Mit Yoga zur mehr Selbstliebe und Zuversicht!


Wenn Deine Yogalehrerin dich am Ende der Stunde bittet dir selbst ein Lächeln zu schenken, schaffst du es aus ganzem Herzen zu lächeln? Schenkst du dieses Lächeln wirklich dir oder eher einem lieben Mitmenschen oder belächelst du die Situation? Warum fällt es uns so unsagbar schwer uns selbst zu mögen und zu schätzen?

Es ist ja auch so viel einfacher sich um andere zu kümmern als um uns selbst. Denn die anderen wissen genau was sie von einem wollen. Man selbst müsste ja evtl. erst noch darüber nachdenken, was einem wirklich gut tut. Und statt über sich Nachzudenken, finden sich schnell tausend Ausreden um mal wieder nichts Besonderes für sich zu tun. Vielleicht denkst du ja auch, dass das egoistisch von dir wäre oder du mit der Zeit ja so viel anderes anstellen kannst.

Nehmen wir mal an du hast einen freien Tag in der Woche. Du musst nicht zur Arbeit und könntest dir theoretisch etwas Schönes vornehmen. Was passiert aber in der Regel: du bespaßt morgens die Kinder, gehst dann noch schnell einkaufen, irgendwie ist dann ja schon wieder Mittagsessenszeit, die Wäsche wartet in der Maschine, dass sie aufgehängt wird, usw. So geht das den ganzen Tag und am Ende des Tages bist du zu müde und zu erschöpft. Du fühlst dich ausgelaugt und schaffst es dann nämlich nicht mehr im Lieblingsbuch zu lesen oder die Yogamatte auszurollen.

Was bleibt, sind dann auch wieder Vorwürfe gegen dich selbst.

Man könnte sich jetzt auch ein Buch über Selbstliebe kaufen, doch wann wird es gelesen? 😉

Das Problem ist, dass wir viel zu sehr in der Vergangenheit oder in der Zukunft leben. Gedanken, was lief alles falsch oder was könnte alles falsch laufen überflutet den Kopf. Hol dich ins Hier und Jetzt zurück, denn dort ist es meistens total okay.

Da hilft erstmal nur tief Durchatmen

Im Yoga werden wir aufgefordert uns immer wieder mit dem Atem zu verbinden, sprich im gegenwärtigen Moment zu sein. Folgt man dem, wird es meist ganz schnell ruhig im Kopf. Im Alltag gibt uns das wieder Vertrauen zurück. Wenn du an dir zweifelst, atme erstmal ein paar Mal tief durch. Und im Hier und Jetzt kannst du den Entschluss fassen, dich selbst wieder ernst und wichtig zu nehmen.

Yoga lebt davon oft die Perspektive zu wechseln. Zum Beispiel in Umkehrhaltungen, wie dem herabschauenden Hund oder in den verschiedenen Twists oder wenn man mal am Anfang oder am Ende der Matte steht. Ein Wechsel der Perspektive im Alltag lässt uns flexibler zu reagieren und auch mal die Rückseite der Medaille zu betrachten. Es gibt definitiv mehr als nur schwarz und weiß.

Jeder hat Stärken und Schwächen und das ist gut so. Betrachten wir aber nur unsere Schwächen, fällt es schwer uns selbst Anerkennung und Liebe zu schenken. Hinterfrage mal deine persönlichen Überzeugungen. „Bin ich wirklich so hilflos, wie ich es immer zu mir selbst sage? Wann war ich das letzte Mal erfolgreich? Wann fühlte ich mich so richtig stark? Was kann ich super gut?“

Wenn du dich das nächste Mal kritisierst, frage dich mal, ob du deine beste Freundin oder besten Freund auch so behandeln würdest. Durch diesen Wechsel des Blickwinkels fühlst du dich wahrscheinlich gleich besser und wenn nicht, dann roll deine Yogamatte aus und schenk dir ein kleines Lächeln, auch wenn du es evtl. im ersten Moment nicht so meinst.

Namasté
Deine Diana

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