Jeder Mensch ist nach dem Ayurveda einem oder mehreren Konstitutionstypen zugeordnet. Wie du dein Dosha herausfindest, kannst du in meinem Artikel Pulsdiagnose nachlesen.
Heute möchte ich dir Yoga-Übungen vorstellen, die ganz speziell auf deinen individuellen Konstitutionstypen (Vata, Pitta oder Kapha) abgestimmt sind. Du weißt nicht, was sich hinter den 3 Begriffen verbirgt? Lies in dem Artikel „Die 3 Doshas“ mehr darüber.
Starten möchte ich mit dem Dosha „Vata“, das den Elementen Luft und Raum zugeordnet ist.
Der bewegungsfreudige Vata kommt selten zur Ruhe. Daher sind die ruhigeren Yoga-Stile und Yoga-Übungen besser geeignet. In erster Linie geht es bei dem „leichtesten“ Konstitutionstyp um Stresslinderung und viel Ruhe. Fokussiere dich auf Yoga-Übungen, die ein Gefühl der Erdung entstehen lassen, z.B. die Berghaltung (Tadasana) oder der Baum (Vrksasana).
Yoga-Übungen, wie die Kindshaltung (Balasana) oder die sitzende Vorbeuge (Paschimottanasana) bieten beruhigende Eigenschaften. Da der Vata-Typ oft Schwierigkeiten mit der Verdauung hat, muss Energie gezielt an die Umgebung Dickdarm und Beckenboden geleitet werden, um hier Besserung zu erzielen.
Den größten Vorteil zur Zentrierung und Beruhigung kann der Vata aus der Meditation ziehen. Obwohl das längere Sitzen meist eine enorme Herausforderung darstellt. Es kann dir helfen, wenn du dabei sanfte Musik hörst oder eine geführte Meditation machst. Über die Ujjayi-Atmung kommst du wieder ins Gleichgewicht und schaffst es, deinen Geist für die Meditation zu fokussieren.
Für alle Pitta-Typen unter euch: Schaut morgen noch einmal vorbei, wenn ich Yoga-Übungen für diesen Konstitutionstypen vorstelle.
Bitte lies die Yoga-Sicherheitshinweise, bevor Du die hier vorgestellten Yoga Übungen ausführst!
Eure Diana
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