5 hilfreiche Tipps für deine individuelle Yoga-Praxis zu Hause

5 Tipps fuer die Yoga-Praxis zu Hause

Du hast Lust, dir deine eigene und ganz individuelle Yoga-Praxis zu Hause zu etablieren?

Denn der November 2020 hat für die meisten Bundesländer wieder Einschränkungen im Gepäck was die Zusammenkunft von mehreren Personen angeht. Corona bedingt müssen die Teilnehmerzahlen in den Yoga-Studios noch weiter reduziert werden. Die meisten müssen ganz schließen. Du bekommst vielleicht keinen Platz, aufgrund reduzierter Teilnehmerzahlen oder hast dich bewusst gegen den Gruppenunterricht entschieden.

Mich haben einige meiner Yoga-Schüler angesprochen und erzählt, dass sie eigentlich zusätzlich zu meinem Yoga-Online-Programm mehr üben wollen. Da sie aber nicht genau wissen was sie üben sollen und wie lange, bleibt es bei dem guten Vorsatz.

Ich kenne das Problem noch von früher. Im Yoga-Studio war ich immer Feuer und Flamme und wenn ich die Yogamatte daheim ausrollte, wusste ich nicht was ich machen sollte. An die tollen Yoga-Sequenzen aus dem Yoga-Unterricht, die mir so viel Spaß gemacht haben, konnte ich mich absolut nicht mehr erinnern und so habe ich oft die Lust auf Yoga daheim verloren. Damals gab es noch Video-Kassetten und DVDs, aber wenn ich die 5 – 10x geübt hatte, wurde mir langweilig.

Damit dir das nicht auch so geht, habe ich für dich 5 Tipps wie du es schaffen kannst, deine eigene Yoga-Praxis aufrecht zu erhalten und mit Spaß und Abwechslung zu üben!

Und gerade in herausfordernden Zeiten wie diesen, braucht man Yoga dringender denn je, um bei sich anzukommen und mal alles um sich herum auszublenden.

Tipp Nr.1: Variationen von Lieblings-Asanas

Du hast eine Yoga-Übung die dir gut gefällt oder dir gut tut, dann schau doch mal was es für Variationen gibt. Aus dem herabschauenden Hund zum Beispiel kannst du mal ein Bein nach hinten anheben. Entweder mit offener oder geschlossener Hüfte. Du kannst das Bein beugen (Ferse ans Gesäß) oder einfach mal den Fuß kreisen. Gerade zum herabschauenden Hund gibt es viele Asanas die gut davor (Varianten im Vierfüßlerstand) oder danach passen (Sprinter- oder Kriegervariationen).

Tipp Nr. 2: Persönliches Yoga-Programm vom Yogalehrer

Frage doch mal deinen Yoga-Trainer ob er Personal-Yoga anbietet. Mit seiner Hilfe kannst du dir dein persönliches und individuelles Yoga-Programm erarbeiten lassen. Das kostet zwar Geld, aber du kannst dein Yoga-Level durch das regelmäßige Üben auf ein neues Level anheben und machst schneller Fortschritte. Wenn ihr euch gerade nicht persönlich treffen könnt, dann klappt das auch prima via Zoom, Google Hangout, Facetime, usw.

Ich mache gerne für meine Yoga-Schüler ein individuelles Video und kann so noch spezielle Tipps für Ausrichtung und Modifikation geben. Das kommt prima an.

Tipp Nr. 3: Clickflows, das Tool für Stundenkonzepte

Schnell und leicht per drag and drop kannst du dir deine Yoga-Praxis auch mit dem Yoga-Sequence-Builder von Clickflows zusammenstellen.

Clickflow

Die Yoga-Übungen sind als Figuren gezeichnet und du kannst sie nach Lust und Laune kombinieren und hin und her schieben, bis es für dich perfekt ist. Alles ist zum Abspeichern und Ausdrucken. Über die Zeit hast du dann eine schöne Sammlung an Yoga-Sequenzen zusammen.

Tipp Nr. 4: Aprés Yoga-Notizen

Wenn du mal wieder eine tolle Yoga-Stunde besucht oder ein Yoga-Video geübt hast, wonach du dich richtig gut gefühlt hast, mache dir doch hinterher ein paar Notizen. Direkt danach kann man sich noch gut daran erinnern. Schreibe dir dazu, was das Thema der Stunde war, z.B. Schultern, bzw. wie oder was du hinterher gefühlt hast. Am besten du nutzt ein kleines Büchlein oder eine Notiz-App, dann hast du immer alles beisammen und kannst bei Bedarf einfach nachschauen.

Tipp Nr. 5: Denke nicht nur an die Peak-Asana

Nehmen wir mal an, die herausforderndste Asana, die du heute üben möchtest, ist z.B. der Spagat. Das it dann deine Peak-Asana und um die bauen wir jetzt etwas drumherum. Nimm dir immer ein paar Minuten Zeit für ein kleines Warm-Up, um diese Muskelgruppen vorzubereiten. Starte einfach und werde dann komplexer. Du könntest im Vierfüßer ein Bein nach hinten austrecken, den Fußballen absetzen und ein bisschen in die Wade hinein dehnen. Der nächste Schritt könnte ein kleiner Krieger 1 mit abgelegtem Knie sein und dann der halbe Spagat, vielleicht auch ein Standing Split. Du kommst zu dem Punkt wo du spürst, dass es dir leichter fällt und dann ganz zum Schluss versuchst du dich an deiner Peak-Asana. Vergiss aber nicht, deine Yoga-Praxis mit einem Strechting, z.B. halbe Happy Baby-Pose und ein paar Minuten Entspannung abzuschließen.

Was ist deine Lieblings-Sequenz, die du immer wieder gerne machst? Ich freue mich über deinen Kommentar.

Ganz viel Inspiration und Spaß auf der Matte
Deine Diana

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