10 Tipps für Yoga am Strand oder See

Yoga am Strand

 

Er ist da, der Sommer – endlich! Fast hätte ich schon nicht mehr daran geglaubt.

Endlich hat sich die Regenperiode verzogen und wir können Yoga auch wieder in der Natur genießen. Zumindest die, die keinen Heuschnupfen haben und auch sonst nichts gegen Strand und Gras haben.

Meer- oder Seeluft laden zum Loslassen und Regenerieren ein. So bekommst Du den Kopf frei und spürst Dich wieder mehr. Man hat sofort das Bild von warmen Sand zwischen den Zehen, die sanfte Meeresbrise im Gesicht, die Wärme der Sonne auf der Haut mit Wellenrauschen im Hintergrund, im Kopf.

Hast Du schon mal Yoga am Strand oder am See ausprobiert?
Es ist schön, wenn wir Yoga überall mit hinnehmen können, doch das was sich so romantisch anhört, hat aber auch seine Tücken. Damit Dein Yoga am Strand zum Wohlbefinden beträgt, gebe ich dir folgende 10 Tipps:

1. Du bist nicht allein

Vielleicht wirst Du aus den Augenwinkeln von ein paar Nichtyogis angestarrt, die nicht verstehen können was Du da so treibst.

2. Sand ist überall

Nicht nur unter Deinen Füßen. Er klebt vielleicht an den Händen und jedes Mal, wenn Du im Sonnengruß die Arme nach oben streckst, rieselt es Dir ins Gesicht.

3. Die Strand-Rushhours meiden

Wenn auf der Autobahn morgens um 07:00 Uhr die Hölle los ist, dann ist es am Strand oder Baggersee noch ruhig. Die ideale Zeit, um ein wenig Ruhe zu haben und seine Yoga-Praxis für sich zu genießen. Wer es so früh nicht rausschafft, der wartet einfach auf den Sonnenuntergang, wenn alle anderen schon auf dem Weg zu Abendessen sind 😉

4. Teint-Auffrischung

Yoga in der freien Natur macht einen schönen Teint, aber bitte in Maßen. Die Sonne brennt zu den Tagesrandzeiten nicht so doll und Du bist vor einem Sonnenbrand geschützt. Je nachdem, wo Du bist, ist zusätzlicher Sonnenschutz evtl. nötig.

5. Im Mittelpunkt des Geschehens

Auch wenn Du Dich liebsten von anderen Leuten bewundern lässt, wie lässig Du in den Handstand gleitest, solltest Du Dir eher ein abgeschiedenes Plätzchen für Dein Yoga suchen. Die Gefahr, dass Dich im Trubel ein Ball oder ein Frisbee trifft ist größer als Du denkst.

6. Strand ist nicht gleich Strand

Der eine Strand besteht aus Kies, der andere aus pulvrigem Sand. Nicht jeder Untergrund ist für alle Yoga-Übungen geeignet. Wer zu Problemen in den Handgelenken neigt, ist auf festem, schwerem Sand oder einer Rasenfläche gut aufgehoben. Wenn Du nicht wählen kannst, passe Deine Yoga-Praxis den Gegebenheiten einfach an und modifiziere.

7. Mit oder ohne Yogamatte?

Da sind die Geschmäcker wohl verschieden. Je feiner und pulvriger der Sand ist, desto eher verteilt er sich auf der Yogamatte. Ich persönlich würde eher ein Handtuch oder gar nichts unterlegen. Der Sand kann sich in die Matte einreiben und sie aufrauen.

8. Das Leben auf den Kopf stellen

Du haderst mit Armbalancen? Oder hast du Angst vorm Fallen? Yoga am Strand ist ideal für einen weiteren Versuch geeignet, denn je weicher der Sand, desto besser ist für Armbalancen. Im Falle eines Falles landest du nämlich weich im Sand. Das weiß auch dein Kopf und schenkt dir neuen Mut.
9.Natur pur

Anstatt Dir über die passende Playlist Gedanken zu machen, lausche während der Meditation dem sanften Rauschen der Wellen, wie sie an den Strand spülen.
Auch der Blick auf den Horizont während der Meditation zu Beginn oder am Ende ist ein ganz besonderes Erlebnis, das Du Dir nicht entgehen lassen solltest.

10. Savasana mal anders

Du willst nach der Yoga-Praxis entspannen. Warum nicht mal im flachen Wasser oder auf einer Luftmatratze? Oder Du genießt gleich einen Sprung ins kalte Nass. Herrlich erfrischend und der Geist bekommt einen verjüngenden Kick.

Viel Freude bei Deinen Erlebnissen mit Yoga am Strand. Wenn Du andere Erfahrungen hast oder diese Liste ergänzen möchtest, dann hinterlasse gerne einen Kommentar.

Namasté
Deine Diana

Bildquelle: elements.envato.com

Mehr in: Übungstipps

3 Kommentare

  1. Es gibt wirklich tolle Sonnengrüsse, bei denen man mit nichts, außer den Füßen den Boden berührt. Ich bin nämlich kein Sandstrand Fan und muss deshalb immer Umdenken

  2. Ich danke Ihnen für den tollen Artikel. Yoga ist einfach perfekt um einfach los zu lassen vom stressigen Alltag.
    Ich denke jeder der von seinem Beruf gestresst ist, sollte das mal ausprobieren. Es gibt ja zahlreiche Schnupperstunden. Da hat man ja nichts zu verlieren.
    Mit besten Grüßen,
    Lars von deinraum.org

  3. Ich möchte auch gerne mal Yoga machen, habe ich aber nie zuvor gemacht. Toller Artikel. Vielen dank für die Informationen.
    Gruß Anna

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Namasté

Ich bin Diana, Yoga-Enthusiastin und Bloggerin.

Hier schreibe ich über mein Leben als leidenschaftliche Yogini auf und neben der Yogamatte.

Viel Spaß beim Lesen!

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