können andere genauso gut oder besser?
  • Was kann ich verschieben?
  • Was kann ich grundsätzlich lassen?

Denke in Lösungen und nicht in Problemen 😉 Dein Ziel könnte es z. B. sein, jeden Tag eine Stunde für Dich zu gewinnen. Klingt doch verlockend, oder?

2. Dann fang an, zu überlegen, was Du mit Deiner neu gewonnenen Zeit stattdessen anfangen kannst.

Vielleicht engagierst Du einen Fensterputzer und übst in dieser Zeit Yoga, oder statt 3 Stunden Hemden zu bügeln, bringst Du sie in die Wäscherei und gehst stattdessen in der Natur spazieren. Oder statt Dir Quatsch im Fernsehen anzuschauen, liest Du mal wieder ein gutes Yoga-Buch oder, oder, oder. Lass Deiner Fantasie freien Lauf.

Was würdest Du mit einer geschenkten Stunde pro Tag anfangen? Ich bin gespannt auf Deinen Kommentar.

Namasté
Deine Diana

4 Kommentare

  1. Eine geschenkte Stunde?

    An manchen Tagen würde ich raus gehen, in die Natur. Alles riechen, den Wind spüren, die Wärme der Sonne geniessen oder das Wasser rauschen hören.
    An anderen Tagen würde ich in dieser Stunde meiner kreativen Ader freien Lauf lassen. Malen, Musik machen, stricken, Pläne schmieden…
    Wieder andere Tage sind ganz yoga: Atmen, Körperübungen, Meditation
    Bügeln tue ich ganz gern, interessanterweise, das war früher anders, aber dabei kann ich ganz zu mir kommen und entspannen.

    Liebe Grüsse
    Vera

  2. Hallo,
    ich habs für mich schon rausgefunden, wie wichtig es ist für sich selber Sorge zu tragen. Dazu gehört für mich jeden Tag etwas Zeit für mich zu haben. Die verbringe ich je nach Lust. Lesen… Musik hören… einfach sein, nichts tun, mich selber spüren. Beten ist für mich auch sehr wichtig. Engelkontakt. es gibt so vieles. Das Leben ist schön.
    Grüessli
    ursula

  3. Hallo Diana!

    Was mit bei der geschenkten Stunde als erstes einfiel war „raus in den Wald!“, dann in der Badewanne versinken bis es nicht mehr geht und natürlich eine Stunde länger schlafen! Klingt vielleicht faul, aber Schlaf ist so unglaublich wichtig. Außerdem habe ich begonnen, darüber nachzdenken, was ich alles lassen kann, um diese Stunde – oder sogar noch mehr – zu haben. Ich muss z.B. nicht jeden Tag irgendetwas putzen, wischen oder waschen UND auch nicht „mein Mann ihm sein Kram“ wegräumen. Der ist alt genug, der kann das ganz gut selbst. Ich „übe“ das nun seit etwa einer Woche und in der Tat habe ich das Gefühl, dass ich irgendwie mehr Zeit habe. Positiver Nebeneffekt, mein Mann hat sogar freiwillig wort-und widerspruchslos einige Hausarbeiten übernommen. 🙂
    Liebe Grüße,

    Eva

  4. Hallo Diana,

    bei deiner Überschrift musste ich gleich an die progressive Muskelentspannung denken. Ich nutze das gerne beim Unterrichten einer Yogastunde, um meine Schüler in der Entspannung am Ende zu leiten, erst Anspannen und anschließend Entspannen!

    Liebe Grüße
    Stefanie

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Namasté

Ich bin Diana, Yoga-Enthusiastin und Bloggerin.

Hier schreibe ich über mein Leben als leidenschaftliche Yogini auf und neben der Yogamatte.

Viel Spaß beim Lesen!

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