6 Yoga-Übungen für die Augen (Augenyoga)

6 Yogauebungen fuer die Augen

Unsere Augen sind den ganzen Tag aktiv und wir gönnen ihnen oft nur im Schlaf ein wenig Entspannung. Dass wir unsere Augen aber auch trainieren können, darauf kommen wir eher selten. Erst, wenn größere Probleme auftreten, legen wir den Blick auf sie.

Ist dir schon aufgefallen, dass immer mehr Menschen, gerade  jüngere und Kinder, eine Brille tragen müssen?

Ein Grund ist die unnatürliche Belastung der Augen. Die Zeiten die wir mit starrem Blick auf den Bildschirm, das Smartphone oder den Fernseher schauen werden immer mehr. Unsere Sehkraft wird auf Dauer dadurch ganz schön belastet, kann schwächer werden und wir brauchen eine Brille. Unsere Augen sind nicht mehr „lebendig“.

Lebendige Augen sind in Bewegung. Die Pupille tanzt und ist immer auf der Suche nach etwas Schönem. Damit deine Augen weiterhin strahlen, brauchen sie genau, wie dein Körper, auch Ruhepausen und regelmäßiges „Kraft“-Training für die Augenmuskeln.

Oft ignorieren wir, wenn die Augen müde werden. Du spürst das, wenn sie beginnen zu brennen oder trocken werden. Nach einem langen Tag können auch Kopfschmerzen die Symptome der Überanstrengung sein oder man sieht nicht mehr so scharf wie morgens. Genau wie dein Rücken oder deine Schultern freuen sich deine Augen, wenn sie entspannt und gekräftigt werden.

Wie kann man seine Augen entspannen und die Sehkraft erhalten?

Mit diesen 6 einfachen Yoga-Übungen für zwischendurch. Alle Übungen kannst du sowohl im Sitzen als auch im Stehen üben.

Übung 1: Immer rauf und runter
Halte den Kopf ganz gerade nach vorne ausgerichtet. Atme ein und schaue nach oben zur Decke ohne deinen Kopf mitzubewegen und stelle dir vor, dass der Blick durch die Decke weiter nach oben geht. Lass den Kopf unbeweglich, sodass sich nur deine Pupillen bewegen. Mit der Ausatmung schaust du nach unten zum Kinn und gefühlt durch das Kinn noch weiter nach unten.

Blick nach obenBlick nach unten

 

 

 

 

 

Wiederhole das rauf und runter 8 – 10 Mal. Wenn du merkst, dass das deine Augen anstrengt, höre bitte auf und entspanne sie.

Übung 2: Wanduhr
Wie bei einer Wanduhr schaust du nun von rechts nach links und leicht nach hinten in Richtung Ohren. Der Kopf bleibt wieder gerade und nur die Augen bewegen sich.

Blick nach rechtsBlick nach links

 

 

 

 

 

Wiederhole das rechts/links 8 – 10 Mal. Wenn du merkst, dass das deine Augen anstrengt, höre bitte auf und entspanne sie.

Übung 3. Ziffernblatt
Für die Übung Ziffernblatt hältst du deinen Kopf wieder regungslos. Wie die Ziffern einer Uhr bewegst du deine Augäpfel langsam im Uhrzeigersinn. Starte bei der 12 und gehe weiter zur 3, dann zur 6 und 9 bis du wieder bei 12 angekommen bist.

Ziffernblatt

 

 

 

 

 

Mach das 8 – 10 Runden und dann übe gegen den Uhrzeigersinn. Zwischendurch gerne mal blinzeln, damit die Augen nicht überanstrengen. Etwas leichter ist die Übung, wenn du die Augen dabei geschlossen hältst.

Beobachte mal, ob die Bewegung wirklich rund ist oder ob es da Kanten gibt.

Übung 4: Reise in die Ferne
Du sitzt viel am Bildschirm? Damit du und deine Augen nicht so schnell müde werden, empfehle ich dir eine Tageslichtlampe. Dann lass deinen Blick immer mal wieder zwischendurch in die Ferne schweifen.

Blick in die Ferne

 

 

 

 

 

 

 

Wenn du am Fenster sitzt super, dann suche dir ein weit entferntes Objekt. Ich schaue gerne auf einen hohen Baum.
Am besten du wiederholst das mehrmals in der Stunde. So kannst du präventiv einer Überlastung der Augen entgegenwirken.

Übung 5: liegende Acht

Schließe deine Augen und denke an eine liegende Acht.

Mit geschlossenen Augen male die Acht mit deinen Augen nach. Mache das Ganze fünfmal in die eine und fünfmal in die andere Richtung.

liegende Acht

 

 

 

 

 

 

 

Übung 6: Palmieren
Palmieren ist für die Augen die reinste Entspannung. Es ist das Letzte, was ich abends mache, wenn ich schlafen gehe.
Schließe deine Augen und reibe deine Handflächen aneinander, bis sie richtig schön warm werden und forme sie zu Schalen. Lege deine Hände so auf deine geschlossenen Augen, dass sie kein Licht mehr durchlassen. Deine Handballen liegen dabei auf dem Jochbein. Die Finger eng aneinander und auf der Stirn. Versuche die Schultern dabei entspannt zu lassen.

Augen palmieren

 

 

 

 

 

Und jetzt für 2 – 3 Minuten einfach nur genießen. Solltest du die Augen noch einmal öffnen wollen, löse erst die Hände, warte kurz und öffne dann deine Augen.

Natürlich kannst du die einzelnen Übungen auch gerne zwischendurch machen.

Deine Augen würden sich freuen, wenn du täglich übst, aber du tust deinen Augen auch etwas Gutes, solltest du es nur ein oder zweimal in der Woche schaffen.

Viel Spaß und strahlende Augen
Diana

4 Kommentare
  1. Bettina sagte:

    Vielen Dank, liebe Diana, für diesen nett geschriebenen und gut zusammengestellten Artikel zum Augen-Yoga. Da meine Augen leider immer schlechter werden, habe ich mit täglichem Üben begonnen, denn ich habe gehört, dass man mit regelmäßigen Augen-Yoga die Sehkraft sogar verbessern kann!
    Herzliche Grüße
    Bettina

  2. Inge Seidt sagte:

    Danke für die Übungen, kenne zwar einige schon, aber diese Aufstellung
    ist auch eine Bereicherung für meine Übungsstunden.
    Beste Grüße
    Inge Seidt

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.