Yoga für die Verdauung

Yoga für die Verdauung

Völlegefühl, Blähbauch und Magenschmerzen können einem den Tag verderben.

Aber die Versuchungen sind so groß, dass es nicht immer leicht ist an den Leckereien der Weihnachtszeit vorbeizugehen. Wir essen in der Regel etwas zu viel, zu Fett und trinken durchaus auch mehr Alkohol. Das nimmt einem der Magen schon mal übel. Auch wenn man kein Fleisch isst, sondern auf die Soja-Variante zurückgreift, bekommt einem das nicht immer. Da kann einem im Darm schon mal etwas quer sitzen.

Ganz egal, ob sich dein Magen aufgrund von Stress zusammenzieht oder die Verdauung nicht richtig in Gang kommt: mit diesen einfachen und wirksamen Yoga-Übungen besänftigst du Magen und Darm.

Du kannst die Yoga-Übungen sowohl präventiv als Pre-Yoga oder nach dem Essen als Post-Yoga-Praxis üben.

Wenn der Magen rebelliert, lass es besser alles etwas entspannter und ruhiger angehen.

Beginne daher erstmal in der Rückenlage. Zur Vorbereitung ziehe vorsichtig mal das rechte Knie zur Brust. Wenn das im unteren Rücken unangenehm ist, stelle den linken Fuß auf. Du kannst ein bisschen hin und her schaukeln oder statisch liegen bleiben. Danach wechsle die Seite.

Knie zur Brust – ApanasanaApanasana

Bleibe auf dem Rücken liegen und bringe deine Beine in eine 90°-Position.

Lege die Hände auf die Kniescheiben sodass die Finger in Richtung Zehen zeigen.

In einer Ausatmung ziehe beide Knie zum Brustkorb heran.

In der Einatmung schiebe die Knie so weit nach vorne, dass sich deine Arme strecken. Der untere Rücken versucht lang am Boden zu liegen.

Mach das gerne 10x in deinem Atemrhythmus.

 

Twist im Liegen mit gebeugten Knien

Twist-im-Liegen

Ich liebe Twists im Liegen, da sie nicht nur meinem Rücken guttun, sondern auch die Verdauung anregen.

Du bleibst auf dem Rücken liegen und ziehst die Knie zum Brustkorb. Die Arme breitest du wie Flügel auf Schulterhöhe aus. Deine Handflächen zeigen dabei zur Decke.

In einer Ausatmung lässt du die Beine sanft nach links sinken. Wenn sich deine rechte Schulter vom Boden abhebt und/oder die Dehnung in der rechten Gesäßhälfte zu groß ist, lege dir gerne ein Kissen unter dein linkes Knie.

Bleibe hier für mindestens 5 ruhige Atemzüge.

In einer Einatmung bringe die Beine wieder zur Mitte und in der Ausatmung wechsle die Seite.

 

Sitzende Vorbeuge – Caterpillar aus dem Yin-YogaCaterpillar

Vielleicht kennst du diese Yoga-Übung auch als Paschimottanasana. Wo sie ganz aktiv mit geflexten Füßen und mit geradem Rücken ausgeführt wird. In dieser Variante ist alles ganz weich und entspannt, um dich besser fallen lassen zu können und die Sinne mehr nach innen zu lenken.

Du beginnst sitzend auf deiner Yogamatte mit gestreckten Beinen. Deine Beine dürfen auch gerne hüftbreit geöffnet sein, wenn das für dich angenehmer ist. Wenn du in dieser Position Schwierigkeiten hast, aufrecht zu sitzen oder deine Beinrückseiten jetzt schon einen starken Zug ausüben, setze dich erhöht auf eine gefaltete Decke oder beuge deine Beine leicht an.

In einer Ausatmung sinke vornüber. Dein Rücken rundet sich, während die Rückenmuskulatur sich entspannt. Ziehe das Kinn zum Brustkorb, damit die Nackenmuskulatur nicht verkrampft. Alternativ kannst du deine Stirn auch auf einem Block ablegen. Lass deinen Atem frei fließen und spüre, wie die Bauchdecke sanft gegen die Oberschenkel drückt. Bleibe in dieser Haltung gerne 3 – 5 Minuten. Um die Haltung zu verlassen, hebe den Kopf ein Stück an und hilf dir, mit den Händen dich wieder aufzurichten.

Um den Körper wieder auszugleichen, lege dich gerne für 1 Minute flach auf den Rücken.

Kindhaltung – Balasana

Balasana

Die Kindhaltung sorgt für Ruhe, wenn deine Gedanken umherschwirren.

Nimm dir für diese Haltung wieder 1 – 3 Minuten Zeit.

Du beginnst im Vierfüßlerstand und lässt dann das Gesäß langsam nach hinten auf deine Fersen sinken. Schließe deine Knie so weit das angenehm für dich ist und lege die Stirn auf dem Boden ab. Die Hände führst du nach hinten zu deinen Füßen, sodass sich auch deine Schultern entspannen können.

Solltest du zu viel Druck unter der Stirn haben, dann lege dir einen Block oder Kissen unter die Stirn. Bei Problemen mit den Knien, kannst du dir eine gerollte Decke in die Kniekehlen legen, um dir diese Position angenehmer zu gestalten.

Um die Haltung zu verlassen, hebe den Kopf vom Boden, strecke die Arme nach vorne aus und drücke dich nach oben in den herabschauenden Hund. Hier kannst du die Beine etwas beugen und strecken.

Nun hat sich nicht nur Magen und Darm etwas beruhigt, sondern auch dein Gemüt.

Viel Spaß beim Üben
Diana

P.S. Bevor du diese Yoga-Übung machst, lies bitte vorher die Yoga-Sicherheitshinweise.

1 Kommentar

  1. Sehr schön, genau richtig zur Adventszeit!

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Namasté

Ich bin Diana, Yoga-Enthusiastin und Bloggerin.

Hier schreibe ich über mein Leben als leidenschaftliche Yogini auf und neben der Yogamatte.

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